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Mi28Feb
10.00
Do29Feb
10.00
Fr01Mär
10.00

Wir sind dann mal weg

schulvorstellungen

pulp.ooo (CH) – Ab 9 Jahren – 65 Min – Hochdeutsch

Performance: Bharathi Mayandi Franaszek, Stephanie Müller, Matthias Nüesch, Dominik Baumann – Musik: Joel Schoch – Text: Zarah Mayer – Bauten: Stephanie Müller, Dominik Baumann – Technik: Dominik Baumann - Endregie: Marius Kob –  Mentorin: Cristina Galbiati – Koproduktion: Theater Stadelhofen / Verein Zitron

Nebel liegt über der moosbedeckten, feuchten Landschaft. Am Ufer des Teiches ruht eine gewaltige Libelle. Im sonnendurchfluteten Wasser tummeln sich Trilobiten und Panzerfische. Eine Stimme in meinem Ohr lässt mich eintauchen in die Welt vor 100 Millionen Jahren, und ich frage mich: “Wo gehen wir Menschen eigentlich hin, wenn wir weg sind?”

Im Theaterstück «Wir sind dann mal weg» blättert die Gruppe «pulp.ooo» durch das Bilderbuch der grossen Geschichte des Planeten. Begleitet von der Stimme der Astronautin Solveig durchquert das Publikum Welten, wie sie die Vorfahren, der uns bekannten Lebewesen bewohnt haben. Es wird dabei eine egiene Version des Lebens und Aussterbens auf der Erde erzählt. Eine Geschichte von Meteoriteneinschlägen und Vulkanausbrüchen, von faszinierenden Kreaturen auf dem Land im Spät-Devon und unvorstellbaren Geschöpfen in den Ozeanen vor dem Perm-Trias. Ein Geschichte von der Vielfalt des Leben und der Gewalt des Aussterbens.

«Wir sind dann mal weg» will angesichts der Klimakatastrophe an die Vergänglichkeit des Lebens erinnern.  Dabei will das Theaterstück gemeinsam mit Kindern und Erwachsenen das menschliche Leben und seine Umwelt etwas anders betrachten und nicht, wie üblich,  die menschliche Existenz sofort über andere Lebensformen setzen. Daraus folgen auch neue Perspektiven auf alte Fragen:  Was bedeutet es, Mensch zu sein? Was bedeutet es zu sterben? Antworten darauf suchen wir in Kleinigkeiten, Banalitäten und unserer Fantasie.

Mi13Mär
10.00
Do14Mär
10.00
Fr15Mär
10.00
Mo18Mär
10.00

ROBOT

schulvorstellungen

Cie Chamar bell clochette (CH) – Ab 3 Jahren – Inkl. Workshop im Anschluss: 50 Minuten – Wenig Sprache

Roland Bucher: Blau – Chine Curchod: Rot – Laure-Isabelle Blanchet: Oeil extérieur

In «ROBOT» sind wir dabei, wie sich die beiden Mechaniker*innen Rot und Blau aus einem Haufen Materialchaos und Kabelsalat einen Klang- und Rhythmusroboter zusammenbauen. Ganz ohne Bedienungsanleitung und wie bei einer Schnitzeljagd versuchen sie mal dieses und jenes, sie experimentieren, kombinieren, machen eine Essenspause und fügen so Teil um Teil zusammen, bis ROBOT unter freudigem Objekt-Getöse zum Leben erweckt wird.

Diese Aufführung war Teil der Schweizer Auswahl 2023 in Avignon.

Di02Apr
10.00
Mi03Apr
10.00
Do04Apr
10.00
Fr05Apr
10.00

Wenn Ferdinand nachts schlafen geht

schulvorstellungen

Theater Thalias Kompagnons (D) – Ab 4 Jahren – 40 Min – Hochdeutsch

Regie: Iwona Jera & Thalias Kompagnons – Spiel: Kathrin Blüchert und Tristan Vogt – Idee & Konzept: Joachim Torbahn (Papier und Schere) und Tristan Vogt (Erzähler und Akkordeon) – Komposition: Peter Fulda

Der kleine Ferdinand kann nicht einschlafen. Im Dunkeln ist sein Zimmer so unheimlich: Die Kommode wird zum Monster, die Gardine schwimmt als Fisch durch die Tapete, und wieso kann er auf einmal fliegen? Ermutigt und begleitet von seiner Katze macht sich Ferdinand in dieser Nacht auf die Suche nach dem großen Zauberer, der hinter den Verwandlungen steckt. Und macht dabei eine verblüffende Entdeckung...

Angst im Dunkeln haben wohl alle schon einmal gehabt. Thalias Kompagnons gehen diesem Gefühl auf den Grund. Mit Collagen, die live auf der Bühne entstehen, und verzaubernder Akkordeonmusik lassen sie die Gegenstände im nächtlichen Kinderzimmer lebendig werden und eröffnen den Blick auf einen magischen Kosmos, in dem das Unmögliche möglich wird. Eine verträumte Liebeserklärung an die Abenteuer der Phantasie.

Mi10Apr
10.00
Do11Apr
10.00
Fr12Apr
10.00

Tu!

schulvorstellungen

Compagnie du bouc (CH) – Ab 7 Jahren – 60 Min – Schweizerdeutsch, Französisch

Regie: Maxine Reys – Bühnenbild: Audrey Bersier– Dramaturgie: Marie Romanens – Spiel: Constance Jaermann, Gabriel Obergfell, Cyrill Greter, Julien Mégroz – Komposition: Cyrill Greter und Julien Mégroz – Licht: Nidea HenriquesKostüme: Marie Romanens – Oeil extérieur: Muriel Imbach und Matteo Schenardi – Produktion: Association For Schlag – Koproduktion: fOrum Culture, Schlachthaus Theater Bern, Kreationspartner: Oriental-Vevey

Warum sind wir beeindruckt, wenn jemand mit einer lauten Stimme spricht? Ist eine Person, die eine Krawatte trägt, eine Person, die sagen darf, wo es lang geht? Und wie kann man in einer Welt der Kreise, Dreiecke und Rechtecke leben, wenn man Quadrate mag?

Auf spielerische Weise wirft «Tu!» Fragen auf zum Anderssein, zu Diversität und Machtverhältnissen. Mithilfe einer Wandtafel und einer Vielzahl von Krawatten experimentieren vier Protagonist*innen mit Autoritätssymbolen und stellen sie auf den Kopf! 

“Tu!” basiert auf dem Jugendbuch "Der Diktator" von Ximo Abadia.  Inspiriert vom Austausch mit Schulklassen befasst sich das Stück mit Machtgefügen und möglichen Wegen, diese aufzubrechen und Alternativen aufzuzeigen.

Dabei bleibt die Compagnie du bouc ihrer Philosophie treu: Musiktheater für Gross und Klein, das Sprachbarrieren überwindet, zum Denken anregt und dabei spielerisch neue Fenster auf unsere Sicht der Welt öffnet.

Mi22Mai
10.00
Do23Mai
10.00
Fr24Mai
10.00
Mo27Mai
10.00

Guet Nacht, Chuchi

schulvorstellungen

Engel & Magorrian (CH) – Ab 3 Jahren – 40 Min – Nicht sprachbasiert

Engel & Magorrian (CH) Konzept und Regie: Emily Magorrian und Luzius Engel Spiel: Max Gnant, Gregor Schaller Musik: Moritz Alfons Bühne, Objekte und Kostüme: Linda Rothenbühler Technik und Licht: Demian Jakob Text: Matto Kämpf Coaching Figurenspiel: Stephan Eberhard und Annina Mosimann Produktionsleitung: Irene Andreetto Koproduktion: Theater Stadelhofen Zürich, Schlachthaus Theater Bern, Bühne Aarau

Der Tag in der Bäckerei geht zu Ende. Es Zeit für den letzten Teil des Tages: die Vorbereitung des Teiges. Dieser soll nämlich ruhen und aufgehen, damit er früh am Morgen rechtzeitig in den Ofen kommen kann. Das Bäckerpaar ist mittlerweile sterbensmüde und will nur noch ins Bett. Doch als die beiden endlich zur Ruhe kommen, weinen die Croissants, die Weggli sind auf Erkundungstour, die Kekse wollen zu einer Party im Club und die Vanillegipfeli sind aus ihrem Schlafzimmer ausgebrochen.

Während dieser sinnlichen Küchenperformance erleben wir das geheimnisvolle, nächtliche Leben voller Abenteuer und Überraschungen, bevor es Morgen wird und warme Brötchen auf den Ladentisch kommen. Teils Traum, teils Elternrealität, können Kinder und Betreuende gleichermassen sich im Geschehen wiederfinden.