Mi08Dez
14.30
Sa11Dez
14.30
So12Dez
11.00
So12Dez
15.00

Ärdgeiss

familienprogramm

Figurentheater Magrit Gysin (CH) – 5+ – 50 Minuten – Mundart

Spiel: Margrit Gysin – Regie: Andrea Gronemeyer – Dramaturgie: Irene Beeli – Figurenbau: Bärbel Haage, Margrit Gysin – Technische Ausstattung: Vincent Mundschin – Kostüm: Anna Würgler –Produktionsleitung: Esther Huber – Geräusche: Singoh Nketia – Grafik und Buch: Karl-Friedrich Gross – Gesang: Lisette Spinnler

Inspiriert vom Bilderbuch «Etwas von den Wurzelkindern» von Sibylle von Olfers, erzählt das Stück vom Kreislauf der Jahreszeiten und von der Mutter Erde – verkörpert als Naturwesen, sowohl Mensch, Tier und Pflanze. Gesellschaft leisten ihr ein frecher Käfer und die Erdgeiss, mit der zusammen sie sich um die Wurzelkinder kümmert. Zusammen erleben sie Geschichten, die sich im Rhythmus der Jahreszeiten entwickeln: die Freuden des Frühlings, das Wasser als Zauberfäden, die Sonne, die Trockenheit bringt, die Ernte im Herbst, der Schlaf im Winter… 

Das Stück weckt die Aufmerksamkeit für die Schönheit der Welt, für den Zauber vom Werden, Sein und Vergehen und wie wichtig es ist, auf unsere Umwelt zu achten.

Di14Dez
20.00
Mi15Dez
19.00

Mycelium

abendprogramm

Annina Mosimann (CH) – 16+ – 45 Minuten – Deutsch

Idee, Konzept, Spiel: Annina Mosimann – Sounddesign und Komposition: Fernando Munizaga – Künstlerische Betreuung und Außenblick: Nicole Mossoux – Künstlerische Mitarbeit: Raquel Mutzenberg-Andrade – Licht/Technik: Lukas Schneider – Mentorin: Julika Mayer – Unterstützt von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Studiengang Figurentheater und dem Residenzprogramm Theater Stadelhofen

Eine nahrhafte Gemeinschaft: She walked, walked, and walked, and there stood a hut on chicken legs. She said: «Hut, hut, turn your eyes to the forest, your gate to me, so I can go in and out.» The hut turned its eyes to the forest, and its gate toward her. She went in and there sat Baba Yaga, her breasts hanging over a rod, she was raking the coals with her nose and was sweeping the stove with her tongue. Baba Yaga asked: «Fair Maiden, have you come of your own will or not?»

Ausgehend von Körperbildern aus Gesellschaft, Mikrobiologie, Volksmärchen und Träumen begeben wir uns auf die Suche nach dem mütterlichen Körper. Die Grenzen zwischen den Organismen verschwimmen - wir tauschen Informationen aus zwischen Hefebakterien und Hautzellen, zwischen Trommelfell und Sehnerv. Wir wachsen, wir breiten uns aus, wir zerteilen uns in tausend Stücke. Wo beginnt mein Körper? Und bin ich eigentlich freiwillig hier?