Mi28Feb
17.00
Premiere
Fr01Mär
19.00
Sa02Mär
14.30

Wir sind dann mal weg

familienprogramm

pulp.ooo (CH) – Ab 9 Jahren – 65 Min – Hochdeutsch

Performance: Bharathi Mayandi Franaszek, Stephanie Müller, Matthias Nüesch – Musik: Joel Schoch, Dominic Röthlisberger – Text: Zarah Mayer – Bauten: Stephanie Müller, Dominik Baumann – Technik: Dominik Baumann – Kostüme: Stephanie Müller –  Endregie: Marius Kob – Assistenz: Lya Steiger – Stimmen: Isabel Schaerer, Marie Popall, David Attenberger – Projektleitung: Anthony Ackermann – Mentorin: Cristina Galbiati – Grafik: Leslie Büttel – Koproduktion: Theater Stadelhofen & Verein Zitrone

Nebel liegt über der moosbedeckten, feuchten Landschaft. Am Ufer des Teiches ruht eine gewaltige Libelle. Im sonnendurchfluteten Wasser tummeln sich Trilobiten und Panzerfische. Eine Stimme in meinem Ohr lässt mich eintauchen in die Welt vor 100 Millionen Jahren und ich frage mich: «Wo gehen wir Menschen eigentlich hin, wenn wir weg sind?»

In «Wir sind dann mal weg» blättert die Gruppe pulp.ooo durch das Bilderbuch der grossen Geschichte des Planeten. Begleitet von der Stimme der Astronautin Solveig durchquert das Publikum Welten, wie sie die Vorfahren, der uns bekannten Lebewesen bewohnt haben. Es wird dabei eine eigene Version des Lebens und Aussterbens auf der Erde erzählt. Eine Geschichte von Meteoriteneinschlägen und Vulkanausbrüchen, von faszinierenden Kreaturen auf dem Land im Spät-Devon und unvorstellbaren Geschöpfen in den Ozeanen vor dem Perm-Trias. Eine Geschichte von der Vielfalt des Leben und der Gewalt des Aussterbens.

«Wir sind dann mal weg» will angesichts der Klimakatastrophe an die Vergänglichkeit des Lebens erinnern.  Dabei will das Theaterstück gemeinsam mit Kindern und Erwachsenen das menschliche Leben und seine Umwelt etwas anders betrachten und nicht, wie üblich,  die menschliche Existenz über andere Lebensformen setzen. Daraus folgen auch neue Perspektiven auf alte Fragen:  Was bedeutet es Mensch zu sein? Was bedeutet es zu sterben? Antworten darauf suchen wir in Kleinigkeiten, Banalitäten und unserer Fantasie.

Do07Mär
20.00
Fr08Mär
19.00

familienprogramm

Gony Paz (IL) – Ab 14 Jahren – 70 Min – Englisch

Konzept/Spiel: Gony Paz – Künstlerische Begleitung: Anna Zakrevsky, Raz Weiner, Yair Vardy – Licht: Amir Castro – Textbearbeitung: Raz Weiner – Beratung: Mai Eilon – Thanks to Iris Paz Bareket, Erez Yardeny, Rotem Elroy, Chihiro Ishiyama, Omri David, Ana Sgan-Cohen, Faye Shpiro, Kurt Cobain, Michal ben-Anat, Ira Avneri, Sigal Bergmann, Yair Vardiand, Tal Yahas, Nava Zuckerman

Das Gastspiel wird unterstützt durch Omanut – Forum für jüdische Kunst und Kultur

«I use everything I know, and everything I don't, to make a point, subvert it and enjoy every minute. That's the only way to make a show about sexual assault.»

Verberge den Schrecken in dir und bleibe einsam oder teile ihn mit dem Publikum, wer auch immer dieses Publikum sein mag. 

Zwischen Verletzlichkeit und Wut, Humor und Schmerz, sucht sich die israelische Künstlerin Gony Paz in dieser Inszenierung ihren eigenen Weg für eine gewagte und persönliche Auseinandersetzung über sexuelle Gewalt. Bewaffnet ist die Solistin mit Samuraischwert, Touchscreen, einer goldenen Tischdecke und einem Duzend pinker Briefe. Begleitet wird sie von mythischen Figuren aus Antike und Popkultur. 

Die Performance ist in englischer Sprache.

Mi13Mär
14.30
Sa16Mär
14.30
So17Mär
11.00

ROBOT

familienprogramm

Cie Chamar bell clochette (CH) – Ab 3 Jahren – Inkl. Workshop im Anschluss: 50 Minuten – Wenig Sprache

Roland Bucher: Blau – Chine Curchod: Rot – Laure-Isabelle Blanchet: Oeil extérieur

Die Vorstellungen werden von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung unterstützt.

In «ROBOT» sind wir dabei, wie sich die beiden Mechaniker*innen Rot und Blau aus einem Haufen Materialchaos und Kabelsalat einen Klang- und Rhythmusroboter zusammenbauen. Ganz ohne Bedienungsanleitung und wie bei einer Schnitzeljagd versuchen sie mal dieses und jenes, sie experimentieren, kombinieren, machen eine Essenspause und fügen so Teil um Teil zusammen, bis ROBOT unter freudigem Objekt-Getöse zum Leben erweckt wird.

Diese Aufführung war Teil der Schweizer Auswahl 2023 in Avignon.


Mi03Apr
14.30
Sa06Apr
14.30
So07Apr
11.00
Mit HandSpiel

Wenn Ferdinand nachts schlafen geht

familienprogramm

Theater Thalias Kompagnons (D) – Ab 4 Jahren – 40 Min – Hochdeutsch

Am Sonntag, 7. April, mit HandSpiel im Anschluss

Regie: Iwona Jera & Thalias Kompagnons – Spiel: Kathrin Blüchert und Tristan Vogt – Idee & Konzept: Joachim Torbahn (Papier und Schere) und Tristan Vogt (Erzähler und Akkordeon) – Komposition: Peter Fulda

Der kleine Ferdinand kann nicht einschlafen. Im Dunkeln ist sein Zimmer so unheimlich: Die Kommode wird zum Monster, die Gardine schwimmt als Fisch durch die Tapete; und wieso kann er auf einmal fliegen? Ermutigt und begleitet von seiner Katze macht sich Ferdinand in dieser Nacht auf die Suche nach dem großen Zauberer, der hinter den Verwandlungen steckt. Dabei macht er eine verblüffende Entdeckung...

Angst im Dunkeln haben wohl alle schon einmal gehabt. Thalias Kompagnons gehen diesem Gefühl auf den Grund. Mit Collagen, die live auf der Bühne entstehen, und verzaubernder Akkordeonmusik lassen sie die Gegenstände im nächtlichen Kinderzimmer lebendig werden und öffnen den Blick auf einen magischen Kosmos, in dem das Unmögliche möglich wird. Eine verträumte Liebeserklärung an die Abenteuer der Phantasie.

Mi10Apr
14.30
Sa13Apr
14.30
So14Apr
11.00
Mit HandSpiel

Tu!

familienprogramm

Compagnie du bouc (CH) – Ab 7 Jahren – 60 Min – Schweizerdeutsch, Französisch

Am Sonntag, 14. April, mit HandSpiel im Anschluss

Regie: Maxine Reys – Bühnenbild: Audrey Bersier – Dramaturgie: Marie Romanens – Spiel: Constance Jaermann, Gabriel Obergfell, Cyrill Greter, Julien Mégroz – Komposition: Cyrill Greter und Julien Mégroz – Licht: Nidea Henriques – Kostüme: Marie Romanens – Oeil extérieur: Muriel Imbach und Matteo Schenardi – Produktion: Association For Schlag – Koproduktion: fOrum Culture, Schlachthaus Theater Bern, Kreationspartner: Oriental-Vevey

Warum sind wir beeindruckt, wenn jemand mit einer lauten Stimme spricht? Ist eine Person, die eine Krawatte trägt, eine Person, die sagen darf, wo es lang geht? Und wie kann man in einer Welt der Kreise, Dreiecke und Rechtecke leben, wenn man Quadrate mag?

Auf spielerische Weise wirft «Tu!» Fragen auf zum Anderssein, zu Diversität und Machtverhältnissen. Mithilfe einer Wandtafel und einer Vielzahl von Krawatten experimentieren vier Protagonist*innen mit Autoritätssymbolen und stellen sie auf den Kopf! 

“Tu!” basiert auf dem Jugendbuch "Der Diktator" von Ximo Abadia.  Inspiriert vom Austausch mit Schulklassen befasst sich das Stück mit Machtgefügen und möglichen Wegen, diese aufzubrechen und Alternativen aufzuzeigen.

Dabei bleibt die Compagnie du bouc ihrer Philosophie treu: Musiktheater für Gross und Klein, das Sprachbarrieren überwindet, zum Denken anregt und dabei spielerisch neue Fenster auf unsere Sicht der Welt öffnet.

Mi22Mai
14.30
Premiere
Sa25Mai
14.30
So26Mai
11.00

Guet Nacht, Chuchi

familienprogramm

Engel & Magorrian (CH) – Ab 3 Jahren – 40 Min – Wenig Text in Mundart

Konzept, Regie, Dramaturgie, Choreografie: Emily Magorrian und Luzius Engel – Spiel: Max Gnant, Gregor Schaller – Bühne, Objekte und Kostüme: Linda Rothenbühler – Text: Matto Kämpf – Musikalische Leitung: Moritz Alfons – Lichtdesign und Technik: Demian Jakob –  Coaching Figurenspiel: Annina Mosimann – Regieassistenz: Emma Monachesi – Produktionsleitung: Irene Andreetto – Koproduktion: Schlachthaus Theater Bern, Theater Stadelhofen Zürich, Bühne Aarau, ThiK Baden

Es wird Nacht in der Stadt, in einer Bachstube beginnen zwei Bäcker ihre Schicht. Während die meisten Menschen schlafen, haben sie viel zu tun. Der Teig will nicht ruhen, das Mehl fliegt durch die Luft und die Gipfeli gehen in den Ausgang. Die alten Brote brechen aus ihrer Kiste aus, sie wollen nicht als Paniermehl enden. Der Kühlschrank erwacht zum Leben und die Geburtstagstorte kann ihren Geburtstag kaum erwarten. Dem nicht genug, bricht im Ofen auch noch Feuer aus. Und was hat die Maus in der Bachstube verloren?

Teils Traum, teils Elternrealität, entsteht eine Geschichte, mit der sich die Kinder und ihre Betreuenden gleichermassen identifizieren können. Gemeinsam erleben sie während einer sinnlichen Küchenperformance das geheimnisvolle, nächtliche Leben voller Abenteuer und Überraschungen, bevor es Morgen wird und warmes Brot auf den Ladentisch kommen.

«Guet Nacht, Chuchi» ist die zweite Produktion von Engel&Magorrian. Mit «Was macht ds Wätter?» hat die Gruppe in der Saison 22/23 ein Stück für das ganz junge Publikum auf die Bühne gebracht, welches in der Saison 23/24 an verschiedenen Theatern und Festivals in der Schweiz gezeigt werden wird. Die zweite Arbeit knüpft daran an.

Mit Unterstützung von: Kultur Stadt Bern, SWISSLOS/Kultur Kanton Bern, Aargauer Kuratorium, Stadt Zürich Kultur, Stadt Baden Kultur, Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung, Burgergemeinde Bern, Stanley Thomas Johnson, Migros-Kulturprozent, BEKB Förderfonds, Corodis, Loterie Romande