Fr17Feb
19.30

familienprogramm

Ariel Doron (IL) – Ab 14 Jahren – ca. 30  Minuten – Ohne Sprache


In Koproduktion mit Erlangen Figurentheater Festival; Hanut 31 Theatre Gallery, Tel Aviv;  FITZ! Figurentheatre Zentrum, Stuttgart – Konzept, Regie, Spiel: Ariel Doron – Dramaturgie: Tobias Tönjes – Künstlerische Beratung: Shahar Marom; Florian Feisel; Roni Nelken Mosenson – Auge von Aussen und guter Rat: Clara Pallau Herrero, Aurélie Strohmaier, Sanni Lotzch, Mai Aylon, Sharon Gabay, Joachim Fleischer, Jan Jedenak, Frederike Miller, Sarah Chaudon, Gerda Knoche, Gildas Coustier, Marius Moses, Ari Teperberg, Inbal Yomtovian, Charlotte Wilde, Michael Vogel, Laila Betterman, Christiane Guhr, Nane Rotfuchs, Sabine Köhler, Heiki Ikkola.


Was ist das? 

Bin das ich?                                   

Ist es ein Du?                                

Ist das echt?                               

Oder nur ein Witz?                        

Es wird Zeit, die Kiste zu öffnen!    

Bitte schliesse sie.                            

Ich habe Angst.                            

Ein erschreckendes, lustiges und minimalsitisches Stück ohne Worte für einen Menschen mit einer Box, der versucht mit sich und der Welt in Kontakt zu kommen.

Zusätzlich zur Vorstellung von «Boxed» zeigen am gleichen Abend die Teilnehmenden von Ariel Dorons Workshop kleine Vignetten, die im Verlauf der vorangegangen Woche erabeitet wurden.


Ohne Anmeldung. Der Eintritt ist frei.

Sa18Feb
19.00
So19Feb
18.00

Plastic Heroes

familienprogramm

Ariel Doron (IL) – Ab 12 Jahren – 45 Minuten – Ohne Sprache

Spiel/Konzept: Ariel Doron – Regie: Rotem Elroy, David Lockard  – Künstlerische Mitarbeit: Shahar Marom – Video: Anael Resnick, Ariel Doron – Objekte: Chinesische Manufaktur

Der Krieg steht vor der Tür. Höchste Zeit, ein Held zu werden! Helikopter landen, Soldaten marschieren auf. Doch alles ist aus Plastik, das Schlachtfeld passt auf einen Tisch und die Heimat ist ein fernes Bild auf einem Monitor. In einer Schlacht ohne klaren Feind und Ziel verschwimmt die Grenze zwischen Wirklichkeit und Traum. Plastic Heroes ist eine bestürzend treffsichere und bitterböse Blossstellung der medial produzierten, heroischen Bildwelt des Krieges. Dabei spielt Ariel Doron ausschliesslich mit industriell gefertigtem Kriegsspielzeug, iPads, iPhones und Video und macht damit das Kinderzimmer zum Kriegsschauplatz – schrecklich komisch. Ariel Doron ist mit seinen Stücken auf Festivals in der ganzen Welt eingeladen.

Sa25Feb
14.30
So26Feb
11.00
Workshop im Anschluss
Mi01Mär
14.30

VERGESSEN

familienprogramm

Material für die nächste Schicht (A/CH) – Ab 6 Jahren – 50 Minuten – Hochdeutsch

Von «Vergessen» gibt es zwei unterschiedliche Bühnenversionen, eine für Menschen ab 6 und eine ab 15 Jahren.

Künstlerische Leitung, Kreation, Performance: Stefan Ebner – Dramaturgie: Tanja Spielmann – Bühne, Requisiten, Lichtdesign: Lea Burkhalter – Kostüm, Requisiten: Sophie Schmid – Maskenbau, Training – Maskenspiel/Körperarbeit: Vita Malahova – Training Butoh-Tanz/Körperarbeit: Tejus Menon – Produktionsleitung Österreich: ProSiBe

Menschen gehen verloren, Menschen werden vergessen, Menschen fühlen sich vergessen, Menschen vergessen... vor allem ältere Menschen. Wie fühlt es sich an, vergessen zu werden? Trotz aller Tragik, steckt nicht auch Humor in der Möglichkeit, zu vergessen, oder gar Befreiung?

Vielleicht muss man gar nicht in Panik geraten, wenn Dinge vergessen oder anders gemacht werden, Konventionen und Normen umgangen und Routinen aus den Angeln gehoben werden. Daraus entsteht eine andere Welt, eine andere Art zu leben, die die Phantasie des Publikums beflügeln kann und sie anregt, eigene Geschichten zu entdecken und sich in Assoziationen und Interpretationen zu verlieren.

Do02Mär
20.00
Fr03Mär
19.00

VERGESSEN

familienprogramm

Material für die nächste Schicht (A/CH) – Ab 15 Jahren – 80 Minuten – Hochdeutsch

Von «Vergessen» gibt es zwei unterschiedliche Bühnenversionen, eine für Menschen ab 6 und eine ab 15 Jahren.

Künstlerische Leitung, Kreation, Performance: Stefan Ebner – Dramaturgie: Tanja Spielmann – Bühne, Requisiten, Lichtdesign: Lea Burkhalter – Kostüm, Requisiten: Sophie Schmid – Maskenbau, Training – Maskenspiel/Körperarbeit: Vita Malahova – Training Butoh-Tanz/Körperarbeit: Tejus Menon – Produktionsleitung Österreich: ProSiBe

Menschen gehen verloren, Menschen werden vergessen, Menschen fühlen sich vergessen, Menschen vergessen... vor allem ältere Menschen. Wie fühlt es sich an, vergessen zu werden? Trotz aller Tragik, steckt nicht auch Humor in der Möglichkeit, zu vergessen, oder gar Befreiung?

Vielleicht muss man gar nicht in Panik geraten, wenn Dinge vergessen oder anders gemacht werden, Konventionen und Normen umgangen und Routinen aus den Angeln gehoben werden. Daraus entsteht eine andere Welt, eine andere Art zu leben, die die Phantasie des Publikums beflügeln kann und sie anregt, eigene Geschichten zu entdecken und sich in Assoziationen und Interpretationen zu verlieren.

Sa11Mär
14.30
So12Mär
11.00
Mi15Mär
14.30

ROBOT

familienprogramm

Cie Chamar bell clochette (CH) – Ab 3 Jahren – Inkl. Workshop im Anschluss: 50 Minuten – Wenig Sprache

Roland Bucher: Blau – Chine Curchod: Rot – Laure-Isabelle Blanchet: Oeil extérieur

In «ROBOT» sind wir dabei, wie sich die beiden Mechaniker:innen Rot und Blau aus einem Haufen Materialchaos und Kabelsalat einen Klang- und Rhythmusroboter zusammenbauen. Ganz ohne Bedienungsanleitung und wie bei einer Schnitzeljagd versuchen sie mal dieses und jenes, sie experimentieren, kombinieren, machen eine Essenspause und fügen so Teil um Teil zusammen, bis ROBOT unter freudigem Objekt-Getöse zum Leben erweckt wird.

Sa25Mär
14.30
So26Mär
11.00
mit HandSpiel
Mi29Mär
14.30

SUPER BRUNO

familienprogramm

super! (Mumenthaler / Sengebusch) in Koproduktion mit UTOPIA (CH) – Ab 7 Jahren – Ca. 50 Minuten – Mehrsprachig

Am 26. März mit Handspiel im Anschluss

Idee / Konzept / Spiel: Sibylle Mumenthaler und Ute Sengebusch – Konzept / Regie: Eric Devanthéry – Oeil extérieur / Dramaturgie: Cristina Galbiati – Bühne: Francis Rivolta – Kostüme und Requisite: Salome Egger – Sound: Cyril Bondi – Lichtdesign / Technik:  Corina Caviezel, Michael Studer – Produktionsleitung: Johanna-Maria Raimund – Fotos: Ketty Bertossi – Grafik: Jacques et Brigitte

SUPER BRUNO erzählt die Geschichte von Bruno, dessen Welt und Gefühle durcheinandergeraten. Er fühlt sich traurig, allein gelassen und ausgeliefert, bis er zusammen mit seinen Freunden und der Kraft der Fantasie um Mitternacht Superkräfte und im toten Grossvater einen Verbündeten findet…

Das Stück weckt die Lust an der eigenen Kreativität, am Spiel mit der Sprache und es bestärkt die Kinder darin, den normativen gesellschaftlichen Blick aus der Erwachsenenperspektive zu hinterfragen.

Fr31Mär
19.00
Sa01Apr
18.00

Kaffee mit Zucker?

familienprogramm

Laia RiCa (SLV / DE) – Ab 12 – Ca. 55 Minuten – Hochdeutsch und Spanisch

Künstlerische Leitung, Text und Spiel: Laia RiCa – Dramaturgie und Aussenblick: Antonio Cerezo – Musik (Live Performance): Yahima Piedra Córdova – Live-Video: Daniela del Pomar – Künstlerische Mitarbeit: Leicy Valenzuela – Bühnenbild: Marian Nketiah – Lichtdesign: Vanessa Farfán – Dramaturgische Beratung: Ruschka Steininger – Produktionsassistenz: Rodrigo Zorzanelli Cavalcanti

Kaffee mit Zucker? ist ein Inszenierungsprojekt zwischen Materialperformance, biografischem und zeitgenössischem Dokumentartheater. Die beiden Materialien Kaffee und Zucker bestimmen in ihren unterschiedlichsten Aggregatzuständen die Bühne. Von ihnen ausgehend, werden deutsche Einwanderungsgeschichte in Mittelamerika und ihre koloniale Kontinuität – die bis in die heutige Zeit fortlebt – verhandelt, aber auch der ungebrochene Konsum zweier Produkte, die aus unserem Lebensgefühl und unserem Alltag in Berlin nicht wegzudenken sind.

Mi12Apr
17.00
Premiere
Sa15Apr
14.30
So16Apr
11.00
mit HandSpiel
Mi19Apr
14.30

Das Mädchen auf dem Mars

familienprogramm

Team Tam Tam (CH) – Ab 6 Jahren – Ca. 50 Minuten – Mundart und Hochdeutsch

Am 16. April mit Handspiel im Anschluss

Musik, Schauspiel: Sibylle Aeberli – Comics, Bildwelt: Kati Rickenbach – Schauspiel: Annina Polivka – Regie: Barbara Weber – Ausstattung: N.N. – Oeil extérieur: Sabrina Hofer

«Wenn du deine Suppe nicht sofort isst, lasse ich eine Papiertüte zerplatzen!» Diese Drohung der Mutter wirkt, denn Temple Grandin ist Autistin und reagiert sehr sensibel auf akustische und sensorische Reize.

Sie nimmt die Welt auf vollkommen andere Art und Weise wahr als die meisten Menschen. Und was zunächst als «Hirnschaden» diagnostiziert wird, entwickelt sich durch spezifische und intensive Förderung zu einem aussergewöhnlichen Talent und bringt die heutige Professorin für Tierwissenschaften 2010 auf die Liste der einflussreichsten Menschen der Welt des «Time Magazine».

Sibylle Aeberli, Kati Rickenbach, Anna Polivka und Barbara Weber nehmen uns mit auf den ungewöhnlichen Lebensweg von Temple Grandin und zeigen auf, dass es unterschiedliche Formen von Wahrnehmung und Intelligenz gibt, und dass es die Wirklichkeit nicht für alle dieselbe ist. Ein Vorbild für alle Menschen, die anders sind oder sich anders fühlen.

Do20Apr
20.00

Rebekka Endler – Das Patriarchat der Dinge

familienprogramm

Lesung und Diskussion:
Rebekka Endler – «Das Patriarchat der Dinge»
Wie für Männer gemachtes Design unser Leben bestimmt

Unsere Umwelt wurde von Männern für Männer gestaltet. Im Buch «Das Patriarchat der Dinge» öffnet Rebekka Endler uns die Augen für das am Mann ausgerichtete Design, das uns überall umgibt. Und sie zeigt, welche mitunter lebensgefährlichen Folgen es für Frauen hat. Unsere westliche Medizin ist beispielsweise – mit Ausnahme der Gynäkologie – auf den Mann geeicht: von Diagnoseverfahren und medizinischen Geräten bis hin zur Dosierung von Medikamenten. Aber auch die Dummys für Crashtests haben den männlichen Körper zum Vorbild – und damit das ganze Auto samt Airbags und Sicherheitsgurten. Der öffentliche Raum ist ebenso für Männer gemacht: Architektur, Infrastruktur und Transport, sogar die Anzahl öffentlicher Toiletten oder die Einstellung der Temperatur in Gebäuden.Wer überlebt einen Herzinfarkt? Wer friert am Arbeitsplatz und für wen ist dieser gestaltet? Für wen sind technische Geräte leichter zu bedienen? Das Patriarchat ist Urheber und Designer unserer Umwelt. Wenn wir uns das bewusst machen, erscheinen diese Fragen plötzlich in einem neuen Licht.

Mi10Mai
14.30
Sa13Mai
14.30
So14Mai
11.00
mit HandSpiel
Mi17Mai
14.30

Drüü chlini Fischli

familienprogramm

Theater Roos und Humbel (CH) – Ab 4 Jahren – Ca. 45 Minuten – Nicht sprachbasiert
Am 14. Mai mit Handspiel im Anschluss

Spiel, Ausstattung: Silvia Roos und Stefan Roos-Humbel – Spiel /Musik: Stefan Roos-Humbel – Künstlerische Mitarbeit: Eva Kaufmann – Endregie: Isabella Roumiantsev – Dramaturgie: Stephan Teuwissen – Licht: Sven Mathiasen – Grafik: Meret Roos

Wie wird man der Urgewalt des Meeres auf der Bühne gerecht? Wie kann diese Wunderwelt vermittelt werden? Mit Wellen, die die Bilder durchziehen, Episoden und Liedern, mit Schauspiel, Figuren, Objekten, Musik und Geräuschen wird vom Meer, dem ozeanischen Gewusel und seinen Bewohner:innen erzählt. Es gibt zu sehen: Ein Krakenballett, eine mysteriöse Muschel, ein Krebs, der Scherenschnitt kann, ein einsamer Wal, wie aus einem Hund ein Seehund wird, und drei kleinen Fischlein….und ein Hai? Ja, aber der spielt gerade Saxophon.

Mit lockeren Überleitungen moderieren die zwei Spielenden die Episoden, mit soviel Hingabe, dass sich das Publikum fragen wird, ob die beiden vielleicht Schwimmhäute zwischen den Zehen haben...

Mi07Jun
17.00
Premiere
Sa10Jun
14.30
So11Jun
11.00
Mit HandSpiel

Mira erklärt die Welt

familienprogramm

Theater Atoll (CH) – Ab 8 Jahren – Ca. 50 Minuten – Hochdeutsch und Mundart

Am 11. Juni mit Handspiel im Anschluss

Spiel: Marius Kob, Anja Schärer, N.N. – Regie: Dominique Enz – Ausstattung: Franca Manz – Puppen: Marius Kob – Musik: N.N. – Dramaturgie/Vermittlung: Petra Fischer – Produktionsleitung: N.N.

Wenn Mira und ihr Bruder Hans sich streiten, spritzt es Gift und Galle. Hans ist eigentlich Miras Stiefbruder. Als sich Miras Mutter und Hans Vater wieder trennen, machen sich die beiden auf eine Reise mit der Frage, was Familie ist und treffen dabei Olof, der zwei Väter hat.

Zusammen navigiert die Kinderbande durch das Labyrinth und die variationsreiche Welt der Familienstrukturen, orientiert sich an ihren gelebten Erfahrungen und klärt die Erwachsenen über das auf, was die eigentlich wissen, aber nicht hören wollen.

Das Stück basiert auf einem Buch der schwedischen Autorin Martina Montelius.

Fr16Jun
19.00
Sa17Jun
18.00

Im Wald

familienprogramm

Koproduktion – Cie Chamar bell clochette (CH) – Ab 12 Jahren – 50 Minuten – nicht sprachbasiert

In Koproduktion mit Théâtre des Marionnettes de Genève TMG – Konzept/Regie: Chine Curchod, Roland Bucher –  Spiel/Puppenspiel: Chine Curchod – Musik/Sound Design: Roland Bucher – Dramaturgie: Delphine Rosay Gomez Mata – Marionettenbau: Yangalie Kohlbrenner – Bühnenbild/Robotik: Renato Grob – Bühnenmalerei: Jeroen Geel – Œil extérieur: Françoise Blancpain – Lichtdesign/Technik: Matthias Valance – Kostüme: Anne-Lise Curchod – Produktionsleitung: Boss & Röhrenbach

Auf der Bühne ein leichter Nebel. Als er sich lichtet, gibt er den Blick auf einen Wald frei. Der Wald lebt, bewegt sich unmerklich. Seine Bewohner:innen laufen, kriechen, schleichen, fliegen und flattern vorüber. Eine Marionette erscheint. Was wird sich an diesem Tag abspielen? Ist der Mensch an seinem richtigen Platz? Kann er mit den anderen Lebewesen zusammenleben? Befinden wir uns in der Realität?

Die neue Produktion von Cie Chamar bell clochette beruht auf einem sich entwickelnden Tableau vivant. Ein Stück, das mit den Grenzen der Wirklichkeit spielt. Das die Wahrnehmung je nach Blickwinkel oszillieren lässt. Eine poetische Reise in Bildern und Klängen. Eine Befragung quer durch die darstellenden Künste nach der Haltung des Menschen gegenüber der Natur und anderen Lebewesen. Eine grundsätzliche Fragestellung in unserem Zeitalter der ökologischen und soziologischen Ungewissheit. Ein Blick auf die verschiedenen Schichten der Realität.

Mi21Jun
14.30
Sa24Jun
14.30

STEREO-TYPEN

familienprogramm

Teatro Lata (CH) – Ab 8 Jahren – Ca. 60 Minuten – Hochdeutsch und Mundart

Spiel & Musik: Gustavo Nanez & Dominik Blumer – Regie: Meret Matter – Regieassistenz: Salome Messmer – Textmitarbeit: Julia Kubik – Choreos: Manel Salas Palau – Ausstattung: Sara Giancane – Bühne: Gustavo Nanez – Assistenz Bühne: Aymara Sanders – Technik: Simone Kaufmann – Fotos: Markus Lamprecht – Produktion & Diffusion: Angela Sanders – Eine Koproduktion von Kolypan & Teatro Lata mit Fabriktheater Rote Fabrik Zürich und Schlachthaus Theater Bern

Sie sehen aus wie zwei harte Typen und singen volle Kanne Stereo. Doch hinter der Coolness verbergen sie peinliche Geheimnisse, starke Gefühle und Ängste. In einer Mischung aus musikalisch-theatralischer Performance und Kinderzimmerchaos tauchen wir mit ihnen ein in Erinnerungen an ihre eigene Kindheit: Wie war das noch, als Kind ständig aus der Reihe zu tanzen? Während der eine durch seine Streiche, verbotenen Spiele und seinen Mut auffiel, faszinierte der andere durch seine erfundenen Storys und seine grosse Klappe. Beide eckten auf ihre Weise bei Erwachsenen immer wieder an, verstanden es aber gleichzeitig, sich bei Gleichaltrigen gekonnt in Szene zu setzen. Mit ihren Problemen waren sie jedoch alleine. Wie hat sich das damals angefühlt?

Do29Jun
20.00
Fr30Jun
19.00

SchmetterDINGE

familienprogramm

Florian Feisl (D) – Ab 12 Jahren – Ca. 60 Minuten – Hochdeutsch

Text, Regie, Spiel: Florian Feisel – Szenografie: Florian Feisel, Isabell Haas – Künstlerische Unterstützung: Gyula Molnar – Koproduktion mit: FITZ! Stuttgart & der SCHAUBUDE, Berlin

Katastrophenpoesie zwischen Zufall & Zorn
Eine Installation mit lecture-performance

2.756 Bruchstücke von Porzellanpuppen wollen mit einer Sammlung verstorbener Insekten unbedingt zusammenkommen. 140 Jahre unter der Erde begraben zu sein ist genug: Die verschütteten Kinder von Katzbach kehren zurück und schreiben ihre Geschichte neu.

Florian Feisel präsentiert in seiner Lecture Performance seine Erkenntnisse aus einer mehrjährigen Materialuntersuchung und schafft ungewöhnliche Verbindungen zwischen Dingen und Geschichten. Dabei stiftet er das Publikum zur Kreation eigener Metamorphosen an: Einer Assemblage aus Überbleibseln einer verlorenen Zeit.