Sa24Sep
14.30
So25Sep
11.00
Mit HandSpiel
Mi28Sep
14.30

familienprogramm

Koproduktion – Theater Sgaramusch (CH)
Ab 5 Jahren – 50 Minuten – Mundart

Regie: Corsin Gaudenz – Spiel: Nora Vonder Mühll, Stefan Colombo – Bühne, Ausstattung, Puppen: Barbara Rusterholz – Sounds: Ilja Komarov – Auge von Aussen: Trixa Arnold – Auge von Aussen: Theater Stadelhofen

Warum gibt es Menschen, die mehr haben als andere? Das ist ungerecht. Rosa, die kleine Frau mit dem Hinkebein und der grossen Nase, betrachtet die Welt mit neugierigem Blick. Sie traut sich, ihre ganz eigene Meinung von den Dingen zu haben, und diese auch jedem ins Gesicht zu sagen.

Sie tut es in der Schule, auf der Strasse, schreibt es in Zeitungen und hält flammende Reden. Sie spricht vielen aus dem Herzen. Andere beschimpfen sie und stecken sie ins Gefängnis. Ihren Mut bezahlt Rosa mit ihrem Leben.

Der Stoff des Stücks ist inspiriert vom Leben und Denken von Rosa Luxemburg, ihren Lebensstationen, ihren Briefen, ihrer Vorreiterrolle, ihrem Mut und ihrer Lebenslust. Wie sähe die Welt wohl aus, wenn wir ein grosses Stück Rosa in uns hätten?

So18Sep
14.30

Toto, Laura und die Stadtmusikant:innen

familienprogramm

Von & mit: Martina Binz & Gustavo Nanez – 6+ – 60 Minuten – Mundart

Regie: Max Merker – Bühnenbild: Gustavo Nanez – Produktionsleitung & Konzept: Angela Sanders 

Wer kennt es nicht, das bekannte Märchen der Gebrüder Grimm, in dem vier Tiere aufgrund ihres Alters und ihrer wirtschaftlichen Nutzlosigkeit ausrangiert und von Zuhause weggejagt werden? Der Hahn ist zu alt zum Krähen, die Katze vermag die Mäuse nicht mehr vertreiben, der Esel ist für die Lasten zu gebrechlich geworden und der Hund will nicht mehr auf die Jagd.

Genau wie die Tiere aus der Geschichte «Die Bremer Stadtmusikanten» stellen sich auch die wohnungslose Laura und der Strassenmusiker Toto die Frage, wie sie in dieser hektischen Welt überleben können, wenn niemand mehr Bargeld auf sich trägt und Strassenmusiker:innen höchstens ein müdes Lächeln geschenkt wird.

Als Duo Laura & Toto versuchen die beiden trotz allem ihr Glück. Gemeinsam mit Esel, Katze, Hahn und Hund brechen sie auf zu einer witzig-schrägen Roadshow über Freundschaft und Mut!

Die Vorstellung ist im Rahmen der Saisoneröffnung kostenlos. Die Platzzahl ist beschränkt. Anmeldung auf reservation@theater-stadelhofen.ch.

Do15Sep
20.00
Fr16Sep
19.00
Sa17Sep
18.00
So18Sep
18.00

Im Wald

familienprogramm

Koproduktion – Cie Chamar bell clochette (CH) – 12+ – 50 Minuten – nicht sprachbasiert

In Koproduktion mit Théâtre des Marionnettes de Genève TMG – Konzept/Regie: Chine Curchod, Roland Bucher –  Spiel/Puppenspiel: Chine Curchod – Musik/Sound Design: Roland Bucher – Dramaturgie: Delphine Rosay Gomez Mata – Marionettenbau: Yangalie Kohlbrenner – Bühnenbild/Robotik: Renato Grob – Bühnenmalerei: Jeroen Geel – Œil extérieur: Françoise Blancpain – Lichtdesign/Technik: Matthias Valance – Kostüme: Anne-Lise Curchod – Produktionsleitung: Boss & Röhrenbach

Auf der Bühne ein leichter Nebel. Als er sich lichtet, gibt er den Blick auf einen Wald frei. Der Wald lebt, bewegt sich unmerklich. Seine Bewohner:innen laufen, kriechen, schleichen, fliegen und flattern vorüber. Eine Marionette erscheint. Was wird sich an diesem Tag abspielen? Ist der Mensch an seinem richtigen Platz? Kann er mit den anderen Lebewesen zusammenleben? Befinden wir uns in der Realität?

Die neue Produktion von Cie Chamar bell clochette beruht auf einem sich entwickelnden Tableau vivant. Ein Stück, das mit den Grenzen der Wirklichkeit spielt. Das die Wahrnehmung je nach Blickwinkel oszillieren lässt. Eine poetische Reise in Bildern und Klängen. Eine Befragung quer durch die darstellenden Künste nach der Haltung des Menschen gegenüber der Natur und anderen Lebewesen. Eine grundsätzliche Fragestellung in unserem Zeitalter der ökologischen und soziologischen Ungewissheit. Ein Blick auf die verschiedenen Schichten der Realität.

Mi22Jun
14.30
Sa25Jun
14.30
So26Jun
11.00
Mi29Jun
14.30

Mortina

familienprogramm

Hausproduktion Theater Stadelhofen (CH) – 7+ – 65 Minuten – Mundart und Hochdeutsch

In Koproduktion mit dem Schlachthaus Theater Bern – Spiel: Stephan Eberhard, Janna Mohr – Musik/Spiel: Dominic Röthlisberger – Co-Regie: Christine Faissler, Susanne Vonarburg – Konzept/Text: Ensemble – Ausstattung: Peter Hauser, Corinne Jäggi – Figurenbau: Stephan Eberhard – Licht: Matthias Valance – Dramaturgie: Martin Bieri – Auge von Aussen: Theater Stadelhofen – Regieassistenz: Maxine Baumann – Produktionsleitung: Theater Stadelhofen – Rechte: Mondadori libri S.p.A. – Danke für die Knochen: Hans und Julia Wachsmann

In ihrer verborgenen Welt lernt die untote Mortina, dass sie den Menschen und damit allem Fremden misstrauen soll. Doch ihre kindlich-unbedarfte Neugierde schlägt Brücken zwischen den Welten. Mortina begibt sich auf die Suche nach dem, was hinter der Angst liegt.  Je genauer Mortina «unsere» Welt kennenlernt, desto mehr begreift sie, dass es neben den Unterschieden auch viel Gemeinsames gibt. Sie schliesst Freundschaften in der Menschenwelt. Auch die Menschenkinder überwinden ihre Ängste. Und so gelingt es allen gemeinsam, mit Neugier und Offenheit die vermeintlichen Schranken zu überwinden. 

Inspiriert von der Erzählung «Mortina – Ein Mädchen voller Überraschungen» von Barbara Cantini, beschäftigen wir uns mit der Angst vor dem Anderen, dem Fremden, indem wir die Perspektive wechseln. Gemeinsam mit den Spieler*innen tauchen wir Schritt für Schritt in die verlassene Welt der Villa Dekadente ein. Langsam öffnet sich das Bühnenbild und lässt uns hinein. Wir spähen in dunkle Ecken, ziehen verborgene Dinge ans Licht und lassen Mortina nach und nach wieder lebendig werden.

Sa18Jun
14.00
So19Jun
14.00

Hilfe! Aber:...

familienprogramm

Koproduktion Schlachthaustheater Bern (CH) und Material für die nächste Schicht (AUT) – Ein Projekt im Rahmen des Masterstudiengangs «Expanded Theater» der Hochschule der Künste Bern – 6+ – 60 Minuten

Vorstellungen im Rahmen des Blickfelder Festivals

Künstlerische Leitung, Kreation, Performance, Bühne: Stefan Ebner – Kreation, Performance: Seraphina Schweiger, Martin Geisler, Malte Homfeldt, Antonio Ramón Luque – Kostüme: Karolina Jansová – Mentorat: Regula Schröter – Technik: Lorenz Gurtner

Wir sind ganz schön viele, wirklich sehr viele Menschen auf dieser Welt und ganz schön viele Lebewesen, die nebeneinander und miteinander existieren. Dabei den Überblick zu bewahren, ist nicht einfach. Dabei Wege zu finden, wie wir gut miteinander leben können, auch nicht. Wie man das richtig macht, dieses Leben, das wissen wir nicht und werden wir nie wissen – aber bedeutet das, dass wir scheitern? Oder ist die Idee von «Scheitern» schon mal ganz falsch?

«Hilfe! aber:..» ist ein performatives Chaos, in dem das Scheitern an der Tagesordnung steht – oder eben nicht: es wird gelebt und versucht andere zu unterstützen und gemeinsam etwas zu schaffen. Immer wieder von neuem.


Sa11Jun
14.00
So12Jun
11.00
Mo13Jun
09.30
Di14Jun
09.30

Hubo (Blickfelder Festival)

familienprogramm

El Patio Teatro – +8 – 45 Minuten – nicht sprachbasiert

Vorstellungen im Rahmen des Blickfelder Festivals

Idee/Kreation/Dramaturgie/Regie/Licht/Interpretation: Julián Sáenz-López, Izaskun Fernández – Musik: Elena Aranoa, Nacho Ugarte – Technik/Grafik: Diego Solloa – Fotografie: Clara Larrea – Produktion: El Patio Teatro – Vertrieb: IKEBANAH Artes Escénicas

Das Leben schreibt Geschichten. Schöne und traurige. Geschichten, die bleiben, auch wenn sie vom Weggehen erzählen. «Hubo» ist einer dieser Geschichten. 

«Hubo» erzählt von einer Frau die sich weigert, den Ort zu verlassen, den sie ihr zu Hause nennt. Es ist ihre Geschichte und zugleich die von ganz vielen Menschen, die sich von dem Verabschieden, was für sie ein zu Hause ist.

«Hubo» ist ein Stück ohne Worte. Eine Liebeserklärung an die Wurzeln der Menschen, an Erinnerung und Einsamkeit.


Vermittlungsangebot:

Im Anschluss an die Aufführung besprechen wir das Theaterstück mit den Figurenspieler*innen und reflektieren unsere Erlebnisse im Publikum. Wir nähern uns dem Thema an, einen geliebten Ort verlassen zu müssen und probieren selbst aus, wie sich durch Objekte Erinnerungen und Geschichten der Vergangenheit aufleben lassen.  

Leitung: Theaterpädagogin Mariella Königshofer

Mi18Mai
14.30
Sa21Mai
14.30
So22Mai
11.00

2 am Fluss

familienprogramm

Figurentheater Antje Töpfer und Roderik Vanderstraeten (D) – 4+ – 40 Minuten – nicht sprachbasiert

Spiel & Bau: Antje Töpfer – Spiel: Emilien Truche – Musikalische Entwicklung: Roderik Vanderstraeten – Licht: Joachim Fleischer

Es tropft und sickert, spritzt und fließt, wir können uns in ihm spiegeln. Kleine Tiere können auf ihm laufen, aber wir tauchen hinein. Manchmal gibt es nichts Leckereres, manchmal nehmen wir es zum Putzen. Es quietscht und pladdert, murmelt und donnert. Wenn wir es trinken, kommt es verwandelt wieder heraus. Nichts ist schlimmer, als wenn es fehlt. Wenn wir das Wasser nicht hätten!

Do12Mai
20.00
Fr13Mai
19.00

Mathilde

abendprogramm

Stuffed Puppet Theatre / Neville Tranter (NL) – 16+ – 60 Minuten – leicht verständliches Englisch

Idee/Text/Puppen/Regie: Neville Tranter – Spiel: Neville Tranter, Wim Sitvast

Mathilde lebt in der Altersresidenz Casa Verde – was aber so warm und naturverbunden klingt, entpuppt sich als kalt und kapitalistisch: Der gierige Heimleiter und sein Compagnon lassen Licht und Heizung abschalten, sobald die Besuchszeit vorüber ist und planen, die Heimbewohner*innen mit Mobiltelefonen auszustatten, obwohl die gar nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Dies alles, um Geld und Betreuungspersonal zu sparen. Doch genau heute feiert Mathilde ihren 102. Geburtstag. Die Lokalzeitung hat sich angekündigt und plant einen Bericht über die Jubilarin, und der Heimleiter wittert eine Gelegenheit um Werbung für seine Institution zu machen...

Eine tragikomische Geschichte über die Angst vor dem Tod, über das Loslassen und über das Sprechen als Existenzbeweis, als Selbstvergewisserung eigener Stärke und Kraft der Imagination.

So01Mai
11.00
Mit HandSpiel
Mi04Mai
14.30
Sa07Mai
14.30

Kaschtanka

familienprogramm

Theater Roos & Humbel (CH) – 5+ – 50 Minuten – Mundart

Spiel & Musik: Silvia Roos & Stefan Roos Humbel – Regie & Ausstattung: Silvia Roos – Dramaturgie: Stephan Teuwissen – Künstlerische Mitarbeit & Endregie: Mélanie Huber – Ein Stück von Stephan Teuwissen nach einer Erzählung von Anton Tschechow

«Herrrreinspazierrrrt! Liebe Damen und Herren, sehr verehrte Kinder: Hier sehen sie die unterhaltsame, spektakuläre und russisch-wehmütige Geschichte von Kaschtanka, dem kleinen fuchsroten Hund, der verloren ging.»

Das Zuhause der kleinen fuchsroten Hündin Kaschtanka ist alles andere als freundlich. Als sie verlorengeht, wird sie im Zirkus von Mister George aufgenommen. Sie bekommt genug zu essen, ein warmes Bett und findet neue Freunde: Fjodor, der müde Kater, Ivan, der melodramatische Gänserich und das fidele Schwein Chawronja. Zusammen mit dieser ganzen Ménagerie übt Kaschtanka die Grosse Pyramide, eine waghalsige Akrobatik, ein. Der tosende Applaus wäre ihnen gewiss, wenn nicht bei der Premiere ein Missgeschick passieren würde. Doch Kaschtanka hat Glück im Unglück.

Do07Apr
20.00
Fr08Apr
19.00

Bern sehen

abendprogramm

Eine Koproduktion von Vittinghoff/Praxmarer, Schlachthaus Theater Bern und Bühne Aarau – 16+ – 70 Minuten – Deutsch

Regie/Technik/Idee/Realisation: Dirk Vittinghoff – Spiel/Puppenbau /Idee/Realisation: Priska Praxmarer – Spiel: Benjamin Mathis – Musik/Spiel: Rena Hauser – Produktionsleitung: Marie Theres Langenstein – Bühnenbild: Beni Küng – Kostüme/Requisiten: Sibylla Walpen – Titelbild: Dirk Vittinghoff – Grafik: Eva Rolli

Nach einem schief gelaufenen Auftragsmord an einem Pfarrer müssen die Profikillerin Dagmar und der Profikiller Mike ihre Stadt verlassen, um in der Schweiz unterzutauchen. In Bern sollen die beiden nun auf weitere Anweisungen von ihrem Boss warten. Dagmar tarnt sich als vorbildliche Touristin und widmet sich den Denkmälern der Stadt. Mike hingegen ist verzweifelt. Für ihn ist Bern der langweiligste Ort der Welt. Die Geschichte ist eine moderne und temporeiche Parabel auf die Endzeit und das Jüngste Gericht. Ein Ausdruck von Verunsicherungen in einer postfaktischen Zeit, in der Behauptungen, Verschwörungstheorien und Informationsblasen immer bedrohlicher werden.

Mi30Mär
14.30
Sa02Apr
14.30
So03Apr
11.00
Mit Handspiel

SOKO Schafskopf ermittelt

familienprogramm

DAKAR Produktion (CH) – 8+ – 70 Minuten – Mundart/Hochdeutsch

Spiel: Delia Dahinden, Anna Karger – Regie: Dorothee Metz, Alberto García Sánchez – Live-Musik & Kompositionen: Balts Nill – Dramaturgie: Gabriella Mojzes – Textdramaturgie: Anna Karger – Puppenbau: Delia Dahinden – Lichtkonzept: Li Sanli

Noch vor Kurzem haben die drei Freunde Locke, Flocke und Socke zufrieden auf ihrer Weide gegrast. Aber dann fahren Bagger auf, unter Getöse wird eine Fabrik hochgezogen und auf dem letzten freien Platz landen Haufen von Plastikmüll. Es ist kaum mehr Grün übrig. Als der stets hungrige Socke von seiner Expedition nach letzten versteckten Grasbüscheln nicht wiederkommt, machen Locke und Flocke sich auf die Suche nach ihrem Freund. Dabei stossen sie auf geheime Informationen und kommen dunklen Machenschaften auf die Spur. Aber mit Mut und Scha(r)fsinn gelingt es ihnen, den bösen Plan der Fabrikbesitzer zu durchkreuzen – für diesmal …

Eine moderne Tierfabel, die Mut macht, gemeinsam auch Grosses anzupacken, selbst wenn man, wie die Schafe, ein Problem nicht selbst verursacht hat und wenig Macht besitzt. 

Fr18Mär
19.00
Verschoben
Sa19Mär
18.00
Verschoben
So20Mär
18.00
Verschoben
Fr25Mär
19.00
Verschoben
Sa26Mär
18.00
Verschoben
So27Mär
18.00
Verschoben

Wald

abendprogramm

VERSCHOBEN

Koproduktion – Cie chamar bell clochette (CH) – 12+ – 50 Minuten – nicht sprachbasiert 

In Koproduktion mit Théâtre des Marionnettes de Genève TMG – Konzept/Regie: Chine Curchod, Roland Bucher –  Spiel/Puppenspiel: Chine Curchod – Musik/Sound Design: Roland Bucher – Dramaturgie: Delphine Rosay Gomez Mata – Marionettenbau: Yangalie Kohlbrenner – Bühnenbild/Robotik: Renato Grob – Bühnenmalerei: Jeroen Geel – Œil extérieur: Françoise Blancpain – Lichtdesign/Technik: Matthias Valance – Kostüme: Anne-Lise Curchod – Produktionsleitung: Boss & Röhrenbach

Auf der Bühne ein leichter Nebel. Als er sich lichtet, gibt er den Blick auf einen Wald frei. Der Wald lebt, bewegt sich unmerklich, seine Bewohner*innen laufen, kriechen, schleichen, fliegen und flattern vorüber. Eine weibliche Marionette erscheint. Was wird sich an diesem Tag abspielen? Ist der Mensch an seinem richtigen Platz? Kann er mit den anderen Lebewesen zusammenleben? Befinden wir uns in der Realität?

Die neue Produktion von Cie chamar bell clochette beruht auf einem sich entwickelnden «Tableau vivant». Ein Stück, das mit den Grenzen der Wirklichkeit spielt. Das die Wahrnehmung je nach Blickwinkel oszillieren lässt. Eine poetische Reise in Bildern und Klängen. Eine Befragung quer durch die darstellenden Künste nach der Haltung des Menschen gegenüber der Natur und anderen Lebewesen. Eine grundsätzliche Fragestellung in unserem Zeitalter der ökologischen und soziologischen Ungewissheit. Ein Blick auf die verschiedenen Schichten der Realität.

So27Feb
11.00
Premiere
Mi02Mär
14.30
Sa05Mär
14.30
So06Mär
11.00
Mit HandSpiel

Schafskrimi

familienprogramm

Gustavs Schwestern (CH) – 6+ – 50 Minuten – Mundart

Autor: Simon Chen – Regie: Kathrin Bosshard – Spiel: Sibylle Grüter, Jacqueline Surer – Stop-Motion Animationsfilme: Tine Beutel – Figuren & Ausstattung: Sibylle Grüter – Produktionsleitung: Jacqueline Surer

Noch einmal schlafen und dann ist der Grosse Schafstag da, die jährliche Schafs-Olympiade! Und es gibt eine ganz spezielle Herde, die besonders gute Chancen hat, sämtliche Preis abzuräumen. Aber auf einmal verschwindet der Schafsbock! Und dann das Schönschaf! Ein Tier nach dem anderen verschwindet auf mysteriöse Art. Und dummerweise fehlt ausgerechnet an dem Tag der Hirt. Und sein Hund, der beim Schafe zählen immer einschläft, ist auch keine grosse Hilfe. Die Herde wird kleiner und die Angst grösser. Also müssen das Theaterschaf und das Coach-Schaf den Fall übernehmen. Aber wer ist der Täter, die Täterin? Hat der Wolf ihre Kameraden und Kameradinnen geholt? Oder der Metzger? War’s ein Schafdieb?

Die beiden Schafe gehen aufs Ganze, um dem Verbrechen auf die Spur zu kommen. Und selbst der schläfrige Hirtenhund wächst über sich hinaus. Denn schliesslich geht es nicht nur um das Leben ihrer wollenen Freundinnen und Freunde, sondern auch um die Teilnahme am Grossen Schafstag! 



Mi09Feb
14.30
Do10Feb
14.30
Sa12Feb
14.30

Klank

familienprogramm

puppenspiel.ch (CH) – 2+ – 35 Minuten – nicht sprachbasiert

Eine Koproduktion mit der Theaterwerkstatt Gleis 5 – Spiel/Konzept: Rahel Wohlgensinger – Regie/Konzept: Andrea Kilian – Musik/Klänge: Andrea Zuzak – Tonberatung: Max Bauer – Bühne: Beat Fuhrimann – Kostüme: Petra Kilian – Licht: Christian Bühlmann

Es knackt, es raschelt und knuspert, es schwingt, es wummert und brummt. Was tönt denn da? Es kreiselt, es reibt, es schlägt, wischt, bricht und klopft. Was hören wir?

In «klAnK» erforschen wir den Klang der Dinge und machen uns auf die Suche nach ihrem eigenen Sound. Wie klingt Stein, wie tönen Holz, Laub oder Tannenzapfen? Und wie Knäckebrot? Das Auge hilft dem Ohr aufmerksam zu bleiben und wir horchen immer mehr in die Tiefe. Durch einfache Animation werden die Dinge lebendig. Sie werden zum Klingen gebracht, entfalten ihre Geräusche, Töne und Rhythmen und werden Musik. 

Eine Klangreise, die die Ohren weckt, überrascht und verblüfft. Sie führt in die Stille, zum Hinhören, zum Aufhören, zum Lauschen und Horchen.

Mi02Feb
14.30
Sa05Feb
14.30
So06Feb
11.00

Schneekönigin

familienprogramm

Theater Miamou (D) – 5+ – 50 Minuten – Hochdeutsch

Nach einem Märchen von Hans Christian Andersen – Spiel & Szenographie: Mirjam Hesse – Regie & Musik: Enno Podehl                 

Täglich spielen Kay und Gerda auf ihrer Dachterrasse, bis eines Tages ein Splitter in Kay’s Auge fährt – und ihn verändert. Die gemeinsamen Spiele langweilen ihn jetzt und nichts ist ihm mehr gut genug. So verfällt er der Schneekönigin, die ihn mitnimmt in ihr eisiges Schloss hoch im Norden. Zu Hause wird Kay vermisst und schliesslich für tot erklärt, doch Gerda gibt nicht auf und geht los, ihn zu suchen.

Eine Reise voller Abenteuer und zugleich eine Geschichte über die Kraft einer grossen Freundschaft. 

Fr28Jan
19.00
Sa29Jan
20.00

Troubles

abendprogramm

Cie gare centrale (BE) – 13+ – 65 Minuten – Englisch

Koproduktion mit dem Théâtre de la Balsamine (BE) – Konzeption/Szenografie/Objekte: Agnès Limbos – Spiel: Agnès Limbos und Gregory Houben –Live-Musik: Gregory Houben – Kostüme: Françoise Colpé – Licht: Karl Descarreaux – Lichteffekte: Maria Brouillard – Spezialeffekte: Nicole Eeckhout – Regie: Sabine Durand

In New York gegen Mitternacht, zwischen Zigarettenrauch und nächtlichen Nebelschwaden, bereitet sich ein frisch verheiratetes Paar auf eine perfekt-romantische Hochzeitsnacht vor – wenigstens haben sie es sich so vorgestellt … Doch als sich ein Wolf mit rotglühenden Augen in ihr Zimmer gesellt, verwandelt sich der Liebestraum in einen skurrilen Albtraum. Und der Wolf bleibt auch nicht der einzige Gast, an diesem außergewöhnlichen Abend. Mit einer Lichterkette, zwei Stühlen und einigen Requisiten entdeckt sich ein Paar auf ganz andere Weise.

Agnés Limbos ist eine Koryphäe des Objekttheaters und gilt als Mitbegründerin des Genres an sich. Seit Jahrzehnten begeistert sie weltweit mit ihren außergewöhnlichen Ideen, meisterhaftem Spiel und unerschöpflichem Humor.

Mi19Jan
14.30
Do20Jan
10.00

Aston

familienprogramm

Teater Pero (SWE) – 3+ – 35 Minuten – Deutsch, nicht sprachbasiert

Nach dem Bilderbuch von Lotta Geffenblad – Regie: Peter Engkvist – Musik: Ulf Eriksson – Spiel: Ulf Eriksson, Magnus Lundblad, Baura L Magnúsdóttir 

Aston ist ein kleiner Hund, der leidenschaftlich gerne Steine sammelt. Dabei ist es ganz egal, ob sie gross oder klein sind, leicht oder schwer. Die einen Steine sind traurig, andere frieren – Aston kümmert sich liebevoll um jeden einzelnen und trägt sie alle nach Hause. Irgendwann wird das Haus jedoch zu voll und Astons Eltern versuchen, seine Sammelleidenschaft zu bremsen.

Diese Geschichte erzählt mit viel Musik und auf herzerwärmende Weise von der Fähigkeit, auch die kleinsten Dinge im Leben zu schätzen.

Sa15Jan
14.00
Premiere
So16Jan
14.00
Sa22Jan
14.00
So23Jan
14.00
ABGESAGT

Piratinnen

familienprogramm

schule&kultur (CH) – 7+ – 120 Minuten – Mundart/Hochdeutsch

Spiel: Germaine Sollberger, Dorothea Mildenberger, Stephan Eberhard – Regie: Edith Sophia Godau – Bühne & Kostüm: Mariana Vieira Gruenig – Dramaturgie: Andreas Wirz

Marinoschka hat genug von ihrem Alltag. Ständig sagen ihr andere, was sie zu tun hat. Eine geheimnisvolle Schatzkarte erinnert sie daran, was als Kind ihr einziger großer Wunsch war: Piratin zu werden – von allem frei zu sein und einfach ihr Ding zu machen. Werde Teil ihrer Crew und hilf ihr auf ihrer Mission. Gemeinsam kapert ihr ein Schiff und begebt euch auf eine abenteuerliche Schatzsuche. Ihr schmettert Seefahrtslieder, spinnt Seefrauengarn und gewinnt unerwartete Verbündete. Könnt ihr mit vereinten Kräften herausfinden was es braucht, um heute in Zürich Pirat*in zu sein? Ein interaktives Schiffsabenteuer auf der Suche nach Freiheit und dem eigenen Willen.

Das Stück findet ausserhalb vom Theater statt. Warme, wetterfeste Kleidung & gutes Schuhwerk anziehen. Der Treffpunkt ist im Theater.


So09Jan
11.00
Premiere
Mi12Jan
14.30
Sa15Jan
14.30
So16Jan
11.00

Ich heisse Name

familienprogramm

Theater Blau / Theater Jungfrau & Co. (CH) – 5+ – 50 Minuten – Hochdeutsch


Eine Koproduktion mit dem Schlachthaus Theater Bern – Idee & Konzept: Antonia Brix, Julius Griesenberg, Sibylle Heiniger, Brigitta Weber – Spiel: Julius Griesenberg, Brigitta Weber – Inszenierung: Antonia Brix – Dramaturgie & Textfassung:  Sibylle Heiniger – Ausstattung: Renate Wünsch – Illustration & Animation: Jeannette Besmer – Musikkomposition: Resli Burri – Lichtdesign und Technik: Tashi-Yves Dobler López – Produktionsleitung: Bernetta Theaterproduktionen

Zwei Menschen zeichnen auf eine Projektionsfläche. Kaum ist ein Strich, ein Punkt gesetzt, beginnt die Zeichnung zu leben. Ein Strichmännchen ist entstanden. Oder ist es ein Strichweibchen? Hat ein Figürchen ein Geschlecht? Das Figürchen will sich und die Welt kennenlernen. Die zwei Erwachsenen begleiten es und geraten dabei ganz schön in die Klemme. Denn ein Kind muss einen Namen haben, und in welcher Farbe soll das Kinderzimmer eingerichtet sein? Welche Kleider soll es tragen? Mit welchen Spielsachen will es spielen?

Die zwei Spieler*innen schlüpfen in die verschiedenen Rollen von Bezugspersonen, die das Kind auf seinem Lebensweg begleiten und konfrontieren es mit ihren Wünschen und Vorstellungen. Diese sind teilweise ganz schön unterschiedlich – doch das Figürchen setzt sich durch.

Do06Jan
20.00
Fr07Jan
19.00

Romeo und Julia

abendprogramm

Figurentheater St. Gallen (CH) – 12+ – 60 Minuten – Hochdeutsch

Eine Koproduktion mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin – Regie: Sebastian Ryser – Spiel: Frauke Jacobi – Live-Musik (Cello): Lorena Dorizzi – Musikalische Leitung: Stefan Suntinger – Video: Lars Wolfer, Sebastian Ryser – Figuren: Johannes Eisele – Bühne: Maurus Leuthold – Licht: Stephan Zbinden, Lukas Bollhalder – Dramaturgische Beratung: Jörg Lehmann – Auge von aussen: Katja Langenbach – Theaterpädagogik: Edith Zwygart

Wir befinden uns im Institut für anrührende Liebesgeschichten, Abteilung «Romeo und Julia»: Hier wird alles aufbewahrt, was mit dem Mythos von Shakespeares berühmtem Liebespaar zu tun hat, vom Angstseufzer einer Julia-Darstellerin kurz vor dem Auftritt bis zum kürzesten Schüleraufsatz, der je zum Thema geschrieben wurde. Irene Linzer und Hanka Robowsky, Verwalterinnen des Archivs, erwecken die aussergewöhnlichsten Romeos und Julias aus über 400 Jahren Aufführungsgeschichte zum Leben. Und bald wird klar: Die Darstellerinnen und Darsteller haben ihre ganz eigenen Probleme mit der Liebe – ob jung oder alt, ob im 19. Jahrhundert oder im Jahr 2021.

Der moderne Ansatz macht aus Shakespeares «Romeo und Julia» ein neues, fantasievolles Figurentheatererlebnis für Jugendliche und Erwachsene.


Di14Dez
20.00
Mi15Dez
19.00

Mycelium

abendprogramm

Annina Mosimann (CH) – 16+ – 45 Minuten – Deutsch

Idee, Konzept, Spiel: Annina Mosimann – Sounddesign und Komposition: Fernando Munizaga – Künstlerische Betreuung und Außenblick: Nicole Mossoux – Künstlerische Mitarbeit: Raquel Mutzenberg-Andrade – Licht/Technik: Lukas Schneider – Mentorin: Julika Mayer – Unterstützt von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Studiengang Figurentheater und dem Residenzprogramm Theater Stadelhofen

Eine nahrhafte Gemeinschaft: She walked, walked, and walked, and there stood a hut on chicken legs. She said: «Hut, hut, turn your eyes to the forest, your gate to me, so I can go in and out.» The hut turned its eyes to the forest, and its gate toward her. She went in and there sat Baba Yaga, her breasts hanging over a rod, she was raking the coals with her nose and was sweeping the stove with her tongue. Baba Yaga asked: «Fair Maiden, have you come of your own will or not?»

Ausgehend von Körperbildern aus Gesellschaft, Mikrobiologie, Volksmärchen und Träumen begeben wir uns auf die Suche nach dem mütterlichen Körper. Die Grenzen zwischen den Organismen verschwimmen - wir tauschen Informationen aus zwischen Hefebakterien und Hautzellen, zwischen Trommelfell und Sehnerv. Wir wachsen, wir breiten uns aus, wir zerteilen uns in tausend Stücke. Wo beginnt mein Körper? Und bin ich eigentlich freiwillig hier?

Mi08Dez
14.30
Sa11Dez
14.30
So12Dez
11.00
So12Dez
15.00

Ärdgeiss

familienprogramm

Figurentheater Magrit Gysin (CH) – 5+ – 50 Minuten – Mundart

Spiel: Margrit Gysin – Regie: Andrea Gronemeyer – Dramaturgie: Irene Beeli – Figurenbau: Bärbel Haage, Margrit Gysin – Technische Ausstattung: Vincent Mundschin – Kostüm: Anna Würgler –Produktionsleitung: Esther Huber – Geräusche: Singoh Nketia – Grafik und Buch: Karl-Friedrich Gross – Gesang: Lisette Spinnler

Inspiriert vom Bilderbuch «Etwas von den Wurzelkindern» von Sibylle von Olfers, erzählt das Stück vom Kreislauf der Jahreszeiten und von der Mutter Erde – verkörpert als Naturwesen, sowohl Mensch, Tier und Pflanze. Gesellschaft leisten ihr ein frecher Käfer und die Erdgeiss, mit der zusammen sie sich um die Wurzelkinder kümmert. Zusammen erleben sie Geschichten, die sich im Rhythmus der Jahreszeiten entwickeln: die Freuden des Frühlings, das Wasser als Zauberfäden, die Sonne, die Trockenheit bringt, die Ernte im Herbst, der Schlaf im Winter… 

Das Stück weckt die Aufmerksamkeit für die Schönheit der Welt, für den Zauber vom Werden, Sein und Vergehen und wie wichtig es ist, auf unsere Umwelt zu achten.

Do02Dez
20.00
Fr03Dez
19.00

Mit der Zeit

abendprogramm

DAKAR Produktion (CH) – 16+– 80 Minuten – Hochdeutsch

Spiel: Delia Dahinden, Anna Karger, Lukas Roth – Regie/Puppencoaching: Dorothee Metz – Musikalische Leitung: Martin Schuhmacher Dramaturgie: Gabi Mojzes, Anna Karger – Co-Autor: Dominik Busch Puppenbau: Delia Dahinden – Bühne: Lukas Roth, Didi Berger – Licht: Li Sanli

Ein surrealer, tragikomischer Abend über das Erben im materiellen wie im immateriellen Sinn. Es geht um erwachsene Kinder und kindliche Eltern, um changierende Erinnerungen und die Durchlässigkeit der Zeit. Um die Unmöglichkeit, gemeinsam ein Haus leerzuräumen, um Sehnsucht und Stillstand zwischen Geschwistern und um die Frage, was aus uns wird, wenn wir dem «Irrgarten Familie» den Rücken zukehren. Drei erwachsene Geschwister im leeren Haus ihrer Kindheit. Sie sind gekommen, um aufzuräumen, zu planen, Weichen für die Zukunft zu stellen. Jedes der drei hat irgendwo anders ein heutiges Leben, doch bald schon bestimmen alte Muster den Umgang miteinander. Im Bann des Hauses verschwimmen die Zeiten, das Erwachsensein bekommt Risse.

Di30Nov
19.00

ganz schön schön

abendprogramm

Mariella & Isabella (CH) – 12+ – 30 Minuten – Hochdeutsch


Idee/Konzept/Spiel: Isabel Vogel, Mariella Königshofer – Dramaturgische Beratung: Nele Solf – Technik: Matthias Valance

Unter dem Arbeitstitel «ganz schön schön» widmen sich Mariella und Isabella in einem Showformat der Schönheit der Dinge. Sie begeben sich in eine Schneewittchen-Schutzhülle und liefern sich einen erbitterten Wettkampf um das Schön-Bleiben, Schöner-Werden und das Die-Schönste-Sein. Kommt wahre Schönheit wirklich von innen?

In diesem Showing erproben die beiden Künstlerinnen zum ersten Mal ihr Stationendrama bei dem Äpfel als Protagonist*innen und Verhandlungsmasse im Zentrum stehen. Zum anschliessenden Austausch bei einem Glas Traubensaft ist das Publikum herzlich eingeladen.

Dieses Showing findet im Rahmen der Nachwuchsförderung am Theater Stadelhofen statt. Wir bieten damit Raum für das Forschen an und mit den Dingen in Zusammenarbeit mit Künstler*innen und dem Publikum.

Der Eintritt ist kostenlos, Anmeldung bitte über reservation@theater-stadelhofen.ch

So21Nov
11.00
So21Nov
15.00
Mi24Nov
14.30
Sa27Nov
14.30

Herr Eichhorn

familienprogramm

Meinhardt & Krauss cinematic theatre (D) – 4+ – 45 Minuten – Wenig Sprache

Nach dem Bilderbuch von Sebastian Meschenmoser – Eine Koproduktion mit dem FITZ! Stuttgart und dem Kulturzentrum Dieselstrasse Esslingen – Konzeption: Meinhardt & Krauss – Spiel: Tanja Höhne – Regie: Michael Krauss – Figurenbau: Iris Meinhardt – Musik: Thorsten Meinhardt – Video: Oliver Feigl

Wer kennt es nicht, das Warten auf den ersten Schnee im Winter? «Der Winter ist wunderschön», hat der Rehbock Herrn Eichhorn erzählt. «Es fallen Schneeflocken aus dem Himmel und alles wird weiss.» Deshalb beschliesst Herr Eichhorn, in diesem Jahr auf die erste Schneeflocke zu warten. Kein leichtes Unterfangen für ein Eichhörnchen, welches gewohnt ist, einen Winterschlaf zu halten. Diesmal aber muss Herr Eichhorn wach bleiben! Doch der Winter lässt sich Zeit... Gemeinsam mit Igel und Bär begibt sich Herr Eichhorn auf die Suche nach dem ersten Schnee... Eine vorweihnachtliche Geschichte über das Wünschen und Warten.

Do18Nov
20.00
Fr19Nov
19.00

3 Akte

abendprogramm

Antje Töpfer (D) – 16+ – 80 Minuten – Hochdeutsch

Eine Koproduktion mit dem FITZ! Stuttgart und der Schaubude Berlin. Mit freundlicher Unterstützung vom Goethe-Institut Villa Kamogawa Kyoto und dem Theaterhaus Mitte Berlin – Ausstattung/Spiel: Antje Töpfer – Regie: Stefanie Oberhoff – Musik/Komposition: Christoph Mäcki Hamann – Produktionsleitung/Licht: Florian Feisel

Antje Töpfer performt Figurentheater mit radikaler Hinwendung zum Material: Drei scheinbar abgespielte Materialien kehren auf die Bühne zurück, weil sie die Spielerin nicht loslassen. Der Stoff der Inszenierung ist im wahrsten Sinne des Wortes das, was übrig blieb aus vergangenen kreativen Arbeitsprozessen: Reststücke aus abgespielten Inszenierungen kommen hier zu ihrem Recht. Kreatives Upcycling entwickelt ein bedrohliches Eigenleben. Fast beiläufig erblühen bildgewaltige Welten voller Sinnlichkeit und formaler Konzentration, die noch lange im Gedächtnis bleiben – ein Abend über den Eigensinn von Material, die Dickköpfigkeit von Ideen und über dringend notwendige Verwandlungen.

Sa13Nov
14.30
So14Nov
11.00
Mo15Nov
14.00

M'zelle Chapeau

familienprogramm

Cockpit (CH) – 2+ – 25 Minuten – Nicht sprachbasiert

Konzept/Realisation/Spiel: Laure-Isabelle Blanche – Regieassistenz: Jean-Marc Serre – Kostüm: Aline Courvoisier – Foto: Cédric Vincensini

Die Katze von Mam'zelle verschwunden. Sie beschliesst, in den Strassen des Viertels nach ihr zu suchen. Aber Mam'zelle Chapeau geht nie ohne Hut aus dem Haus… Also macht sie sich vor dem Spiegel ausgehfertig und vergisst dabei für einen Moment fast ihr verschwundenes Haustier. Was sie nicht alles in den runden Schachteln ihres kleinen Hauses findet! Eine Nachtmütze, die sie nicht schlafen lässt, einen Maisonhut, der sich auf dem Kopf dreht, einen Musikhut, einen Blumentopfhut, einen Baumhut… Einer ist verrückter als der andere und jeder wird von lustigen Figuren bewohnt, die uns Geschichten erzählen. 

In ihrem entzückenden rosa 1950er-Jahre-Outfit enthüllt die funkelnde und verschmitzte Mam'zelle Chapeau ihr köstliches Lächeln zwischen zwei Lachanfällen.

Aber wer versteckt sich in der letzten Kiste?


Sa06Nov
14.30
Zürcher Premiere
So07Nov
11.00
HandSpiel
Mi10Nov
14.30

Rosa

familienprogramm

Koproduktion – Theater Sgaramusch (CH) – 5+ – 50 Minuten – Mundart

Regie: Corsin Gaudenz – Spiel: Nora Vonder Mühll, Stefan Colombo – Bühne, Ausstattung, Puppen: Barbara Rusterholz – Sounds: Ilja Komarov – Auge von Aussen: Trixa Arnold – Auge von Aussen: Theater Stadelhofen

Warum gibt es Menschen, die mehr haben als andere? Das ist ungerecht. Rosa, die kleine Frau mit dem Hinkebein und der grossen Nase, betrachtet die Welt mit neugierigem Blick. Sie traut sich, ihre ganz eigene Meinung von den Dingen zu haben, und diese auch jedem ins Gesicht zu sagen.

Sie tut es in der Schule, auf der Strasse, schreibt es in Zeitungen und hält flammende Reden. Sie spricht vielen aus dem Herzen. Andere beschimpfen sie und stecken sie ins Gefängnis. Ihren Mut bezahlt Rosa mit ihrem Leben.

Der Stoff des Stücks ist inspiriert vom Leben und Denken von Rosa Luxemburg, ihren Lebensstationen, ihren Briefen, ihrer Vorreiterrolle, ihrem Mut und ihrer Lebenslust. Wie sähe die Welt wohl aus, wenn wir ein grosses Stück Rosa in uns hätten?

Sa23Okt
17.00
Premiere
So24Okt
11.00
Mi27Okt
14.30
Sa30Okt
14.30
So31Okt
11.00
Mi03Nov
14.30

Mortina

familienprogramm

Hausproduktion Theater Stadelhofen (CH) – 7+ – 65 Minuten – Mundart und Hochdeutsch

In Koproduktion mit dem Schlachthaus Theater Bern – Spiel: Stephan Eberhard, Janna Mohr – Musik/Spiel: Dominic Röthlisberger – Co-Regie: Christine Faissler, Susanne Vonarburg – Konzept/Text: Ensemble – Ausstattung: Peter Hauser, Corinne Jäggi – Figurenbau: Stephan Eberhard – Licht: Matthias Valance – Dramaturgie: Martin Bieri – Auge von Aussen: Theater Stadelhofen – Regieassistenz: Maxine Baumann – Produktionsleitung: Theater Stadelhofen – Rechte: Mondadori libri S.p.A. – Danke für die Knochen: Hans und Julia Wachsmann

In ihrer verborgenen Welt lernt die untote Mortina, dass sie den Menschen und damit allem Fremden misstrauen soll. Doch ihre kindlich-unbedarfte Neugierde schlägt Brücken zwischen den Welten. Mortina begibt sich auf die Suche nach dem, was hinter der Angst liegt.  Je genauer Mortina «unsere» Welt kennenlernt, desto mehr begreift sie, dass es neben den Unterschieden auch viel Gemeinsames gibt. Sie schliesst Freundschaften in der Menschenwelt. Auch die Menschenkinder überwinden ihre Ängste. Und so gelingt es allen gemeinsam, mit Neugier und Offenheit die vermeintlichen Schranken zu überwinden. 

Inspiriert von der Erzählung «Mortina – Ein Mädchen voller Überraschungen» von Barbara Cantini, beschäftigen wir uns mit der Angst vor dem Anderen, dem Fremden, indem wir die Perspektive wechseln. Gemeinsam mit den Spieler*innen tauchen wir Schritt für Schritt in die verlassene Welt der Villa Dekadente ein. Langsam öffnet sich das Bühnenbild und lässt uns hinein. Wir spähen in dunkle Ecken, ziehen verborgene Dinge ans Licht und lassen Mortina nach und nach wieder lebendig werden.

Mi29Sep
14.30
Sa02Okt
14.30
So03Okt
11.00
HandSpiel

Yark

familienprogramm

Mangischproduktion (CH) – 7+ – 55 Minuten – Hochdeutsch und Mundart

Idee/Produktion/Realisation/Spiel: Dani Mangisch – Regie: Dirk Vittinghoff  – Produktionsleitung: Marie Theres Langenstein – Bühne/Kostüm/Puppen: Sibylla Walpen – Kulturvermittlung: Barbara Terpoorten-Maurer 

Der Yark ist ein Monster und frisst am liebsten kleine Kinder. Doch Yark muss aufpassen, dass er nur die braven erwischt – von den unartigen wird ihm übelst schlecht. Brave Kinder sind rar. Auf der Suche nach bekömmlicher Nahrung trifft Yark auf einen nicht sehr hilfreichen Samichlaus, eine naseweise Göre, Joghurtbecherprinzen und Madeleine, ein Mädchen aus den Bergen. 

Im wildem Ritt galoppiert Dani Mangisch zwischen Dialekten, Puppen und Objekten durch Yarks Abenteuer. Am Schluss rettet Madeleine die Kinder vor dem Monster und das Monster vor sich selbst – eine fantasiereiche Mischung aus Schauergeschichte und Komödie, eine gruselige, witzige Variante des Märchens von der Schönen und dem Biest. 

Do23Sep
20.00
Fr24Sep
19.00
Sa25Sep
18.00

A Book

abendprogramm

Trickster-p(CH) und LAC Lugano Arte e Cultura – 16+ – 65 Minuten – Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch (wählbar bei Anmeldung)

In Koproduktion mit far° Nyon,Theater Chur, ROXY Birsfelden, TAK Theater Liechtenstein, BLICKWECHSEL – Festival am Puppentheater Magdeburg und FOG Triennale Milano Performing Arts – Konzept und Realisation: Cristina Galbiati & Ilija Luginbühl – Stimme: Gabriella Sacco (Italienische und englische Version), Dorit Ehlers (Deutsche Version), Liliane Hodel (Französische Version) – Dramaturgie: Simona Gonella – Künstlerische Mitarbeit: Yves Regenass – Klanglandschaft: Zeno Gabaglio – Schnitt und Mischung: Lara Persia/Lemura Recording Studio – Graphic design: Studio CCRZ – Assistenz und Illustrationen: Arianna Bianconi – IT-Implementation: Roberto Mucchiut

Ein Buch ist ein faszinierendes und mysteriöses Objekt – schon fast magisch: Ein scheinbar einfacher Satz von Blättern, die in Form eines Volumens zusammengenäht sind. Es öffnet Fenster zu anderen Welten, wird zur Kapsel und lädt auf eine Reise durch Zeit und Raum ein. Nach mehreren Produktionen, die die Nutzung des szenischen Raums in seinen möglichen Variationen untersuchten, stellt Trickster-p nun das Buch als Objekt in den Mittelpunkt und lässt es zum Ort der Erkundung werden. 

Aufgebaut wie ein Bewusstseinstrom, strukturieren Erzählmotive die Geschichte: Die Frau, Räume, persönliche Erinnerungen, Reflexionen zum Buch. Die Erzählung lässt den Zuhörenden die Wahl, sich führen zu lassen oder neben der Stimme und den Buchseiten eine dritte, eigene Ebene zu finden. So schafft sie Raum im Kopf der Beteiligten. (Hochparterre)

Mi15Sep
17.00
Premiere
Sa18Sep
14.30
So19Sep
11.00
HandSpiel

Ein Schaf fürs Leben

familienprogramm

Koproduktion – Figurentheater Hand im Glück (CH) – 5+ – 45 Minuten – Mundart

In Koproduktion mit dem Schlachthaus Theater Bern – Spiel: Madlen Arnold, Maurice Berthele, Benno Muheim – Inszenierung: Jürg Schneckenburger – Bilderwelten: Karin Bucher – Figurenbau: Anna Nauer – Kostüme: Olivia Grandy – Mitarbeit: Michael Murr (Lichtgestaltung), Roger Staub (Beratung Videotechnik), Manu Beffa (Grafik), Hans Schneckenburger (Foto) – Rechte: Theaterverlag MARABU, Zürich

Ich bin ich, logisch. Nicht? Und was gibt es über mich in den Augen meines Gegenübers zu entdecken? Diesen Fragen geht das Figurentheater Hand im Glück in seiner dritten Produktion nach.

Eine klirrend kalte Winternacht. Ein hungriger Wolf und ein gutgläubiges Schaf treffen aufeinander. Ein Zweiergespann, das unterschiedlicher nicht sein könnte, macht sich in der weissen Einsamkeit auf den Weg nach Erfahrungen, bis plötzlich das Eis bricht. Nur mit letzter Kraft gelingt es dem Schaf, den Wolf aus den dunklen Tiefen eines Sees wieder ans Licht zu retten. Der steifgefrorene Gefährte wird vom neu gewonnenen Freund zu einer Hütte, an den warmen Ofen gebracht, wo er auftaut. Doch des Nachts, die beiden stecken zusammen unter einer Decke, träumt der Wolf, er müsse das Schaf auffressen. Und es beginnt die letzte Etappe einer wundersamen Reise, die den beiden Protagonisten einen erhellend Blick auf ihr ureigenes Ich ermöglicht.

Drei Akteure lassen mit ihren Körpern und Figuren, ihren Stimmen, Klängen und Live-Projektionen, eine vielschichtige Bilderwelt entstehen, in der sich diese Geschichte einer unmöglichen Freundschaft ereignet.

Ein Schaf fürs Leben ist eine bildstarke Inszenierung mit raumgreifend gespielten Figuren. Das Publikum kann die Erschaffung der Wunderwelten ebenso hautnah miterleben wie die Verwandlung der Spielenden.

Fr09Jul
19.00
Sa10Jul
14.30
So11Jul
11.00
Mi14Jul
14.30

Irrungen und Wirrungen

familienprogramm

Theater Blau (CH) – 10+ – 70 Minuten – Hochdeutsch

Spiel & Puppenbau: Julius Griesenberg – Regie: Antonia Brix – Ausstattung: Cornelia Koch – Produktionsleitung: Gabi Bernetta

Die Elfe Senfsamen versteht die Welt nicht mehr: Lysander liebt Hermia. Hermia liebt Lysander, obwohl sie Demetrius heiraten soll. Helena läuft Demetrius hinterher, obschon er Hermia liebt. Aber auf einmal liebt Lysander Helena. Und Demetrius auch. Und niemand mehr Hermia?

Von Liebesdingen hat Senfsamen keine Ahnung: Soll sie*er sich als Elfe nur in etwas verlieben, das Flügel hat? Ist sie männlich oder weiblich? – Für Elfen ist es egal, ob sie sich in Männer oder Frauen verlieben und ausserdem ist ihre geschlechtliche Identität unisexuell. Die Liebe und die Suche nach einem möglichen Partner aber interessieren sie dagegen sehr!

An einem Waldrand tritt sie auf eine Gruppe von Zuschauer*innen und taucht durchs Spiel mit vier Puppen in die Geschehnisse der Liebenden ein. Der Weg führt sie immer tiefer in den Wald hinein und alle verirren sich gemeinsam. Der Strang der vier liebenden Jugendlichen aus Shakespeare’s «Sommernachtstraum» diente als Textgrundlage für dieses Theater-Walderlebnis mit Figurenspiel.

Eine Vorstellung ist für maximal 30 Personen konzipiert. Besammlungsort ist die Bergstation der Dolderbahn. Die Anmeldung ist obligatorisch.

Mi30Jun
14.30
Sa03Jul
14.30
So04Jul
11.00

Raffzahn Jack

familienprogramm

Bazooka Bandi (CH) – 6+ – 65 Minuten – Hochdeutsch

Eine Koproduktion mit den Kleintheater Luzern – Spiel: Hans-Caspar Gattiker, Jürg Plüss – Spiel/Text: Julia Schmidt – Künstlerische Leitung/Regie: Patric Gehrig – Ausstattung: Saskya Germann – Musik: Blind Butcher – Oeil extérieur: Sonja Eisl – Licht/Technik: Michael Eigenmann

«Betreten verboten, baldiges Eigentum von Raffzahn Jack» warnt ein Schild auf dem Abenteuerspielplatz. Mucki, Bude und Steffi spielen aber trotzdem da! Sie wohnen ja schliesslich in der Gartenbausiedlung nebenan. Doch der fiese Immobilienkrake Jack Raffzahn will nicht nur ihren Spielplatz zerstören und in einen Golfplatz verwandeln – auch die Siedlung soll verschwinden. Dagegen muss man doch etwas unternehmen können?! Die drei zögern nicht und machen sich auf eine abenteuerliche Suche nach dem Schatz in der Unterwelt. Dort gilt es, seltsamen und unheimlichen Gestalten zu trotzen und schwierige Rätsel zu lösen. Eine wilde Abenteuergeschichte mit viel Livemusik.

Do24Jun
20.00
Fr25Jun
19.00
Fr25Jun
20.30

Death is Certain

abendprogramm

Eva Meyer-Keller (D) – 12+ – 35 Minuten – Ohne Sprache

Idee/Produktion/Performance: Eva Meyer-Keller – Mit Unterstützung von: Alexandra Bachzetsis, Juan Dominguez, Mette Edwardsen, Cuqui Jerez, Martin Nachbar, Rico Repotente, Vooruit (Gent), Stuk (Leuven)

Kirschen haben eine zarte Haut, Fleisch und in ihrer Mitte eine Art Knochen. Ihr Saft ist rot wie Blut. Inspiriert von Märchen, in denen Objekte zur Projektionsfläche für eigene Erfahrungen und Fantasien werden, erhebt Eva Meyer-Keller in diesem Performance-Klassiker Kirschen zu Protagonist*innen.
Die Früchte werden zwar entstielt, aber nicht gewaschen oder entkernt. Stattdessen werden sie getötet. Die Künstlerin richtet sie hin, mit handwerklicher Sorgfalt, und weckt damit Assoziationen an literarische und filmische Tode, aber auch an die Realität von Folterungen, wie sie tatsächlich geschehen.

Sa12Jun
14.30
So13Jun
11.00

Ida hat einen Vogel

familienprogramm

Figurentheater Lupine (CH) – 5+ – 50 Minuten – Mundart

In Koproduktion mit dem Schlachthaus Theater Bern und à propos Gastspiele für junges Publikum Biel – Idee/Spiel/Ausstattung: Kathrin Leuenberger – Inszenierung: Sibylle Heiniger – Oeil extérieur: Frauke Jacobi – Musik: Simon Ho – Kostüm: Barbara Schleuniger

Ida ist oft alleine. Eigentlich ist sie immer alleine. Sie lebt bei ihrem Vater. Idas Vater ist arbeitslos und hat trotzdem keine Zeit für sie. Kurz vor den Sommerferien erzählen alle Kinder von ihren bevorstehenden Reisen, nur Ida nicht – sie wird zu Hause bleiben. Die Kinder lachen sie deswegen aus und sie versteckt sich im Holzschuppen hinter dem Haus. Dort schnitzt sie sich ihren Lieblingsvogel – eine Elster – damit sie nicht mehr alleine ist. Und dann beschliesst sie auch zu verreisen...

Ein Stück über das Alleine-Sein und die unterschiedlichen Lebensrealitäten in denen wir uns befinden.

Mi02Jun
14.30
Sa05Jun
14.30
So06Jun
11.00

Die Königin der Farben

familienprogramm

Cie Les Voisins (D) – 4+ – 45 Minuten – Hochdeutsch

Sehr frei nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Jutta Bauer – Spiel/Regie/Ausstattung: Eva & Paul Schmidtchen – Komposition/Livemusik: Marta Olejko

Die kleine Königin schläft noch. Aber wenn sie erwacht ist, gibt es kein Sekündchen Pause mehr für die Hofmusikerin und die Hausmalerin. Die beiden sind dafür verantwortlich, dass es ein schöner Tag wird. Soviel sei verraten: Farben und Gefühle geben sich die Klinke in die Hand und ganz am Ende wird uns die kleine Königin die Wahl ihrer Lieblingsfarbe bekanntgeben. Ein Spiel für eine kleine Königin, mehrere Pinsel, viel Papier, ein Wasserglas, einige Farben, eine Geige und eine Gitarre.

Fr28Mai
19.00
Sa29Mai
14.30
So30Mai
11.00

Der Hobbit

familienprogramm

Florian Feisel (D) und Figurentheater Wilde&Vogel (D) – 8+ – 90 Minuten – Hochdeutsch

In Koproduktion mit dem FITZ! Zentrum für Figurentheater Stuttgart (D), mit Unterstützung durch die Brotfabrik Bonn – Spiel/Ausstattung: Florian Feisel, Michael Vogel – Live-Musik: Charlotte Wilde – Regie/Text: Christiane Zanger

Bilbo Beutlin, ein Hobbit in den besten Jahren, ist gar kein Freund von Aufregungen. Wenn er geahnt hätte, was der Zauberer Gandalf bei seinem überraschenden Besuch im Schilde führt, wer weiss – vielleicht hätte er ihm die Tür seiner beschaulichen Höhle vor der Nase zugeschlagen. Doch dann wäre er nicht als Meisterdieb wider Willen auf eine unruhige Reise durch Gefahr und Dunkelheit geschickt worden, wo Riesentrolle, Orks und Spinnen auf ihn warten, und er wäre weder dem bleichen Gollum, noch dem Drachen Smaug begegnet. Er hätte auch nicht erfahren, wie viel Kühnheit wirklich in ihm steckt, wie es ist, ein anderer zu werden, nämlich hoch geschätzt von Zwergen, Elben und Menschen und Vertrauter eines Zauberers.

Sa08Mai
14.30
Premiere
So09Mai
14.30
Mi12Mai
14.30
Mi19Mai
14.30

Die Werkstatt der Schmetterlinge

familienprogramm

Opernhaus Zürich und Theater Stadelhofen (CH) – 7+ – 65 Minuten – Hochdeutsch

Eine Koproduktion Theater Stadelhofen mit dem Opernhaus Zürich (CH) mit Musik von Camille Saint-Saëns, Gabriel Fauré, Nikolai Rimski-Korsakow und Roman Glaser – Konzept/Inszenierung/Ausstattung: Line Eberhard, Françoise Blancpain, Roger Lämmli – Musik-Auswahl: Roger Lämmli – Arrangement: Roman Glaser – Figurenbau und -spiel: Julius Griesenberg – Gesang: Sonja Leutwyler, Anna Gschwend – Violine: Esther Fritzsche – Violoncello: Gunta Abele – Horn: Simon Scheiwiller – Klavier: Kateryna Tereshchenko  – Licht: Michael Murr – Mentorat Figurenbau: Elisabetha Bleisch

Den Gestaltern aller Dinge kommt die wichtige Aufgabe zu, die Welt mit unzähligen Tier- und Pflanzenarten reichhaltig zu bevölkern und zu verschönern. Einer von ihnen ist der experimentierfreudige Rodolfo. Er träumt davon ein Wesen zu erfinden, das so schön ist wie eine Blume und fliegen kann wie ein Vogel. Und er lässt sich auch nicht von seiner Vision abbringen, als er wegen seines Ungehorsams in die unbeliebte Abteilung der Insekten strafversetzt wird. Doch seine Beharrlichkeit wird schliesslich mit einer bezaubernden Erfindung belohnt. 

In diesem Musikvermittlungsformat erleben Kinder, dass sich Geschichten nicht nur mit Worten, sondern durch Musik, Figuren und Objekte erzählen lassen. 

So25Apr
11.00
Premiere

TheaterBrut

familienprogramm

Verein kk und TheaterBrut (CH) – 40 Minuten – Mundart/Hochdeutsch

In Koproduktion mit dem Theater Stadelhofen Zürich – Konzept/Theaterpädagogik: Mariella Königshofer, Theresa Künz –TheaterBrut: Alina, Alisa, Amalia, Aurora, Baigalmaa, Batuils, Hasan, Hussein, Lucie, Lucy, Mila, Milea, Miro, Naomi, Rafael, Raphaela – Künstlerische Umsetzung: Denise Hasler, Florian Lampert, Dorothea Mildenberger, Cornelia Zierhofer – Hospitanz: Olivia Geisser – Technik: Franca Manz, Michael Murr

Ein Rascheln im Gebüsch, ein vorbeihuschender Schatten, weit entfernt ein Heulen: Fabelhafte Figuren mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten schleichen durch den Wald auf der Suche nach der Wahrheit. Warum sind die Werwölfe zurückgekommen? Wohin führen die unheimlichen Spuren? Und was hat Hamster Richi mit all dem zu tun?

Bei diesem Theaterstück haben Kinder entschieden, was auf der Bühne gespielt wird. Während eines Jahres sind die Kinder der TheaterBrut der Frage nachgegangen, wie Theater für Kinder sein soll. Dabei waren sie am gesamten Entstehungsprozess des Theaterstücks beteiligt: Sie haben Bühnenbilder entworfen, Texte geschrieben, sich Figuren ausgedacht, an Regieanweisungen getüftelt und die Schauspieler*innen bei den Proben unterstützt. Entstanden ist ein Stück voller Humor und intensiven Gefühlen, welches nun von professionellen Schauspieler*innen aufgeführt wird.

Im Anschluss an die Vorstellung ist die Meinung des Publikums gefragt! Was hat euch gefallen? Was für von den Theatermachenden eurer Meinung nach vergessen? Es findet ein Workshop statt, zu dem die Kinder herzlich eingeladen sind, sich auszutauschen und ihre Fantasien für die Bühne selbst auszuprobieren.

Do22Apr
20.00
Fr23Apr
19.00

Troubles

abendprogramm

ABGESAGT/VERSCHOBEN

Cie gare centrale (BE) – 13+ – 65 Minuten – Englisch

Koproduktion mit dem Théâtre de la Balsamine (BE) – Konzeption/Szenografie/Objekte: Agnès Limbos – Spiel: Agnès Limbos und Gregory Houben –Live-Musik: Gregory Houben – Kostüme: Françoise Colpé – Licht: Karl Descarreaux – Lichteffekte: Maria Brouillard – Spezialeffekte: Nicole Eeckhout – Regie: Sabine Durand

In New York gegen Mitternacht, zwischen Zigarettenrauch und nächtlichen Nebelschwaden, bereitet sich ein frisch verheiratetes Paar auf eine perfekt-romantische Hochzeitsnacht vor – wenigstens haben sie es sich so vorgestellt … Doch als sich ein Wolf mit rotglühenden Augen in ihr Zimmer gesellt, verwandelt sich der Liebestraum in einen skurrilen Albtraum. Und der Wolf bleibt auch nicht der einzige Gast, an diesem außergewöhnlichen Abend. Mit einer Lichterkette, zwei Stühlen und einigen Requisiten entdeckt sich ein Paar auf ganz andere Weise.

Agnés Limbos ist eine Koryphäe des Objekttheaters und gilt als Mitbegründerin des Genres an sich. Seit Jahrzehnten begeistert sie weltweit mit ihren außergewöhnlichen Ideen, meisterhaftem Spiel und unerschöpflichem Humor.

Sa17Apr
14.30
So18Apr
11.00
Mi21Apr
14.30

Daheim in der Welt

familienprogramm

ABGESAGT/VERSCHOBEN

Thalias Kompagnons (DE) – 4+ – 35 Minuten – Hochdeutsch

Idee/Spiel: Tristan Vogt – Mitarbeit: Iowa Jera, Joachim Torbahn

Ein Zuhause braucht jeder. Einen Ort, wo man hingehört. Menschen, bei denen man sich geborgen fühlt. Manchmal muss man sich so einen Platz erst suchen oder erschaffen – allein oder gemeinsam mit anderen. Genau so geht es auch den kleinen Dingen, die der Theaterspieler gefunden und geschenkt bekommen hat. Strandsteine, ein Schneckenhaus, ein zierliches Puppenkissen... Sie alle bekommen auf dem Theaterhocker Gelegenheit, für sich und füreinander zu sorgen, gemeinsam die Welt zu entdecken und in ihr heimisch zu werden. Die international gefeierten Produktionen von Thalias Kompagnons bewegen sich im Grenzbereich zwischen Schauspiel-, Figuren- und Musiktheater.

So11Apr
11.00
Di13Apr
10.00
Mi14Apr
14.30

Holzklopfen

familienprogramm

ABGESAGT/VERSCHOBEN

Helios (D) – 2+ – 35 Minuten – Ohne Sprache

In Koproduktion mit dem Théâtre Jeune Public, Strassburg (F) – Spiel/Bühne: Michael Lurse – Percussion: Marco Werner – Regie: Barbara Kölling

Ob als riesengrosser Baum oder kleiner Splitter, Möbelstück oder Papier – Holz umgibt uns ständig. In «Holzklopfen» untersuchen ein Puppenspieler und ein Percussionist auf variantenreiche, ganz naheliegende wie aber auch überraschende Weise die Möglichkeiten, die das Material bietet. Sie erschaffen Figuren und Lebewesen, Situationen und Episoden, Gegenstände und Werkzeuge. Dabei nehmen sie die grossen und kleinen Zuschauer*innen mit auf eine faszinierende Entdeckungsreise in eine Welt der hölzernen Klänge und Bilder.

Mi07Apr
14.30
Fr09Apr
19.00
Sa10Apr
14.30

Ö Rö

familienprogramm

ABGESAGT/VERSCHOBEN

Compagnie du bouc (CH) – 6+ – 60 Minuten – Mundart/Französisch – Wenig Text

Expédition musicale et poétique rund ums Glück – Eine Koproduktion mit dem Theater Stadelhofen Zürich – Komposition/Spiel: Constance Jaermann, Julien Mégroz, Cyrill Greter – Spiel: Matteo Schenardi – Regie: Muriel Imbach, Regieassistenz: Sophie Pasquet – Ausstattung: Neda Loncarevic –Kostüme: Marie Romanens – Licht: Guillaume Gex – Œil extérieur: Theater Stadelhofen – Produktion: Association For Schlag

Das Musiktheater «Ö Rö» ist ein zeitgenössisches künstlerisches Projekt, ausgehend vom Grimmmärchen «Hans im Glück», welches den Ausgangspunkt für die szenische Expedition rund ums Glück bildet:

Nach sieben Lehrjahren bei seinem Meister entscheidet sich Hans, zu seiner Mutter zurückzukehren. Als Lohn erhält er einen Goldklumpen, den er heimbringen will. Doch dann kommt alles anders. Kurz bevor er zu Hause ankommt, hat er all seinen Besitz eingetauscht und steht mit leeren Händen auf der Schwelle zu seiner Mutter Haus. Hans ist im Glück! – Ist Hans im Glück?

Die Compagnie du bouc – das sind drei Musiker*innen und ein Schauspieler aus Biel, Lausanne, Schwyz und Uri – hat für ihre zweite Produktion die Lausanner Regisseurin Muriel Imbach eingeladen. Zusammen machen sie sich auf, die Suche nach Glück und Besitz auszuloten und überqueren dabei leichtfüssig die Sprachgrenze. Mit wenig Worten werden in einem mobilen und sich stets verwandelnden Bühnenbild, bestehend aus mehr als 40 Plastikkisten, Räume geschaffen und Fragen gestellt. Dinge, Sprache, Musik und Klänge, Farben und Bewegungen werden dabei zu gleichberechtigten Handlungsträgern entlang einer der grossen Fragen des Lebens: Was ist Glück? 

Mi24Mär
17.00
Premiere
Sa27Mär
14.30
So28Mär
11.00
HandSpiel
Mi31Mär
14.30

Ein Schaf fürs Leben

familienprogramm

ABGESAGT/VERSCHOBEN

Koproduktion – Figurentheater Hand im Glück (CH) – 5+ – 45 Minuten – Mundart

In Koproduktion mit dem Theater Stadelhofen Zürich und dem Schlachthaus Theater Bern – Spiel: Madlen Arnold, Maurice Berthele, Benno Muheim – Inszenierung: Jürg Schneckenburger – Bilderwelten: Karin Bucher – Figurenbau: Anna Nauer – Kostüme: Olivia Grandy – Mitarbeit: Michael Murr (Lichtgestaltung), Roger Staub (Beratung Videotechnik), Manu Beffa (Grafik), Hans Schneckenburger (Foto) – Rechte: Theaterverlag MARABU, Zürich

Ich bin ich, logisch. Nicht? Und was gibt es über mich in den Augen meines Gegenübers zu entdecken? Diesen Fragen geht das Figurentheater Hand im Glück in seiner dritten Produktion nach.

Eine klirrend kalte Winternacht. Ein hungriger Wolf und ein gutgläubiges Schaf treffen aufeinander. Ein Zweiergespann, das unterschiedlicher nicht sein könnte, macht sich in der weissen Einsamkeit auf den Weg nach Erfahrungen, bis plötzlich das Eis bricht. Nur mit letzter Kraft gelingt es dem Schaf, den Wolf aus den dunklen Tiefen eines Sees wieder ans Licht zu retten. Der steifgefrorene Gefährte wird vom neu gewonnenen Freund zu einer Hütte, an den warmen Ofen gebracht, wo er auftaut. Doch des Nachts, die beiden stecken zusammen unter einer Decke, träumt der Wolf, er müsse das Schaf auffressen. Und es beginnt die letzte Etappe einer wundersamen Reise, die den beiden Protagonisten einen erhellend Blick auf ihr ureigenes Ich ermöglicht.

Drei Akteure lassen mit ihren Körpern und Figuren, ihren Stimmen, Klängen, Live-Projektionen, eine vielschichtige Bilderwelt entstehen, in der sich diese Geschichte einer unmöglichen Freundschaft ereignet.

Ein Schaf fürs Leben ist eine bildstarke Inszenierung mit raumgreifend gespielten Figuren. Das Publikum kann die Erschaffung der Wunderwelten ebenso hautnah miterleben, wie die Verwandlung der Spielenden.

Do18Mär
20.00

Im System

abendprogramm

ABGESAGT

DAKAR Produktion (CH) – 16+ – 60 Minuten – Hochdeutsch

Idee/Konzept: DAKAR Produktion – Spiel/Puppenbau: Delia Dahinden – Spiel/Textdramaturgie: Anna Karger – KoKomposition/Live-Musik: Balts Nill – Livve-Musik: Urs Sibold – Licht: Lukas Roth

Zielvorgaben, aber kein Ziel. Produktivität, aber kein Produkt. Richtlinien, aber keine Richtung. «Bullshit-Jobs» nannte der kürzlich verstorbene Kulturwissenschaftler David Graeber all dieseArbeitsplätze, an denen Menschen zwar bis über beide Ohren beschäftigt sind, dabei aber nicht wissen, was sie eigentlich tun und wozu. Heinrich Bölls Kurzgeschichte «Es wird etwas geschehen» aus dem Jahre 1956 wirkt dabei wie eine vorweggenommene Illustration zu Graebers Thesen über die heutige Arbeitswelt: Die Geschichte um einenAngestellten, der wie kein Zweiter das beschäftigte Nichtstun beherrscht, dient dem Abend als roter Faden durch die inszenierte Textcollage, die inspiriert ist von Reflexionen und Geschichten rund um die schöne alt-neue Welt des Büros.

Mi17Mär
20.00
Fr19Mär
19.00
Sa20Mär
19.00

Mit der Zeit muss man gehen

abendprogramm

ABGESAGT

DAKAR Produktion (CH) – 16+– 80 Minuten – Hochdeutsch

Spiel: Delia Dahinden, Anna Karger, Lukas Roth – Regie/Puppencoaching: Dorothee Metz – Musikalische Leitung: Martin Schuhmacher Dramaturgie: Gabi Mojzes, Anna Karger – Co-Autor: Dominik Busch Puppenbau: Delia Dahinden – Bühne: Lukas Roth, Didi Berger – Licht: Li Sanli

Ein surrealer, tragikomischer Abend über das Erben im materiellen wie im immateriellen Sinn. Es geht um erwachsene Kinder und kindliche Eltern, um changierende Erinnerungen und die Durchlässigkeit der Zeit. Um die Unmöglichkeit, gemeinsam ein Haus leerzuräumen, um Sehnsucht und Stillstand zwischen Geschwistern und um die Frage, was aus uns wird, wenn wir dem «Irrgarten Familie» den Rücken zukehren. Drei erwachsene Geschwister im leeren Haus ihrer Kindheit. Sie sind gekommen, um aufzuräumen, zu planen, Weichen für die Zukunft zu stellen. Jedes der drei hat irgendwo anders ein heutiges Leben, doch bald schon bestimmen alte Muster den Umgang miteinander. Im Bann des Hauses verschwimmen die Zeiten, das Erwachsensein bekommt Risse.

Do04Mär
14.30
Fr05Mär
10.00
Fr05Mär
14.30

Chüssi

familienprogramm

ABGESAGT

Lowtech Magic (CH) – 2+ – 45 Minuten – Ohne Sprache

In Koproduktion mit der Bühne Aarau – Idee/Konzept: Cornelia Hanselmann – Tanz: Cornelia Hanselmann – Choreographie: Dafni Stefanou und Cornelia Hanselmann Live-Musik & Komposition: Christoph Scherbaum – Szenographie: Linda Rothenbühler – Technik Tournee: Matteo Baldi – Outside Eye: Emily Magorrian – Mitarbeit Stückentwicklung: Margarita Kennedy und Hannah Berner

Auf der Bühne steht ein grosses, weiches Etwas. Es wackelt und wobbelt, dann wird es wieder still, es streckt sich und reckt sich und wird langsam wach. Wer oder was versteckt sich darin? Ein Arm, ein Bein und noch ein Arm…

«Chüssi» ist einzauberhaftes Stück für die Kleinsten: Eine Tänzerin und ein Musiker erzählen mit Material, Klängen und Bewegung vom Werden und Wachsen, vom Welten erforschen und Welten formen. 

Vom Aufwachen bis zum Schlafen gehen – mal leise, mal laut, zart und stark, mal sichtbar, mal versteckt. Im Spiel zwischen Musik und Tanz erkunden die beiden das Material und nehmen Euch mit auf Entdeckungstour.

Do11Feb
20.00
Fr12Feb
19.00

Mathilde

abendprogramm

ABGESAGT/VERSCHOBEN

Stuffed Puppet Theatre / Neville Tranter (NL) – 16+ – 60 Minuten – leicht verständliches Englisch

Idee/Text/Puppen/Regie: Neville Tranter – Spiel: Neville Tranter, Wim Sitvast

Mathilde lebt in der Altersresidenz Casa Verde – was aber so warm und naturverbunden klingt, entpuppt sich als kalt und kapitalistisch: Der gierige Heimleiter und sein Compagnon lassen Licht und Heizung abschalten, sobald die Besuchszeit vorüber ist und planen, die Heimbewohner*innen mit Mobiltelefonen auszustatten, obwohl die gar nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Dies alles, um Geld und Betreuungspersonal zu sparen. Doch genau heute feiert Mathilde ihren 102. Geburtstag. Die Lokalzeitung hat sich angekündigt und plant einen Bericht über die Jubilarin, und der Heimleiter wittert eine Gelegenheit um Werbung für seine Institution zu machen...

Eine tragikomische Geschichte über die Angst vor dem Tod, über das Loslassen und über das Sprechen als Existenzbeweis, als Selbstvergewisserung eigener Stärke und Kraft der Imagination.

Mi03Feb
17.00
Zürcher Premiere
Sa06Feb
14.30
So07Feb
11.00
HandSpiel

Ich heisse Name

familienprogramm

ABGESAGT/VERSCHOBEN

Theater Jungfrau & Co. und Theater Blau (CH) – 5+ – 50  Minuten – Hochdeutsch

In Koproduktion mit dem Schlachthaus Theater Bern – Spiel: Julius Griesenberg, Brigitta Weber – Idee & Konzept: Antonia Brix, Julius Griesenberg, Sibylle Heiniger, Brigitta Weber – Inszenierung: Antonia Brix – Dramaturgie & Textfassung: Sibylle Heiniger – Ausstattung: Renate Wünsch – Illustration & Animation: Jeannette Besmer – Musikkomposition: Resli Burri – Lichtdesign & Technik: Tashi-Yves Tobler – Fotos: Yoshiko Kusano – Produktionsleitung: Gabi Bernetta

Zwei Menschen zeichnen auf eine Projektionsfläche. Kaum ist ein Strich, ein Punkt gesetzt, beginnt die Zeichnung zu leben. Ein Strichmännchen ist entstanden. Oder ist es ein Strichweibchen? Hat ein Figürchen ein Geschlecht? Das Figürchen will sich und die Welt kennenlernen. Die zwei Erwachsenen begleiten es und geraten dabei ganz schön in die Klemme. Denn ein Kind muss einen Namen haben, und in welcher Farbe soll das Kinderzimmer eingerichtet sein? Welche Kleider soll es tragen? Mit welchen Spielsachen will es spielen?  Die zwei Spieler*innen schlüpfen in die verschiedenen Rollen von Bezugspersonen, die das Kind auf seinem Lebensweg begleiten und konfrontieren es mit ihren Wünschen und Vorstellungen. Wer sich wohl durchsetzen wird?

Sa30Jan
14.30
So31Jan
11.00
HandSpiel

Arche

familienprogramm

ABGESAGT

Figurentheater St. Gallen (CH) und Kollektiv E0B0FF (CH) – 6+ – 65 Minuten – Hochdeutsch

Nach dem Theaterstück von Ulrich Hub – Spiel: Lukas Bollhalder, Frauke Jakobi, Sebastian Ryser – Regie: Dominique Enz – Figuren: Johannes Eisele – Bühne: Andreas Bächli – Musik: Stefan Suntinger – Licht: Bastian Lehner

Drei Pinguine sitzen in der Arktis und streiten sich. Als einer vor lauter Frust einen Schmetterling zerdrückt, ist es für die andern beiden klar: Gott hat es gesehen. Ist die Sintflut, vor der die Pinguine kurz drauf gewarnt werden, nun seine Schuld? Nur zwei Tiere jeder Art dürfen sich bekannterweise auf die Arche retten. Aber weil Freunde natürlich zusammenhalten, ist der Zwist schnell vergessen und einer der drei wird in einem Koffer versteckt an Bord geschmuggelt. Doch damit fangen die Probleme erst an!

Leichtfüssig, klug und ohne jede Ideologie stellt das Stück von Ulrich Hub die grossen Glaubensfragen, die Menschen jeden Alters und jeder Religionszugehörigkeit beschäftigen.

Mo25Jan
20.00
Di26Jan
20.00

Showing

abendprogramm

Mariella, Isabella & Guests (CH) – 14+ – 60 Minuten – Hochdeutsch, Mundart

Idee/Konzept/Spiel: Isabel Vogel, Mariella Königshofer und Gäste

Was ist das Schönste im ganzen Land? 

Als Teil vom «Ensemble der Dinge» setzen Mariella und Isabella die Forschung über das Theater der Dinge fort. Im zweiten Showing begeben sie sich in eine Schneewittchen-Schutzhülle und widmen sich der Schönheit der Dingen. Was macht ein Ding schön, wer entscheidet darüber und warum ist das so wichtig? 
Publikum und Gäste sind herzlich eingeladen zu einem performativen Abend, der erste Ergebnisse dieser Auseinandersetzung präsentiert.

Eintritt frei, Ticketreservation erforderlich: reservation@theater-stadelhofen.ch

Fr22Jan
19.00
Sa23Jan
14.30

Das grosse Fragen

familienprogramm

ABGESAGT

Wiederaufnahme Koproduktion – goldtiger (CH) – 7+ – 65 Minuten – Hochdeutsch und Mundart

Eine Koproduktion mit dem Theater Stadelhofen und dem Dschungel – Theaterhaus für ein junges Publikum Wien – Spiel/Musik: Dominik Baumann – Spiel/Figurenspiel: Theresa Künz – Spiel/Szenografie: Mikki Levy Strasser – Spiel/Text: Fiona Schreier – Regie: Edith Sophia Godau – Künstlerische Mitarbeit/Vermittlung: Milena Kaute – Oeil extérieur: Theater Stadelhofen – Konzeptionelle Mitarbeit: Andreas Wirz – Produktionsleitung: Patricia Bianchi

Es dauert ein bisschen bis Domi, Fiona, Mikki und Theresa begreifen, dass dieser wundersame Ort an dem sie gelandet sind ein Gehirn ist. Darin drehen sich ständig neue Fragen: Ist Blau für alle blau? Wie wäre es, jemand anderes zu sein? Was ist Zeit? Was tut man nur mit Fragen, auf die es keine oder gar unendlich viele Antworten gibt? Darum machen die vier sich auf die Suche. Mit den fantastischen Maschinen, die sie im Gehirn finden, reisen sie durch Geschichten und Gedanken. Doch nun müssen sie Knöpfe drücken und aufpassen, dass die Perlenkette nicht runter fällt. Auf der riesigen Projektion hinter ihnen fliegt die Zeichnung eines Gedankens durch das Universum, bevor ein Drache sie auffrisst. Und jetzt beginnt auch noch der Konfuziator wild zu klackern…

Tief philosophisch und mit großer Spielfreude stolpern, spielen, wundern, kämpfen und fabulieren sich die Performer*innen von goldtiger an die Grenzen des Beantwortbaren und nehmen dabei die Zuschauer*innen mit auf ihr Abenteuer. 

Mit freundlicher Unterstützung von Präsidialdepartement Stadt Zürich, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Pro Helvetia Kulturstiftung, Stiftung Stanley Thomas Johnson, GGKZ, Migros Kulturprozent, Elisabeth Weber Stiftung, Georges und Jenny Bloch Stiftung, Premio Schweiz, Ernst Göhner Stiftung, Jubiläumsstiftung Mobiliar Genossenschaft

Sa16Jan
14.30
So17Jan
11.00
HandSpiel

Ida hat einen Vogel

familienprogramm

ABGESAGT/VERSCHOBEN

Figurentheater Lupine (CH) – 5+ – 50 Minuten – Mundart

In Koproduktion mit dem Schlachthaus Theater Bern und à propos Gastspiele für junges Publikum Biel – Idee/Spiel/Ausstattung: Kathrin Leuenberger – Inszenierung: Sibylle Heiniger – Oeil extérieur: Frauke Jacobi – Musik: Simon Ho – Kostüm: Barbara Schleuniger

Ida ist oft alleine. Eigentlich ist sie immer alleine. Sie lebt bei ihrem Vater. Idas Vater ist arbeitslos und hat trotzdem keine Zeit für sie. Kurz vor den Sommerferien erzählen alle Kinder von ihren bevorstehenden Reisen, nur Ida nicht – sie wird zu Hause bleiben. Die Kinder lachen sie deswegen aus und sie versteckt sich im Holzschuppen hinter dem Haus. Dort schnitzt sie sich ihren Lieblingsvogel – eine Elster – damit sie nicht mehr alleine ist. Und dann beschliesst sie auch zu verreisen...

Ein Stück über das Alleine-Sein und die unterschiedlichen Lebensrealitäten in denen wir uns befinden.

Do14Jan
20.00
Fr15Jan
19.00

Death is Certain

abendprogramm

VERSCHOBEN AUF JUNI 2021

Eva Meyer-Keller (D) – 12+ – 35 Minuten – Ohne Sprache

Idee/Produktion/Performance: Eva Meyer-Keller – Mit Unterstützung von: Alexandra Bachzetsis, Juan Dominguez, Mette Edwardsen, Cuqui Jerez, Martin Nachbar, Rico Repotente, Vooruit (Gent), Stuk (Leuven)

Kirschen haben eine zarte Haut, Fleisch und in ihrer Mitte eine Art Knochen. Ihr Saft ist rot wie Blut. Inspiriert von Märchen, in denen Objekte zur Projektionsfläche für eigene Erfahrungen und Fantasien werden, erhebt Eva Meyer-Keller in diesem Performance-Klassiker Kirschen zu Protagonisten.
Die Früchte werden zwar entstielt, aber nicht gewaschen oder entkernt. Stattdessen werden sie getötet. Die Künstlerin richtet sie hin, mit handwerklicher Sorgfalt, und weckt damit Assoziationen an literarische und filmische Tode, aber auch an die Realität von Folterungen, wie sie tatsächlich geschehen.

Sa09Jan
14.30
So10Jan
11.00

Robot

familienprogramm

ABGESAGT/VERSCHOBEN

Cie Chamarbellclochette (CH) – 3+ – 50 Minuten inkl. interaktiver Workshop – Ohne Sprache

Konzept/Spiel: Chine Curchod und Roland Bucher

Welch' Lärm und Aufregung! Ein Haufen Müll liegt in Rot und Blaus Werkstatt: Alles drunter und drüber! Aber was ist denn eigentlich passiert und wo steckt Oskar, der Assistent der beiden? Unsere beiden Lehrlingsmechaniker*innen merken, dass es gar nicht so einfach ist ihr gemeinsames Vorhaben durchzuziehen, so ganz ohne Bedienungsanleitung...

Konzipiert als Performance zwischen Kunstinstallation und Konzert mit Objekten und elektronischen Klängen, erinnert die Figur Robot mit ihrer schlaksigen Silhouette und ihren skurrilen Spässen an Jacques Tatis Monsieurs Hulot und an Jean Tinguelys fantasievolle Maschinen. Wie bei einer Schnitzeljagd fügen sich die Teile Stück um Stück zusammen und «Robot» wird unter freudigem Objekt-Getöse zum Leben erweckt.

Zum Stück gehört ein Workshop, in welchem Kinder und Erwachsene selber mit Objekten und Klängen bauen und spielen können.

Di05Jan
10.00
Mi06Jan
14.30
Do07Jan
14.30

Klank

familienprogramm

ABGESAGT/VERSCHOBEN

puppenspiel.ch (CH) – 2+ – 35 Minuten – Ohne Sprache

In Koproduktion mit der Theaterwerkstatt Gleis 5 – Spiel/Konzept: Rahel Wohlgensinger – Regie/Konzept: Andrea Kilian – Musik/Klänge: Andrea Zuzak – Tonberatung: Max Bauer – Bühne: Beat Fuhrimann – Kostüme: Petra Kilian – Licht: Christian Bühlmann

Es knackt, es raschelt und knuspert, es schwingt, es wummert und brummt. Was tönt denn da? Es kreiselt, es reibt, es schlägt, wischt, bricht und klopft. Was hören wir?

In «klAnK» erforschen wir den Klang der Dinge und machen uns auf die Suche nach ihrem eigenen Sound. Wie klingt Stein, wie tönen Holz, Laub oder Tannenzapfen? Und wie Knäckebrot? Das Auge hilft dem Ohr aufmerksam zu bleiben und wir horchen immer mehr in die Tiefe. Durch einfache Animation werden die Dinge lebendig. Sie werden zum Klingen gebracht, entfalten ihre Geräusche, Töne und Rhythmen und werden Musik. 

Eine Klangreise, die die Ohren weckt, überrascht und verblüfft. Sie führt in die Stille, zum Hinhören, zum Aufhören, zum Lauschen und Horchen.

Mi16Dez
14.30
Sa19Dez
14.30
So20Dez
11.00
HandSpiel

Herr Eichhorn und der erste Schnee

familienprogramm

ABGESAGT/VERSCHOBEN

Meinhardt & Krauss cinematic theatre (D) – 4+ – 45 Minuten – Wenig Sprache

Nach dem Bilderbuch von Sebastian Meschenmoser – Eine Koproduktion mit dem FITZ! Stuttgart und dem Kulturzentrum Dieselstrasse Esslingen – Konzeption: Meinhardt & Krauss – Spiel: Tanja Höhne – Regie: Michael Krauss – Figurenbau: Iris Meinhardt – Musik: Thorsten Meinhardt – Video: Oliver Feigl

Wer kennt es nicht, das Warten auf den ersten Schnee im Winter? «Der Winter ist wunderschön», hat der Rehbock Herrn Eichhorn erzählt. «Es fallen Schneeflocken aus dem Himmel und alles wird weiss.» Deshalb beschliesst Herr Eichhorn, in diesem Jahr auf die erste Schneeflocke zu warten. Kein leichtes Unterfangen für ein Eichhörnchen, welches gewohnt ist, einen Winterschlaf zu halten. Diesmal aber muss Herr Eichhorn wach bleiben! Doch der Winter lässt sich Zeit... Gemeinsam mit Igel und Bär begibt sich Herr Eichhorn auf die Suche nach dem ersten Schnee... Eine vorweihnachtliche Geschichte über das Wünschen und Warten.

So06Dez
11.00
HandSpiel
Mi09Dez
14.30
Sa12Dez
14.30

Raffzahn Jack

familienprogramm

VERSCHOBEN AUF SOMMER 2021

Bazooka Bandi (CH) – 6+ – 65 Minuten – Hochdeutsch

Eine Koproduktion mit den Kleintheater Luzern – Spiel: Hans-Caspar Gattiker, Jürg Plüss – Spiel/Text: Julia Schmidt – Künstlerische Leitung/Regie: Patric Gehrig – Ausstattung: Saskya Germann – Musik: Blind Butcher – Oeil extérieur: Sonja Eisl – Licht/Technik: Michael Eigenmann

«Betreten verboten, baldiges Eigentum von Raffzahn Jack» warnt ein Schild auf dem Abenteuerspielplatz. Mucki, Bude und Steffi spielen aber trotzdem da! Sie wohnen ja schliesslich in der Gartenbausiedlung nebenan. Doch der fiese Immobilienkrake Jack Raffzahn will nicht nur ihren Spielplatz zerstören und in einen Golfplatz verwandeln – auch die Siedlung soll verschwinden. Dagegen muss man doch etwas unternehmen können?! Die drei zögern nicht und machen sich auf eine abenteuerliche Suche nach dem Schatz in der Unterwelt. Dort gilt es, seltsamen und unheimlichen Gestalten zu trotzen und schwierige Rätsel zu lösen. Eine wilde Abenteuergeschichte mit viel Livemusik.

Do03Dez
20.00
Fr04Dez
19.00

Noose

abendprogramm

Merlin Puppet Theater (GR/D) – 16+ – 50 Minuten – Wenig Sprache

Konzeption: Merlin Puppet Theater – Regie: Dimitris Stamou – Puppen und Kostüme: Dimitris Stamou, Demy Papada – Puppenspiel: Demy Papada, Dimitris Stamou –Bühnenbild: Merlin Puppet Theater – Musik: Kostantinos Stamou 

... es ist der Tag in deinem Leben, an dem du es siehst... die Zeit vergeht... und alles, was du erlebst, ist nicht das, was du dir gewünscht hast. Es ist der Moment, in dem deine ganze Welt einstürzt, dieser Moment, an dem deine Träume zurückkommen und nach all dem fragen, was du versprochen hast, wenn du es fühlst... die Schlinge zieht sich enger... und enger... sie liegt um deinen Hals... stiehlt dir die Luft... stiehlt dir den Atem... weil du bis dahin dachtest, du würdest leben. Die Schlinge stellt dich in Frage. Es geht um das blanke Leben. Und was manche*r nicht draus machen kann, weil er den Umständen, in denen er gelandet ist, nicht entkommen kann.

Eine surrealistische Performance zwischen schwarzer Komödie und absurdem Theater, mit grotesken Puppen und düsterem Humor.

Sa28Nov
14.30
So29Nov
11.00

Noon's Land

familienprogramm

Merlin Puppet Theater (GR/D) – 6+ – 45 Minuten – Fast ohne Sprache

Konzeption: Merlin Puppet Theater – Figurenspiel/Ausstattung/Regie: Dimitris Stamou – Figurenspiel/Ausstattung: Demy Papada – Musik: Konstantinos Stamou

In «Noone's Land» sehen wir durch die Augen einer Vogelscheuche auf eine nächtliche Welt, in der die Dinge auf magische Weise ihr eigenes Spiel entfalten. Eine einsame Kreatur ist er, der kleine Noon. Als Vogelscheuche ist er dazu verdammt, immer am gleichen Ort zu bleiben; ohne Zukunftsperspektiven und ohne Möglichkeit zur Flucht. Doch dann tut er aber genau das: Er verlässt seinen Standort! Traumverloren setzt sich für einen kurzen kostbaren Augenblick die Kraft der Fantasie gegen eine finstere Realität durch. Das Stück spricht ohne Worte all jenen aus dem Herzen, die davon überzeugt sind, dass sich aus dem Nichts ein Paradies erschaffen lässt.

So22Nov
11.00

Kopfsalat

familienprogramm

Figurentheater Lupine (CH) – 5+ – 50 Minuten – Mundart

Spiel/Ausstattung: Kathrin Leuenberger – Regie/Dramaturgie: Ueli Blum – Musik: Edi Modespacher

Oskar ist es leid, die langsamste Schnecke zu sein – und erst noch eine ohne Haus. Er will in die hektische Stadt, wo mehr Tempo ist und er sicher auch ein Haus findet. Frau Gschwind wohnt in einem Hochhaus in der Stadt. Sie ist eine Geschäftsfrau, die mit Häusern handelt. Nach Feierabend putzt sie das Treppenhaus, sehr schnell und sehr sauber. Eines Abends will sie einen Salat essen, da guckt ihr plötzlich Oskar aus den grünen Blättern entgegen. Fast hätte sie ihn gebissen. «Aua! Langsam aber sicher wirds brenzlig», meint Oskar. Nach und nach beginnen sich die beiden zu mögen. Doch die aussergewöhnliche Freundschaft wird arg strapaziert, als Frau Gschwind zum grossen Putzwettrennen nach Paris aufbrechen will – ohne Oskar. 

So22Nov
11.00
HandSpiel
Mi25Nov
14.30

Die Königin der Farben

familienprogramm

VERSCHOBEN AUF JUNI 2021

Cie Les Voisins (D) – 4+ – 45 Minuten – Hochdeutsch

Sehr frei nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Jutta Bauer – Spiel/Regie/Ausstattung: Eva & Paul Schmidtchen – Komposition/Livemusik: Marta Olejko

Die kleine Königin schläft noch. Aber wenn sie erwacht ist, gibt es kein Sekündchen Pause mehr für die Hofmusikerin und die Hausmalerin. Die beiden sind dafür verantwortlich, dass es ein schöner Tag wird. Soviel sei verraten: Farben und Gefühle geben sich die Klinke in die Hand und ganz am Ende wird uns die kleine Königin die Wahl ihrer Lieblingsfarbe bekanntgeben. Ein Spiel für eine kleine Königin, mehrere Pinsel, viel Papier, ein Wasserglas, einige Farben, eine Geige und eine Gitarre.

Fr20Nov
19.00

Stroh zu Gold

abendprogramm

Theater Meschugge (D) – Tout public 7+ – 60 Minuten – Hochdeutsch

Figurenspiel: Pauline Drünert – Musik/Spiel: Alexandra Lupidi – Regie/Figuren: Ilka Schönbein – Bühne: Suska Kanzler – Technik: Anja Schimanski

Inspiriert vom Grimm'schen «Rumpelstilzchen» erzählt das Stück die Geschichte eines jungen Mädchens, das vom König in einen Raum seines Schlosses eingesperrt wurde, um Stroh zu Gold zu verwandeln. Eine unmögliche Aufgabe – wenn ihr dabei nicht ein kleines Männchen geholfen hätte...

Für das Theater Meschugge erzählt diese hinreissende Geschichte gleichzeitig auch vom Geheimnis aller künstlerischen Kreativität: Alle wahren Künstler*innen verwandeln Stroh zu Gold.

«Die unvergleichliche Ilka Schönbein hat in Pauline Drünert eine sinnliche und zugleich kraftvolle Darstellerin für ihre so besondere Theatersprache gefunden. Im intensiven Spiel mit ihrem eigenen Körper und den expressiven Puppenwesen sowie im augenzwinkernden Dialog mit der genial musizierenden Alexandra Lupidi entstehen magische Momente.» (Website Puppentheater Magdeburg)

Mi18Nov
14.30
Fr20Nov
19.00

Stroh zu Gold

familienprogramm

Theater Meschugge (D) – Tout public 7+ – 60 Minuten – Hochdeutsch

Figurenspiel: Pauline Drünert – Musik/Spiel: Alexandra Lupidi – Regie/Figuren: Ilka Schönbein – Bühne: Suska Kanzler – Technik: Anja Schimanski

Inspiriert vom Grimm'schen «Rumpelstilzchen» erzählt das Stück die Geschichte eines jungen Mädchens, das vom König in einen Raum seines Schlosses eingesperrt wurde, um Stroh zu Gold zu verwandeln. Eine unmögliche Aufgabe – wenn ihr dabei nicht ein kleines Männchen geholfen hätte...

Für das Theater Meschugge erzählt diese hinreissende Geschichte gleichzeitig auch vom Geheimnis aller künstlerischen Kreativität: Alle wahren Künstler*innen verwandeln Stroh zu Gold.

«Die unvergleichliche Ilka Schönbein hat in Pauline Drünert eine sinnliche und zugleich kraftvolle Darstellerin für ihre so besondere Theatersprache gefunden. Im intensiven Spiel mit ihrem eigenen Körper und den expressiven Puppenwesen sowie im augenzwinkernden Dialog mit der genial musizierenden Alexandra Lupidi entstehen magische Momente.» (Website Puppentheater Magdeburg)

So08Nov
11.00
HandSpiel
Mi11Nov
14.30
Sa14Nov
14.30

Besteste Freunde

familienprogramm

Die Nachbarn (CH) – 7+ – 55 Minuten – Hochdeutsch

Inspiriert von der Geschichte «Stichkopf und der Scheusalfinder» von Guy Bass – Spiel/Regie/Bühne: Dirk Vittinghoff – Spiel/Kostüme: Vivianne Mösli – Spiel/Figurenbau: Priska Praxmarer – Film: Tine Beutel

Gilbert ist das erste Wesen, das von der verrückten Doktorin Wildenstein in ihrem Labor erschaffen wurde. Doch anstatt sich wie eine Mutter um ihn zu kümmern, ist diese nur an ihren Experimenten interessiert und eilt von einer Neuerschaffung zur nächsten. So wächst die Familie auf Burg Wildenstein von Tag zu Tag, das Chaos wird immer grösser und Gilbert ist mit seiner Hilfsbereitschaft und seinem unerfüllten Wunsch nach Anerkennung bald am Ende seiner Kräfte. In seiner Überforderung verfällt er den leeren Versprechungen der Talentsucherin Frau Bobo, die ihm raschen Ruhm verspricht, in Wahrheit aber nur an der medialen Vermarktung von Gilbert und seinen liebenswerten skurrilen Freunden interessiert ist. Die neuste Schöpfung des Duos Praxmarer/Vittinghoff ist eine kindgerechte, temporeiche und humorvolle Mischung aus Frankenstein und Gilbert Grape.

Do05Nov
20.00
Fr06Nov
19.00

Maria & Myselfies

abendprogramm

Tressburz (D) – 14+ – 50 Minuten – Wenig Sprache

Spiel/Stimme: Winnie Luzie Burz – Live-Musik: Johannes Tress – Regie: Florian Feisel – Musikalische Mitarbeit: Johannes Frisch– Künstlerische Mitarbeit: Stefanie Oberhoff

Angezogen von der bildhaften Darstellung sakraler Mariengemälde erzählt Maria & Myselfies von der Auseinandersetzung mit einem religiösen Idealbild und Archetyp: Maria – die heilige Jungfrau und Mutter Gottes als übermächtiges Frauenbild, das Faszination und Abwehrmechanismen zugleich auslöst. Winnie Luzie Burz collagiert sich mit ihrem Körper und ihrer Stimme in Kunstwerke von großen Meistern. Die kritische Auseinandersetzung mit dem höchst widersprüchlichen Mythos mündet in eine bildgewaltige Performance mit unerhört eigenwilliger Musikalität – arrangiert im Spannungsfeld einer Sopranstimme, Fragmenten einer Orgel und dem synthetischen Klangkosmos des 21. Jahrhunderts.

Sa31Okt
17.00
Premiere
So01Nov
11.00
Mi04Nov
14.30

Das grosse Fragen

familienprogramm

Koproduktion – goldtiger (CH) – 7+ – 65 Minuten – Hochdeutsch und Mundart

Eine Koproduktion mit dem Theater Stadelhofen und dem Dschungel – Theaterhaus für ein junges Publikum Wien – Spiel/Musik: Dominik Baumann – Spiel/Figurenspiel: Theresa Künz – Spiel/Szenografie: Mikki Levy Strasser – Spiel/Text: Fiona Schreier – Regie: Edith Sophia Godau – Künstlerische Mitarbeit/Vermittlung: Milena Kaute – Oeil extérieur: Theater Stadelhofen – Konzeptionelle Mitarbeit: Andreas Wirz – Produktionsleitung: Patricia Bianchi

Es dauert ein bisschen bis Domi, Fiona, Mikki und Theresa begreifen, dass dieser wundersame Ort an dem sie gelandet sind ein Gehirn ist. Darin drehen sich ständig neue Fragen: Ist blau für Alle blau? Wie wäre es, jemand anderes zu sein? Was ist Zeit? Was tut man nur mit Fragen, auf die es keine oder gar unendlich viele Antworten gibt? Darum machen die vier sich auf die Suche. Mit den fantastischen Maschinen, die sie im Gehirn finden, reisen sie durch Geschichten und Gedanken. Doch nun müssen sie Knöpfe drücken und aufpassen, dass die Perlenkette nicht runter fällt. Auf der riesigen Projektion hinter ihnen fliegt die Zeichnung eines Gedankens durch das Universum bevor ein Drache sie auffrisst. Und jetzt beginnt auch noch der Konfuziator wild zu klackern…

Tief philosophisch und mit großer Spielfreude stolpern, spielen, wundern, kämpfen und fabulieren sich die Performer*innen von goldtiger an die Grenzen des Beantwortbaren und nehmen dabei die Zuschauer*innen mit auf ihr Abenteuer. 

Mit freundlicher Unterstützung von Präsidialdepartement Stadt Zürich, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Pro Helvetia Kulturstiftung, Stiftung Stanley Thomas Johnson, GGKZ, Migros Kulturprozent, Elisabeth Weber Stiftung, Georges und Jenny Bloch Stiftung, Premio Schweiz, Ernst Göhner Stiftung, Jubiläumsstiftung Mobiliar Genossenschaft

Sa24Okt
19.00
Individuelle Einlasszeiten
So25Okt
11.00
Individuelle Einlasszeiten

Nettles

abendprogramm

Trickster-p (CH) – 40 Minuten – 16+ – Deutsch, Englisch oder Italienisch (Sprache wählbar)

Trickster-p (CH) in Koproduktion mit Teatro Sociale Bellinzona, Theater Chur, Roxy Birsfelden, TAK Theater Liechtenstein und FOG Triennale Milano Performing Arts – Konzept/Umsetzung: Christina Galbiati, Ilija Luginbühl – Dramaturgie: Simona Gonella – Künstlerische Mitarbeit: Yves Regenass, Mamoru Iriguchi – Soundscape: Zeno Gabaglio

Trickster-p lädt auf eine Reise in die zwei wohl grössten Themen menschlicher Existenz ein: Kindheit und Tod. Ausgestattet mit einem Kopfhörer werden die Zuschauer*innen einzeln auf den Weg geschickt durch eine Installation aus Objekt- und Klangräumen, in denen Traum und Wirklichkeit, das Unlogische und das Folgerichtige dicht beieinander liegen. Begleitet werden sie dabei lediglich von einer Stimme, welche die Szenerie mit einer vielschichtigen Komposition aus Betrachtungen, Erinnerungen und wissenschaftlichen Fragmenten untermalt. So entfaltet sich eine ganz eigene Phantasiewelt, die Raum für eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Erlebten zulässt.

Die Installation läuft am Samstag von 19-22.40 Uhr und am Sonntag von 11-14.40 Uhr. Jede*r Zuschauer*in bekommt einen individuellen Startzeitpunkt bei der Anmeldung.

Sa17Okt
14.30
Saisoneröffnung
So18Okt
11.00
HandSpiel
Mi21Okt
14.30

Aouuuu!

familienprogramm

Koproduktion – play back produktionen & Cie Chamarbellclochette (CH) – 4+ – 50 Minuten – Wenig Sprache

Nach dem Buch «Ich bin ein Wolf, sagt Hase» von Jadwiga Kowalska – Eine Koproduktion mit dem Théâtre des Marionettes de Genève (TMG) und dem Theater Stadelhofen Zürich – Spiel: Marius Kob, Chine Curchod – Regie: Anna Papst – Puppenbau: Pierre Monnerat – Bühnenbild: Luana Paladino – Kostüm: Mirjam Egli – Musik: Pierre Omer, Julien Israelian – Dramaturgie: Benno Muheim

Eben hat der Hase noch fröhlich Verstecken gespielt. Doch plötzlich ist es Abend geworden und er muss seinen Heimweg im Dunkeln zurücklegen. Es raschelt im Laub und knackt im Unterholz, ein Schnüffeln, ein Schnauben, etwas bewegt sich… Hilfe! Das Herz schlägt dem kleinen Hasen bis zum Hals. «Wenn ich mich nur nicht so fürchten würde», denkt er. «Ein Wolf müsste man sein, dann hätte ich vor nichts und niemandem Angst!» Da kommt ihm eine Idee: Er näht sich ein Wolfskostüm, eine Verkleidung gegen die Angst. Doch als er dieses seinen Freundinnen und Freunden zeigen will, rennen alle kreischend davon. Und dann macht der Hase Bekanntschaft mit dem echten Wolf. Eine Geschichte vom Angsthaben und den Tricks, die es dagegen gibt. Für Mutige und alle, die mutig werden wollen.

Mit freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung, Lotteriefond der Romantik, Ernst Göhner Stiftung, Stiftung Stanley Thomas Johnson, Migros Zürich, Migros Kulturprozent, Ortli Stiftung, Migros Genève, la Ville de Carouge


Do11Jun
20.00
Fr12Jun
19.00
Sa13Jun
20.00
So14Jun
18.00

Mit der Zeit muss man gehen

abendprogramm

ABGESAGT

DAKAR Produktion (CH) – 80 Minuten – Hochdeutsch

Spiel: Delia Dahinden, Anna Karger, Lukas Roth – Regie/Puppencoaching: Dorothee Metz – Musikalische Leitung: Martin Schuhmacher
Dramaturgie: Gabi Mojzes, Anna Karger – Co-Autor: Dominik Busch
Puppenbau: Delia Dahinden – Bühne: Lukas Roth, Didi Berger – Licht: Li Sanli

Ein surrealer, tragikomischer Abend über das Erben im materiellen wie im immateriellen Sinn. Es geht um erwachsene Kinder und kindliche Eltern, um changierende Erinnerungen und die Durchlässigkeit der Zeit. Um die Unmöglichkeit, gemeinsam ein Haus leer zu räumen, um Sehnsucht und Stillstand zwischen Geschwistern und um die Frage, was aus uns wird, wenn wir dem «Irrgarten Familie» den Rücken zukehren. Drei erwachsene Geschwister im leeren Haus ihrer Kindheit. Sie sind gekommen, um aufzuräumen, zu planen, Weichen für die Zukunft zu stellen. Jedes der drei hat irgendwo anders ein heutiges Leben, doch bald schon bestimmen alte Muster den Umgang miteinander. Im Bann des Hauses verschwimmen die Zeiten, das Erwachsensein bekommt Risse. 

Reservation:  info@dakar-produktion.ch  / 079 339 69 81

Eintrittspreise: 35.- (regulär), 20.- (ermässigt: alle Legis, AHV, Theaterschaffende und Vereinsmitglieder Theater Stadelhofen)

Fr05Jun
20.00
Sa06Jun
17.00
anschliessend Sommerfest

Gipfel der Frechheit

abendprogramm

ABGESAGT

10 Kurzstücke verteilt auf 2 Tage

Von und mit Studierenden der ZHdK, der HKB, der Weiterbildung Figurentheater Liestal sowie Theaterschaffenden der Freien Szene – Projektleitung: Markus Gerber, Françoise Blancpain, Eveline Eberhard – Projektassistenz: Melissa Ettler

Neue Ansätze, neues Theater. Nachwuchskünstler*innen stürzen sich ins Theater der Dinge. Frisch, anders und leidenschaftlich.

Mit freundlicher Unterstützung: Migros Kulturprozent

Do04Jun
20.00

3 Akte – Das stumme Lied vom Eigensinn

abendprogramm

ABGESAGT

Antje Töpfer (D) – 80 Minuten – Hochdeutsch

Eine Koproduktion mit dem FITZ! Stuttgart und der Schaubude Berlin. Mit freundlicher Unterstützung vom Goethe-Institut Villa Kamogawa Kyoto und dem Theaterhaus Mitte Berlin – Ausstattung/Spiel: Antje Töpfer – Regie: Stefanie Oberhoff – Musik/Komposition: Christoph Mäcki Hamann – Produktionsleitung/Licht: Florian Feisel

Antje Töpfer performt Figurentheater mit radikaler Hinwendung zum Material: Drei scheinbar abgespielte Materialien kehren auf die Bühne zurück, weil sie die Spielerin nicht loslassen. Der Stoff der Inszenierung ist im wahrsten Sinne des Wortes das, was übrig blieb aus vergangenen kreativen Arbeitsprozessen: Reststücke aus abgespielten Inszenierungen kommen hier zu ihrem Recht. Kreatives Upcycling entwickelt ein bedrohliches Eigenleben. Fast beiläufig erblühen bildgewaltige Welten voller Sinnlichkeit und formaler Konzentration, die noch lange im Gedächtnis bleiben – ein Abend über den Eigensinn von Material, die Dickköpfigkeit von Ideen und über dringend notwendige Verwandlungen.

Sa30Mai
14.00
Sa30Mai
15.30
Sa30Mai
17.00

Zauberhafte Märchenwelten

familienprogramm

ABGESAGT

Weiterbildung Figurentheater Liestal (CH) – 3 Spielblöcke à 60 Minuten – Ab 6 Jahren – Hochdeutsch/Mundart

Abschlussarbeiten der Weiterbildung Figurentheater Liestal – Spiel: Denise Garbe, Vera Hug, Franziska von Känel, Nicole Schreyeck, Doris Schwaller, Franziska Vogel, Mireille Wagener, Rachel Wüst –Künstlerische Leitung: Margrit Gysin, Irène Beeli, Michael Huber

Die Absolventinnen des Weiterbildungskurses Figurentheater 2018 bis 2020 haben sich von Märchen inspirieren lassen und präsentieren ihre Diplomarbeiten nun dem Publikum. Sie spielen und erzählen eigene Interpretationen klassischer Märchen, die sich auf der Bühne in überraschende Theaterwelten verwandeln, in denen Zauber und Wunder erlebbar werden.


Sa16Mai
14.30
So17Mai
11.00
Handspiel

Emma und der Mondmann

familienprogramm

ABGESAGT

Die Nachbarn (CH) – Ab 5 Jahren – 55 Minuten – Hochdeutsch

Frei nach dem Bilderbuch von Tomi Ungerer – Eine Koproduktion mit dem ThiK Baden, dem Theater Stadelhofen Zürich und dem Theater Tuchlaube Aarau – Idee /Konzept / Text/Spiel: Vivianne Mösli, Priska Praxmarer, Dirk Vittinghoff – Regie: Dirk Vittinghoff – Puppen: Priska Praxmarer

Emma ist wütend. Sie ist mit ihrer Mutter in eine neue Stadt umgezogen: Alles ist fremd, Emma fühlt sich einsam und unverstanden, und sie beschliesst wegzulaufen. Auch der Mann im Mond ist einsam. Jede Nacht sieht er den Menschen bei ihrem Treiben zu: «Wie gerne wäre ich einmal mit dabei», seufzt er. Eines Nachts erhält er eine überraschende Chance: Mithilfe einer vorbeifliegenden Sternschnuppe gelingt es ihm, zur Erde zu reisen. Angekommen am Ort seiner Träume verläuft jedoch alles ganz anders, als er es sich vorgestellt hat: Die Menschen machen Jagd nach den Ausserirdischen. Zum Glück trifft er Emma! Die beiden brechen auf, um gemeinsam den Gefahren zu trotzen. Eine Geschichte über Freundschaft, übers Fremdsein und über ein aufregendes Abenteuer. 

Sa09Mai
14.30
So10Mai
11.00
Handspiel
Mi13Mai
14.30

Die Katze, die tut, was sie will

familienprogramm

ABGESAGT

Lutz Grossmann (D) – Ab 6 Jahren – 45 Minuten – Hochdeutsch

Von Horst Hawemann – Eine Koproduktion mit dem FITZ! Stuttgart, der Brotfabrik Bonn und dem Puppentheater Magdeburg – Spiel: Lutz Grossmann – Regie: Annette Scheibler – Figuren: Mechtild Nienaber – Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Ach, war die Welt am Anfang schön. Eine ziemlich wilde, laute und leise, schöne Wildnis. Sie konnte so wild sein, wie sie wollte und niemand sagte: «Sei nicht so wild!» So beginnt der Erzähler und steckt damit selbst schon mittendrin in dieser Geschichte, die vom Anfang der Welt erzählt und von einer klugen Frau, einem wilden Mann und einem Baby. Aus den Wildtieren werden Haustiere. Nur die Katze lässt sich nicht zähmen und geht weiter ihre eigenen Wege. Wie sie mit Mut, Klugheit und Humor den Tiger austrickst, die kleine Menschenfamilie beschützt, und wie kraftvoll die eigene Fantasie ist, davon erzählt diese ungewöhnliche Schöpfungsgeschichte. 

So03Mai
14.30

Manufaktur Werkschau ErfinderKinder

familienprogramm

ABGESAGT

Ab 6 Jahren – 45 Minuten

Von und mit den ErfinderKindern – Leitung: Nicole Breitenmoser, Anna Nauer

Ein Jahr lang tauchten sie ins Theater der Dinge ein und bauten Figuren: nicht fürs Museum, sondern für die Bühne. Aus allem, was ihnen in die Hände fiel, entstanden Puppen, Figuren und Objekte. Mit Händen, Körper und Stimme belebten sie diese. Sie erfanden Geschichten und werden nun selbst zu Figurenspieler*innen.

Seit Oktober sind zwei Gruppen von Kindern im Theater Stadelhofen unterwegs und erforschen das Theater der Dinge aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Im Frühling lassen sie sich in je einer Werkschau über die Schultern schauen und geben Einblick in ihre Erfahrungen und Entdeckungen.


Sa02Mai
14.30

Werkschau Manufaktur TheaterBrut

familienprogramm

ABGESAGT

Ab 6 Jahren – 45 Minuten

Von und mit der TheaterBrut und dem Theater Sgaramusch (CH) – Leitung: Mariella
Königshofer, Theresa Künz

Wie soll Theater für Kinder sein? Welche Geschichten wollen sie im Theater sehen? Wie stellen sie sich die Bühne dazu vor? Die Kinder der TheaterBrut erforschten, diskutierten und formulierten ihre Wünsche an ein Theater der Zukunft und übergaben ihre Ideen schliesslich der Theatergruppe Sgaramusch. Diese entwickelte daraus ein Kurzstück, dessen Proben die TheaterBrut bis zur Aufführung begleitet.

Seit Oktober sind zwei Gruppen von Kindern im Theater Stadelhofen unterwegs und erforschen das Theater der Dinge aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Im Frühling lassen sie sich in je einer Werkschau über die Schultern schauen und geben Einblick in ihre Erfahrungen und Entdeckungen.

Mit freundlicher Unterstützung: Kulturhaus Helferei, Migros-Kulturprozent und Sozialdepartement Stadt Zürich



Sa04Apr
14.30
So05Apr
11.00
Handspiel
Mi08Apr
14.30

1 + 1 = Kopfsalat

familienprogramm

ABGESAGT

Figurentheater Lupine (CH) – Ab 5 Jahren – 50 Minuten – Mundart

Spiel/Ausstattung: Kathrin Leuenberger – Regie/Dramaturgie: Ueli Blum – Musik: Edi Modespacher

Oskar ist es leid, die langsamste Schnecke zu sein – und erst noch eine ohne Haus. Er will in die hektische Stadt, wo mehr Tempo ist und er sicher auch ein Haus findet. Frau Gschwind wohnt in einem Hochhaus in der Stadt. Sie ist eine Geschäftsfrau, die mit Häusern handelt. Nach Feierabend putzt sie das Treppenhaus, sehr schnell und sehr sauber. Eines Abends will sie einen Salat essen, da guckt ihr plötzlich Oskar aus den grünen Blättern entgegen. Fast hätte sie ihn gebissen. «Aua! Langsam aber sicher wirds brenzlig», meint Oskar. Nach und nach beginnen sich die beiden zu mögen. Doch die aussergewöhnliche Freundschaft wird arg strapaziert, als Frau Gschwind zum grossen Putzwettrennen nach Paris aufbrechen will – ohne Oskar. 

Do02Apr
20.00
Do02Apr
21.30
Einsobendrauf
Fr03Apr
19.00
Fr03Apr
20.30

Death is Certain

abendprogramm

ABGESAGT

Eva Meyer-Keller (D) – 35 Minuten – Ohne Sprache

Idee/Produktion/Performance: Eva Meyer-Keller – Mit Unterstützung von: Alexandra Bachzetsis, Juan Dominguez, Mette Edwardsen, Cuqui Jerez, Martin Nachbar, Rico Repotente, Vooruit (Gent), Stuk (Leuven)

Kirschen haben eine zarte Haut, Fleisch und in ihrer Mitte eine Art Knochen. Ihr Saft ist rot wie Blut. Inspiriert von Märchen, in denen Objekte zur Projektionsfläche für eigene Erfahrungen und Fantasien werden, erhebt Eva Meyer-Keller in diesem Performance-Klassiker Kirschen zu Protagonisten.
Die Früchte werden zwar entstielt, aber nicht gewaschen oder entkernt. Stattdessen werden sie getötet. Die Künstlerin richtet sie hin, mit handwerklicher Sorgfalt, und weckt damit Assoziationen an literarische und filmische Tode, aber auch an die Realität von Folterungen, wie sie tatsächlich geschehen.


Sa28Mär
14.30
So29Mär
11.00

Stroh zu Gold

familienprogramm

ABGESAGT

Theater Meschugge (D) – Ab 7 Jahren – 60 Minuten – Hochdeutsch

Figurenspiel: Pauline Drünert – Musik/Spiel: Alexandra Lupidi – Regie/Figuren: Ilka Schönbein – Bühne: Suska Kanzler – Technik: Anja Schimanski

Inspiriert vom Märchen «Rumpelstilzchen» der Gebrüder Grimm erzählt das Stück die Geschichte eines jungen Mädchens, das vom König in einen Raum seines Schlosses eingesperrt wird, um Stroh in Gold zu verwandeln. Eine unmögliche Aufgabe, würde ihr dabei nicht ein kleines Männchen helfen!
 
Das Theater Meschugge erzählt mit dieser hinreissend gespielten Geschichte gleichzeitig auch vom Geheimnis aller künstlerischen Kreativität: Alle wahren Künstler*innen verwandeln Stroh zu Gold, und allen sind dabei Dämonen behilflich. Der Dämon aber will bezahlt sein. Und hat man ihm alle Schätze gegeben und kann ihm nichts weiter mehr opfern, dann gehts ans Leben. 


Mi18Mär
14.30
Sa21Mär
14.30
So22Mär
11.00
Handspiel

Akim rennt

familienprogramm

ABGESAGT 

Compagnie toit végétal (D) – Ab 7 Jahren – 30 Minuten plus Nachgespräch – Ohne Worte

Nach dem Buch von Claude K. Dubois – Spiel: Lisa Balzer, Jörg M. Buttler, Sarah Mehlfeld – Künstlerische Leitung / Konzept / Bühne: Christina Hillinger, Sarah Mehlfeld, Thomas Jäckel

«Akim rennt» erzählt auf einfühlsame Weise die Geschichte eines Jungen auf der Flucht. Als sein Dorf von Bomben zerstört wird, kann er seine Familie nicht mehr finden und muss alleine fliehen. Seine Erlebnisse stehen stellvertretend für das Schicksal tausender Kinder, die zurzeit nach Europa aufgebrochen sind.
In einer Verbindung aus Objekttheater, Musik, Klängen und Geräuschen werden die ausdrucksstarken Skizzen des gleichnamigen Bilderbuchs in live entstehenden Videoprojektionen mit einfachen Mitteln zum Leben erweckt. 


Sa07Mär
14.30
So08Mär
11.00
Handspiel
Mi11Mär
14.30

Dumpu Dinki

familienprogramm

Figurentheater Anne-Kathrin Klatt (D) – Ab 4 Jahren – 40 Minuten –Hochdeutsch/Fantasiesprache

Idee/Spiel: Anne-Kathrin Klatt – Regie: Michael Miensopust – Ausstattung: Anne-Kathrin Klatt, Claudia Sill – Guckkasten: Heinrich Hesse

Zwei Hände begegnen sich. Dumpu trifft auf Dinki, und beide sind sich sehr, sehr fremd! Die eine Hand grummelnd und faustgeballt, die zweite frech, verspielt und neugierig. Wer ist die jeweils andere? Freund oder Feind? Jede will ihren Platz behaupten, die Richtige 
und Einzige sein. Doch dem Fremden zu begegnen, macht auch Spass, und schnell geraten sie miteinander in ein witziges Spiel von Handfiguren, Gebärden und Klängen. Kann es nur eine geben, oder geht es auch Hand in Hand? Ein Theaterstück über den ganzen Kosmos menschlicher Beziehungen, an dessen Ende das Vertrauen ineinander siegt!


Do05Mär
21.30

Einsobendrauf mit Daphne Kokkini

abendprogramm

Daphne Kokkini und Apostolis Tsikas – 20 Minuten – freier Eintritt

Konzept und Performance: Daphne Kokkini und Apostolis Tsikas – Projektleitung ZHdK: Markus Gerber – Projektleitung: Theater Stadelhofen: Françoise Blancpain, Line Eberhard – Assistenz: Melissa Melvin

Das zweite Ma(h)l 

Während eine Frau das tägliche Brot für ihre Familie zubereitet, findet sie sich in Mitten Bildern der Vergangenheit und Zukunft wieder. Wird sie einen Weg hinaus finden? Kann ein einziges Stück Teig eine Lebenskrise in einen Traum verwandeln? 

Daphne Kokkini ist in der Bildenden Kunst – Visual arts, Landschaft, Architektur – zuhause. «Das zweite Ma(h)l» ist ihre erste Theater-Performance. 

Mit dem Format Einsobendrauf setzt das Theater Stadelhofen gemeinsam mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und weiteren Ausbildungsstätten der Deutschschweiz auf Nachwuchsförderung. Die künstlerischen Versuche werden mit einem erfahrenen Blick von aussen begleitet und von euch abgefeiert. 

 Mit freundlicher Unterstützung: Migros-Kulturprozent

Do05Mär
20.00
Einsobendrauf
Fr06Mär
19.00

Hundeherz – Versuch einer Wiederbelebung

abendprogramm

Vanessa Valk (D) – 60 Minuten – Hochdeutsch

Eine Koproduktion mit dem FITZ! Stuttgart, dem Theater Tuchlaube Aarau und dem E-Werk Freiburg – Idee/Spiel/Ausstattung/Produktion: Vanessa Valk – Regie: Frank Soehnle – Musik: Johannes Frisch – Video: Tine Beutel – Choreografie: Alice Gartenschläger – Figurenbau: Vanessa Valk, Arne Bustorff – Technik: Christian Glötzner

«Warum sind wir hier?» Die Frau auf der Bühne war immer: «Die mit dem Hund». Jetzt fehlt der Hund. Der Hund ist tot. «Lebt der Hund in mir weiter?», fragt sie sich. Es beginnt eine Theaterale, persönliche Reise ins Innere des Hundeherzens, das aber letztendlich doch kein anderes ist als das eigene. Die Frau durchstreift seine Räume und stösst dabei – wie könnte es anders sein? – auf die ganze Welt. Inspiriert wurde diese Inszenierung durch den Film «Heart of a Dog» der amerikanischen Performance-Künstlerin, Musikerin und Filmregisseurin Laurie Anderson. In einem Kaleidoskop auf Figuren, Musik und Video nimmt Vanessa Valk das Publikum mit auf eine aberwitzige, höchst amüsante Reise und wagt einen unmöglichen Versuch.

Mi26Feb
17.00
Premiere
Sa29Feb
14.30
So01Mär
11.00
Handspiel
Mi04Mär
14.30

Ö Rö

familienprogramm

Compagnie du bouc (CH) – Ab 6 Jahren – 60 Minuten – Mundart/Französisch – Wenig Text

Expédition musicale et poétique rund ums Glück – Eine Koproduktion mit dem Theater Stadelhofen Zürich – Komposition/Spiel: Constance Jaermann, Julien Mégroz, Cyrill Greter – Spiel: Matteo Schenardi – Regie: Muriel Imbach, Regieassistenz: Sophie Pasquet – Ausstattung: Neda Loncarevic –Kostüme: Marie Romanens – Licht: Guillaume Gex – Œil extérieur: Theater Stadelhofen – Produktion: Association For Schlag

Das Musiktheater «Ö Rö» ist ein zeitgenössisches künstlerisches Projekt, ausgehend vom Grimmmärchen „Hans im Glück, welches den Ausgangspunkt für die szenische Expedition rund ums Glück bildet:

Nach sieben Lehrjahren bei seinem Meister entscheidet sich Hans, zu seiner Mutter zurückzukehren. Als Lohn erhält er einen Goldklumpen, den er heimbringen will. Doch dann kommt alles anders. Kurz bevor er zu Hause ankommt, hat er all seinen Besitz eingetauscht und steht mit leeren Händen auf der Schwelle zu seiner Mutter Haus. Hans ist im Glück!  - Ist Hans im Glück?

Die Compagnie du bouc – das sind drei Musiker*innen und ein Schauspieler aus Biel, Lausanne, Schwyz und Uri – hat für ihre zweite Produktion die Lausanner Regisseurin Muriel Imbach eingeladen. Zusammen machen sie sich auf, die Suche nach Glück und Besitz auszuloten und überqueren dabei leichtfüssig die Sprachgrenze. Mit wenig Worten werden in einem mobilen und sich stets verwandelnden Bühnenbild bestehend aus mehr als 40 Plastikkisten Räume geschafft und Fragen gestellt. Dinge, Sprache, Musik und Klänge, Farben und Bewegungen werden dabei zu gleichberechtigten Handlungsträgern entlang einer der grossen Fragen des Lebens: Was ist Glück? 



Sa15Feb
19.00

Showing II – Residenz der Dinge

abendprogramm

Matthias Nüesch (CH) – Tout public – 25 Minuten – Deutsch/Dialekt

Im Rahmen der Residenz der Dinge erforscht Matthias Nüesch die Umstände unter welchen Objekte oder Geräte von den Zuschauenden als lebendig wahrgenommen werden. In verschiedenen kleinen Versuchsanordnungen experimentiert er mit unterschiedlichen «Lebendigkeitsqualitäten» und testet sie mit dem Publikum. Können Dinge wie Nebel, Lichtquellen und Spiegelungen zum Leben erwachen? 

In seinem ersten öffentlichen Showing zeigt er mit musikalischer Unterstützung von Joel Schoch einen ersten Einblick in seine Arbeit.

Freier Eintritt


Do06Feb
21.45

Einsobendrauf

abendprogramm

Elijah Melvin – 20 Minuten – freier Eintritt

Konzept und Performance: Elijah Melvin – Projektleitung ZHdK: Markus Gerber – Projektleitung: Theater Stadelhofen: Françoise Blancpain, Line Eberhard – Assistenz: Melissa Ettler


Verkettung

Elijah sucht die Herausforderung über eine Erkundung von Ketten mit dem Fokus auf  das Theater der Dinge. Er sucht nach Details und Verhaltensweisen dieses körperlosen Objektes und neuen Wegen dem Leblosen Leben zu geben. 

Mit dem Format Einsobendrauf setzt das Theater Stadelhofen gemeinsam mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und weiteren Ausbildungsstätten der Deutschschweiz auf Nachwuchsförderung. Die künstlerischen Versuche werden mit einem erfahrenen Blick von aussen begleitet und von euch abgefeiert.

Mit freundlicher Unterstützung: Migros-Kulturprozent

Do06Feb
20.00
Einsobendrauf
Fr07Feb
19.00

Dust - Staub

abendprogramm

Golden Delicious (ISR/CH) und Wilde & Vogel (D) – 80 Minuten – Englisch



Eine Koproduktion mit dem FITZ! Stuttgart und dem Westflügel Leipzig – Spiel/Live-Musik: Ari Teperberg, Michael Vogel, Inbal Yomtovian, Charlotte Wilde – Figuren: Michael Vogel – Dramaturgie: Jonas Klinkenberg – Regie: Antonia Christl, Hendrik Mannes

«Ich habe meine Mutter letzte Woche angerufen, um ihr zu sagen, dass sie in der neuen Produktion vorkommen wird. Es ist beängstigend, wenn man Familiengeschichten in Inszenierungen einbezieht. Besonders, wenn es nicht nur die Geschichten der eigenen Familie, also nicht nur die von Aris Familie, sondern auch die von Michaels und Charlottes Familien sind. Unsere Grosseltern hätten sich damals theoretisch irgendwo in Europa begegnen können, aber glücklicherweise oder unglücklicherweise ist das nicht geschehen. (Von Inbal Yomtovian über Social Media veröffentlicht.) Ausgehend von persönlichen Erinnerungen, Familiengeschichten und Träumen beleuchten vier Künstler*innen Momente, die uns allen gemeinsam sind, aber auch Momente, die uns vereinzeln. Ein Theaterabend, der Zeit und Raum aufhebt, Urknall und schwarze Löcher persönlicher und kollektiver Geschichte(n) verbindet – und der dem Jetzt begegnet.

In Zusammenarbeit mit Omanut, Verein zur Förderung jüdischer Kunst in der Schweiz

Sa01Feb
14.30
So02Feb
11.00
Handspiel
Mi05Feb
14.30

Eins zwei drei vorbei

familienprogramm

Figurentheater St. Gallen & Theater Sven Mathiasen Wettingen (CH) – Ab 4 Jahren – 50 Minuten – Hochdeutsch 

Spiel: Frauke Jacobi, Sven Mathiasen – Regie: Sarah Fuhrmann – Musik: Stefan Suntinger – Figuren: Johannes Eisele – Bühnenbild: Karin Bucher, Johannes Eisele 
Licht: Stephan Zbinden

Manchmal kann das Leben so wechselhaft sein wie das Wetter. Die wichtigen Ereignisse kommen und gehen wie der Wechsel der Jahreszeiten. Nicht umsonst spricht man von «Frühlingsgefühlen», vom «Altweibersommer», von «Herbststürmen» und dem «Winter des Lebens». Ein Platz, ein Baum und ein Klumpen farbige Knete – schon beginnt das Spiel. Das Jahr mit all seinem Facettenreichtum wird zur Spielwiese des Lebens. Mann, Frau und Kind erwachen zum Leben und bestaunen gemeinsam die vier Jahreszeiten. Das Stück zeichnet die Natur in poetischen Bildern nach und bringt dem jungen Publikum den ewigen Kreislauf des Lebens näher.


Do30Jan
20.00
Fr31Jan
19.00

Showing I

abendprogramm

Ensemble der Dinge (CH) – Tout public – 90 Minuten inkl. Pause - Deutsch

Kostenlos – Beschränkter Platz, bitte anmelden: reservation@theater-stadelhofen.ch

Konzept/Spiel: Stephan Eberhard, Mariella Königshofer, Sarah Käser, Benno Muheim, Isabelle Vogel

Das Ensemble der Dinge gewährt Einblicke in aktuelle Recherchen und sucht den Austausch mit dem Publikum. 

Spukhäuser, Roboter, ein Leben im Wald, ein Leben in Zahlen, der weibliche Körper: Fünf unterschiedliche Reportagen über fünf höchst unterschiedliche Persönlichkeiten. Und fünf individuelle Herangehensweisen an das Theater der Dinge. 

Ein öffentliches Showing für alle, die sich fragen: Was erzählen die Dinge über uns Menschen? Und wie erzählen wir mit ihnen?

Im Anschluss gibt es Barbetrieb und Gespräche, Austausch und fröhliche Auseinandersetzungen zu den gezeigten Experimenten.

So26Jan
11.00
Di28Jan
10.00
Mi29Jan
14.30

7 kleine blaue Wunder

familienprogramm

Theater Roos und Humbel (CH) – Ab 2 bis 4 Jahre – 35 Minuten – Mundart

Im Rahmen von PRIMA Internationales Theaterfestival für die Jüngsten Schweiz/Liechtenstein

Regie: Alma Jongerius – Spiel: Silvia Roos, Stefan Roos Humbel –Ausstattung, Konzeption: Silvia Roos – Künstlerische Mitarbeit: Irene Müller – Dramaturgische Beratung: Nina Knecht

Wünsche soll man erfüllen, finden Frau und Herr Braun. Und zaubern blaue Wunder von Vögeln, Fischen und vom Meer, spielen Lichtfussball und lassen Blaufontänen sprudeln. Ein Stück an der Schnittstelle zwischen Theater und bildender Kunst.

Am 29. Jan um 15.30 Uhr im Anschluss an die Vorstellung findet im Rahmen des PRIMA Festivals für Mitglieder der Assitej der Treffpunkt Nr. 11 zum Thema «Theater für die Allerkleinsten» statt. 

http://www.assitej.ch/veranstaltungen/treffpunkt-assitej.html 
Anmeldung bis spätestens 27. Januar 2020 per E-Mail.

Mi22Jan
14.30
Do23Jan
14.30
Sa25Jan
14.30

FLOW

familienprogramm

puppenspiel.ch (CH) – Ab 2 Jahren – 35 Minuten – Ohne Sprache

Im Rahmen von PRIMA Internationales Theaterfestival für die Jüngsten Schweiz/Liechtenstein


Regie: Andrea Kilian – Spiel: Rahel Wohlgensinger – Livemusik: Andrea Zuzug – Bühnenbau: Peter Affentranger – Licht: Christian Bühlmann – Produktionsleitung: Judith Zwick

Vom Mehl – oder wie hat das eigentlich alles angefangen? In Flow ist das Mehl das Ausgangsmaterial. Einmal losgelassen fliegt es umher, bildet Wolken, schneit herab, hinterlässt Spuren und das Spiel nimmt seinen Lauf. Mehl trägt sich in die Erde, wird genährt von der Luft, zusammen mit Wasser wird es zum Teig, mit Feuer zum Brot. Flow folgt diesem Rhythmus des Entstehens und Vergehens, erzählt vom Wachsen und Werden, von Wandel und Verwandlung. Flow erzählt seine ganz eigene Geschichte der Schöpfung. Eine sinnliche und ästhetische Erfahrung für ein ganz junges Publikum.