Nachruf

Wir trauern um unseren lieben Verbündeten Stephan Eberhard. Gemeinsam mit all jenen, die ihn kannten und mit ihm zusammengearbeitet haben, sind wir erschüttert und unendlich traurig. Wir vermissen ihn als Freund, als Künstler, als ganz besonderen Menschen. Seine Energie, seine liebevolle Aufmerksamkeit, seine Präsenz, seine Kreativität waren ein viel zu kurzes Geschenk. 

Stephan war Teil unserer Hausproduktionen «Pinocchio», Ensemble de Dinge, 2018, und «Mortina – Untot, na und?» 2021. Seit 2022 spielte er bei «Pirat*innen» mit. 



Mi28Feb
17.00
Premiere
Fr01Mär
19.00
Sa02Mär
14.30

Wir sind dann mal weg

familienprogramm

pulp.ooo (CH) – Ab 9 Jahren – 45 Min – Hochdeutsch

Performance: Bharathi Mayandi Franaszek, Stephanie Müller, Matthias Nüesch – Musik: Joel Schoch, Dominic Röthlisberger – Text: Zarah Mayer – Bauten: Stephanie Müller, Dominik Baumann – Technik: Dominik Baumann – Kostüme: Stephanie Müller –  Endregie: Marius Kob – Assistenz: Lya Steiger – Stimmen: Isabel Schaerer, Marie Popall, David Attenberger – Projektleitung: Anthony Ackermann – Mentorin: Cristina Galbiati – Grafik: Leslie Büttel – Koproduktion: Theater Stadelhofen & Verein Zitrone

Nebel liegt über der moosbedeckten, feuchten Landschaft. Am Ufer des Teiches ruht eine gewaltige Libelle. Im sonnendurchfluteten Wasser tummeln sich Trilobiten und Panzerfische. Eine Stimme in meinem Ohr lässt mich eintauchen in die Welt vor 100 Millionen Jahren und ich frage mich: «Wo gehen wir Menschen eigentlich hin, wenn wir weg sind?»

In «Wir sind dann mal weg» blättert die Gruppe pulp.ooo durch das Bilderbuch der grossen Geschichte des Planeten. Begleitet von der Stimme der Astronautin Solveig durchquert das Publikum Welten, wie sie die Vorfahren, der uns bekannten Lebewesen bewohnt haben. Es wird dabei eine eigene Version des Lebens und Aussterbens auf der Erde erzählt. Eine Geschichte von Meteoriteneinschlägen und Vulkanausbrüchen, von faszinierenden Kreaturen auf dem Land im Spät-Devon und unvorstellbaren Geschöpfen in den Ozeanen vor dem Perm-Trias. Eine Geschichte von der Vielfalt des Leben und der Gewalt des Aussterbens.

«Wir sind dann mal weg» will angesichts der Klimakatastrophe an die Vergänglichkeit des Lebens erinnern.  Dabei will das Theaterstück gemeinsam mit Kindern und Erwachsenen das menschliche Leben und seine Umwelt etwas anders betrachten und nicht, wie üblich,  die menschliche Existenz über andere Lebensformen setzen. Daraus folgen auch neue Perspektiven auf alte Fragen:  Was bedeutet es Mensch zu sein? Was bedeutet es zu sterben? Antworten darauf suchen wir in Kleinigkeiten, Banalitäten und unserer Fantasie.