play back produktionen (CH)
Wie Ida einen Schatz versteckt und Jakub keinen findet
Wie viele grosse Expeditionen beginnt auch diese mit Langeweile: Jakub sitzt in der Stube, Ida im Gras: «Einen Schatz verstecken, das wäre was», denkt Ida. Und macht sich auf die Suche nach dem besten Versteck der Welt. «Einen Schatz finden, das wäre was», denkt Jakub. Kurzerhand zeichnet er sich eine eigene Schatzkarte, während Ida ihren eigenen Schatz verstecken will.
Parallel, aber nicht zusammen, erleben beide Kinder je ihr grosses Abenteuer, und so tauchen die Kinder in eine Wildnis ein, in der Tiere sprechen und Bäume lachen können.
Unter der Oberfläche der Abenteuergeschichte von Ida und Jakub findet sich ein Plädoyer für den Freiraum, die Selbstständigkeit und die Autonomie von Kindern. Die wundersame Reise wird mit liebevollem Figurenspiel und verblüffender Live-Kamera in Szene gesetzt. Fast magisch wird zum Beispiel eine Pfütze zum Meer, wenn man nur nahe genug heranzoomt.
Die öffentlichen Vorstellungen von «Wie Ida einen Schatz versteckt und Jakub keinen findet» werden als Relaxed Performance durchgeführt. Mehr dazu unter «Zugänglichkeit».
In einfachen worten
In einfachen worten
Ida und Jakub langweilen sich.
Ida denkt: Ich verstecke einen Schatz.
Jakub denkt: Ich suche einen Schatz.
Ida zeiht los, um ihren Schatz zu verstecken.
Jakub malt eine Schatzkarte und macht sich auf Schatzsuche.
Beide machen sich auf den Weg.
Jedes Kind erlebt sein eigenes Abenteuer.
Sie tauchen in eine Wildnis ein.
Dort sprechen die Tiere.
Die Bäume lachen.
Ida lernt: Ich höre auf mein Bauchgefühl.
Jakub lernt: Ich nehme die Dinge, wie sie kommen.
Das Theaterstück arbeitet mit Figuren und einer Kamera.
Eine kleine Pfütze wird zum grossen Meer.
Man muss nur nah genug mit der Kamera heranzoomen.
Die Geschichte zeigt: Kinder brauchen Freiraum.
Sie können selbstständig sein.
wichtige infos
wichtige infos
| Alter | Ab 6 Jahren |
| Dauer | ca. 55 Minuten |
| Sprache | Hochdeutsch und Mundart, wenig Polnisch |
| Publikum und Raum | Das Publikum sitzt auf der Tribüne und verfolgt frontal das Bühnengeschehen. Es gibt Stühle, Sitzkissen und Flätzflächen. Im Raum ist immer etwas Licht und die Tür zum Foyer ist geöffnet. Für weitere Infos siehe «Zugänglichkeit». |
| Preise | Kinder und Erwachsene CHF 19.- (Einheitspreis für alle Alter) |
| AHV/IV, Kulturlegi, Studierende, Kulturschaffende/Steuerkarten CHF 15.- | |
| Menschen mit Ausweis N, F und S erhalten freien Eintritt. | |
| Assistenzpersonen erhalten freien Eintritt. |
Zugänglichkeit
Zugänglichkeit
Die öffentlichen Vorstellungen von «Wie Ida einen Schatz versteckt und Jakub keinen findet» finden als Relaxed Performance statt. Relaxed Performances richten sich an alle, die von einer entspannteren Atmosphäre profitieren, insbesondere an neurodivergente Menschen (z.B. Autist*innen, Menschen mit Tourette oder ADHS). Im Theater Stadelhofen heisst das konkret:
Du kannst ab 20 Minuten vor Vorstellungsbeginn in den Theatersaal und dir einen Platz suchen.
Es gibt alternative Sitz- und Flätzgelegenheiten. Du kannst dir einen Platz suchen, der für dich angenehm ist und ihn, wenn du möchtest, während der Vorstellung wechseln.
Die Tür zwischen Theatersaal und Foyer ist während der Vorstellung offen. Du kannst den Saal jederzeit verlassen und wieder betreten.
Im Foyer ist immer eine Mitarbeiter*in des Theaters da und für dich ansprechbar.
Es gibt immer etwas Licht im Zuschauer*innenraum.
Es gibt Stim-Toys und Gehörschutz zum Benutzen im Saal.
Geräusche oder Bewegungen von dir stören nicht und erfahren Akzeptanz und Verständnis.
Relaxed Performances beginnen im Theater Stadelhofen damit, dass wir alle im Saal willkommen heissen, die Schauspieler*innen vorstellen und kurz auf wichtige oder überraschende Elemente des Stücks eingehen.
Auf Wunsch geben wir im Vorfeld detaillierte Auskunft über sensorische Reize – wie zum Beispiel Publikumsinteraktion, Lautstärke, Lichteffekte.
Wenn du Fragen hast, bitte melde dich unter reservation@theater-stadelhofen.ch oder 044 261 02 07.
Generell ist das Theater Stadelhofen nicht komplett barrierefrei zugänglich.
Hier findest du ausführliche Informationen über weitere mögliche Barrieren und Zugänglichkeit:
Rahmenprogramm
Rahmenprogramm
Direkt im Anschluss an die Vorstellung am Sonntag den 29. März findet das Handspiel statt.
Credits
Credits
Spiel: Robert Baranowski, Kathrin Veith
Live-Kamera: Caroline Krajcir
Regie: Anna Papst
Stücktext: Andri Beyeler
Konzept Animationsfilm & Storyboard: Thom Kunz
Figurenbau: Marius Kob
Kostüme: Zoé Brandenberg
Musik: Christoph Scherbaum
Lichtdesign & Technik: Hansueli Trüb
Produktionsleitung: Michelle Wimmer
Koproduktion mit Theater Stadelhofen Zürich und Kurtheater Baden
über die künstler*innen
über die künstler*innen
play back produktionen
play back produktionen wurde 2013 gegründet, um interdisziplinäre, professionelle Produktionen für Kinder und Jugendliche zu realisieren. Seither wurden unter anderem folgende Stücke entwickelt: «play back» mit der Choreografin Tabea Marin, «Musil erzählt» mit Musikern der Philharmonie Luxemburg, «Frek, du Zwerg!» mit dem Figurenbauer Marius Kob und der Bassistin Anna Trauffer und «Aouuuu!» mit der Genfer Figurentheaterkompagnie Chamar bell clochette. Produktionen für ein junges Publikum zu entwickeln, die sich hinsichtlich zeitgenössischer Ästhetik und künstlerischer Forschung mit Produktionen für Erwachsene messen können, ist das Kernanliegen von play back produktionen.
Anna Papst
Anna Papst (Regie), 1984 geboren und wohnhaft in Winterthur, arbeitet als Regisseurin, Autorin und Dramaturgin. Seit dem Abschluss des Regiestudiums an der ZhdK 2012, arbeitet sie an diversen Theaterhäusern der Freien Szene sowie an zahlreichen Stadttheatern. Neben Stücken für Erwachsene inszeniert Papst regelmässig für ein junges Publikum und arbeitet kollaborativ mit Künstler*innen aller Disziplinen zusammen. In ihren Arbeiten für ein junges Publikum setzt sie die Schwerpunkte Partizipation und Professionalität.
Webseite
Wir lieben es, weil…
Wir lieben es, weil…
Weil Wiedersehen Freude macht!
Weil wir doch alle irgendwie auf Schatzsuche sind!
Weil wir uns auf einen grossen Sandkasten im Theater freuen.