Licht und Schatten gehören zusammen, das steht fest. Aber was passiert, wenn die Schatten plötzlich ein Eigenleben entwickeln? Soviel sei verraten: eine ganze Menge Unfug! Sie vervielfältigen sich nach Belieben, lösen sich von physikalischen Gesetzen und machen das Licht zu ihrem Spielball. Es scheint fast so, als öffnete sich die Tür zu einer anderen Welt.

Das deutsch-französische Tangram Kollektiv hat mit «Schattenwerfer» ein kluges und vor allem humorvolles Stück für Gross und Klein entwickelt. Immer wieder überraschend werden darin die Möglichkeiten des Schattentheaters neu ausgelotet.

Das Stück wurde mit mit dem Isländischen «Fox Award for Innovation in Puppetry» ausgezeichnet.

Gebärdensprache (DSGS)

In Bearbeitung

In einfachen worten

Normalerweise gehören Licht und Schatten zusammen.
Aber in diesem Theater-Stück machen die Schatten, was sie wollen.

Die Schatten werden lebendig.
Sie machen verrückten Unsinn.
Sie werden plötzlich ganz viele.
Sie bewegen sich auf unmögliche Weise.
Sie spielen mit dem Licht.

Eine ganz andere Welt entsteht.

Das Tangram Kollektiv hat dieses Theater-Stück gemacht.
Es ist ein Schatten-Theater-Stück.
Das Tangram Kollektiv ist aus Deutschland und Frankreich.

Das Schatten-Theater-Stück zeigt viele neue Tricks.
Immer wieder gibt es Überraschungen.
Es ist klug und lustig und für Kinder und Erwachsene.

Das Stück hat einen Preis gewonnen: Den «Fox Award» aus Island.
Das ist ein Preis für besondere Puppen-Theater-Kunst.

wichtige infos

AlterAb 4 Jahren
Dauerca. 40 Minuten
SpracheNicht sprachbasiert
Am 21. März mit DSGS
Publikum und RaumDas Publikum sitzt auf der bestuhlten Tribüne und auf Matten am Boden.
PreiseRegulär CHF 19.-
Reduziert (AHV/IV, Kulturlegi, Studierende, Kulturschaffende/Steuerkarten) CHF 15.-
Menschen mit Ausweis N, F und S erhalten freien Eintritt.
Assistenzpersonen erhalten freien Eintritt.

Zugänglichkeit

Das Theaterstück «Schattenwerfer» ist ohne Lautsprache. Am Samstag, 21. März ist eine Dolmetscher*in anwesend. Diese dolmetscht den Prolog (Einleitung) und den Austausch zwischen den Spieler*innen und dem Publikum nach der Vorstellung in deutschschweizerische Gebärdensprache (DSGS).

Im Foyer ist vor und nach der Vorstellung eine Gebärdensprachdolmetscher*in anwesend.

An der Bar kann in Gebärdensprache bestellt werden.

Das Theater Stadelhofen ist nicht komplett barrierefrei zugänglich.

Hier findest du ausführliche Informationen über mögliche Barrieren und Zugänglichkeit:

Rahmenprogramm

Spielerisch Gebärdensprache lernen?
Am Samstag, den 21. März gibt sichtbar GEHÖRLOSE ZÜRICH nach der Vorstellung einen DSGS-Crash-Kurs. Spielerisch aufgebaut ist das Angebot für gehörlose und hörende Kinder und ihre Familien. Kursleiter ist Joel Toggenburger. Der Kurs ist kostenlos und kann ohne Anmeldung besucht werden.

Die gemeinnützige Selbsthilfeorganisation sichtbar GEHÖRLOSE ZÜRICH setzt sich im Kanton Zürich für die Anliegen von gehörlosen, schwerhörigen und hörsehbehinderten Menschen ein. Das Ziel ist die Gleichstellung von Menschen mit einer Hörbehinderung und damit der barrierefreie Zugang zu allen Bereichen des Lebens. Hierzu setzen sie auf Inhalte in Gebärdensprache und bauen gezielt Brücken zur hörenden Mehrheit. Mit ihren gehörlosengerechten Angeboten und Dienstleistungen unterstützen sie Betroffene in ihrer persönlichen Entwicklung und pflegen die Gemeinschaft der Gebärdensprachnutzer*innen.

Denn gehörlose Menschen gehören dazu.

Webseite

Handspiel
Direkt im Anschluss an die Vorstellung am Sonntag, den 22. März findet das «Handspiel» statt.

Trailer

Credits

Team: Sarah Chaudon, Clara Palau y Herrero, Tobias Tönjes

Spiel und Bau: Sarah Chaudon, Clara Palau y Herrero

Aussenblick und Technik: Tobias Tönjes

Vielen Dank an Ariel Doron, das FITZ! und Christoph Schmitz

Eine Produktion des TANGRAM Kollektivs in Koproduktion mit dem Figurentheater Osnabrück. Gefördert durch den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg.

ÜBER DIE KÜNSTLER*INNEN

Tangram Kollektiv

Das TANGRAM Kollektiv wurde 2018 von sieben ehemaligen Studierenden der Abteilung Figurentheater der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HMDK) in Stuttgart gegründet. Heute besteht es aus Sarah Chaudon, Clara Palau y Herrero und Tobias Tönjes. In ihren Stücken ergründen sie Themen zur Perspektivverschiebung auf verschiedenen Ebenen. Dabei bedienen sie sich die unterschiedlicher figurentheatralen Formen, nutzen oft eine bilderbasierte Dramaturgie und kommen ohne Sprache aus.
Webseite

Tobias Tönjes

Tobias studierte Theaterwissenschaft und Philosophie an der Johannes Gutenberg Universität Mainz. Für die Spielzeit 2015/2016 war er als fester Regieassistent an den Schauspielbühnen Stuttgart tätig. Er arbeitete als freier Regieassistent u.A. am Wilhelma Theater, dem Staatstheater Stuttgart, dem Theater Rampe und backsteinhaus produktion. Als Dramaturg betreute er Stücke von backsteinhausproduktion, Ariel Doron, und dem TANGRAM Kollektiv. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit den erzählerischen Schnittpunkten von Videospielen und Theater.

Sarah Chaudon

Sarah Chaudon ist eine deutsch-französische Puppenspielerin, die an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (HMDK) studiert hat und seit 2018 in Frankreich und Deutschland arbeitet. Neben Produktionen mit dem TANGRAM Kollektiv arbeitet sie mit mehreren Kompanien wie Figurenkombinat (D), La Mule (FR), mit Julika Mayer («Luft nach Oben») und Florian Feisel («UNWUCHT»). Musikalisch widmet sie sich seit Neuem gemeinsam mit Coline Ledoux dem Balfolk und testet dort experimentelle vokale und perkussionistische Herangehensweisen an die traditionellen Ursprünge dieser Musikrichtung.

Clara Palau y Herrero

Clara Palau y Herrero ist freischaffende Figurenspielerin mit Sitz in Berlin. Sie studierte Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte an der JGU Mainz (BA 2014) und Figurentheater an der HMDK Stuttgart und dem IT Barcelona (BA 2018). Aktuelle Eigenproduktionen sind die Stücke «Schattenwerfer», «Leicht Schräg» und die Tanbar (alle TANGRAM Kollektiv & friends). Neben Eigenentwicklungen war sie als Gastspielerin unter Anderem an der Schauburg München und der Elbphilharmonie Hamburg/Staatsoper Hamburg zu sehen und war Teil von «Meine Sprache und ich – eine Annäherung in VR» (Sarah Elena Müller). www.clarapalauyherrero.de

WIR lieben es, weil…

Weil selbst Lucky Luke hier nicht hinterher käme!

Weil hier gibts mehr als 50 Schatten und die sind gar nicht grau!

Weil schon Camus wusste: Il n’y a pas de soleil sans ombre et il est essentiel de connaître la nuit!