baff (DE)
O (die shOw)
Das Theaterstück ist eine visuelle PerfOrmance über WÖrter und Buchstaben in Gebärden- und Lautsprache! Sie entführt Klein und GrOss in die fantasievOlle Welt der Buchstaben, WÖrter, und ihrer Bedeutung.
Ausgehend vOn der FOrm «O» testen Jan Kress, Julia Keren Turbahn und Jan ROzman gemeinsam mit dem Publikum die Grenzen unserer KOmmunikatiOn aus und zeigen auf spielerische Art und Weise, wie beweglich unsere Sprache sein kann.
WOraus bestehen eigentlich Buchstaben? Knn mn ds ndrs zsmmn stzn?
Suar iebad tmmOk saw aj nnew dnu?
O! O? OoooooOOOoooooo!!!
Gebärdensprache (DSGS)
Gebärdensprache (DSGS)
In Bearbeitung
In einfachen worten
In einfachen worten
Das Theaterstück zeigt Wörter und Buchstaben auf der Bühne.
Es ist in Gebärdensprache und in Lautsprache. Kinder und Erwachsene erleben eine fantasievolle Welt von Buchstaben und Wörtern.
Drei Künstler spielen zusammen: Jan Kress, Julia Keren Turbahn und Jan Rozman.
Sie beginnen mit dem Buchstaben O. Dann probieren sie mit dem Publikum aus: Wie können wir kommunizieren? Wie beweglich ist unsere Sprache?
Sie stellen Fragen wie:
- Was sind Buchstaben eigentlich?
- Kann man Buchstaben anders zusammensetzen?
- Versteht man Wörter auch ohne Vokale?
- Was passiert, wenn man nur O sagt?
Das Stück ist spielerisch und macht Spass.
wichtige infos
wichtige infos
| Alter | Ab 5 Jahren |
| Dauer | ca. 50 Minuten |
| Sprache | DSGS und deutsche Lautsprache |
| Publikum und Raum | Das Publikum sitzt auf der bestuhlten Tribüne und auf Matten auf dem Boden davor. |
| Besondere Hinweise | An einzelnen Stellen im Stück gibt es schnelle Lichtwechsel und Nebel. Es gibt stellenweise außerdem lauten, intensiven Bass in der Musik. |
| Preise | Kinder und Erwachsene CHF 19.- (Einheitspreis für alle Alter) |
| AHV/IV, Kulturlegi, Studierende, Kulturschaffende/Steuerkarten CHF 15.- | |
| Menschen mit Ausweis N, F und S erhalten freien Eintritt. | |
| Assistenzpersonen erhalten freien Eintritt. |
Zugänglichkeit
Zugänglichkeit
Das Theaterstück «O die Show» ist ursprünglich in DGS und deutscher Lautsprache. Die Vorstellungen in der Schweiz werden in DSGS und deutscher Lautsprache gespielt. «O die ShOw» ist für gehörloses und hörendes Publikum gleichermassen zugänglich.
An den öffentlichen Vorstellungen ist im Foyer und nach der Vorstellung auch im Theatersaal eine Gebärdensprachdolmetscher*in für die Kommunikation anwesend. An der Theaterbar kann man in Gebärdensprache bestellen.
Generell ist das Theater Stadelhofen nicht komplett barrierefrei zugänglich.
Hier findest du ausführliche Informationen über weitere mögliche Barrieren und Zugänglichkeit:
Rahmenprogramm
Rahmenprogramm
Spielerisch Gebärdensprache lernen?
Am Samstag und Sonntag, 27. und 28. Juni gibt sichtbar GEHÖRLOSE ZÜRICH nach der Vorstellung einen DSGS-Crash-Kurs. Das Angebot ist spielerisch und ist für gehörlose und hörende Kinder und ihre Familien. Kursleiter ist Joel Toggenburger. Der Kurs ist kostenlos und kann ohne Anmeldung besucht werden.
Die gemeinnützige Selbsthilfeorganisation sichtbar GEHÖRLOSE ZÜRICH setzt sich im Kanton Zürich für die Anliegen von gehörlosen, schwerhörigen und hörsehbehinderten Menschen ein. Das Ziel ist die Gleichstellung von Menschen mit einer Hörbehinderung und damit der barrierefreie Zugang zu allen Bereichen des Lebens. Hierzu setzen sie auf Inhalte in Gebärdensprache und bauen gezielt Brücken zur hörenden Mehrheit. Mit ihren gehörlosengerechten Angeboten und Dienstleistungen unterstützen sie Betroffene in ihrer persönlichen Entwicklung und pflegen die Gemeinschaft der Gebärdensprachnutzer*innen.
Denn gehörlose Menschen gehören dazu.
Trailer (In DGS)
Trailer (In DGS)
Credits
Credits
Konzept, Choreographie, Performance: Jan Kress, Jan ROzman, Julia Keren Turbahn
Bühnenbild: Dan PikalO, Jan ROzman
Lichtdesign Annegret Schalke
Kostümbild: Tanja Padan, Kiss the Future
Sounddesign: Tim Schwerdter
O-Song Vocals, Text: Erik Leuthäuser
Outside Eye: Rachell BO Clark, Eyk Kauly
Illustrations, Graphikdesign: Matija Medved
Theaterpädagogisches Begleitplakat: CharlOtte Bartesch, Julia Keren Turbahn
Produktionsleitung: Alexander SchrÖder, Julia Keren Turbahn
Hospitanz: Lynn Dambacher
BesOnderen Dank an: Caterina Macht, Neely de JOng, COra Tischmann, Ziv Frenkel, Rachell BO Clark, JOhanna Benz, Ana Malalan und das gesamte FELD Team, sOwie an die 3. Klasse der Ernst-AdOlf- Eschke-Schule und an die RObben Klasse der ROsa-Parks-Grundschule.
ÜBER DIE KÜNSTLER*INNEN
ÜBER DIE KÜNSTLER*INNEN
baff
baff ist ein Team aus Tauben* und hörenden Künstler*innen, die innovative Tanz-Performances für ein altersunabhängiges Publikum entwickeln – sowohl für Taube* als auch für hörende Menschen. «baff» ist ein Begriff (Idiom) der Deutschen Gebärdensprache (DGS) und steht – wie auch in der deutschen Sprache – für etwas Unerwartetes und Überraschendes.
Taub* ist eine Selbstbezeichnung und schliesst verschiedene Identitäten und Lebensrealitäten wie gehörlos, schwerhörig, CI-tragend sowie spätertaubt ein.
Die Gruppe über sich: Der Name baff ist für uns Programm! Wir möchten das Publikum mit Unerwartetem konfrontieren und vielleicht auch mal irritieren. Kurz: «baff» machen! Dabei schreckt baff nicht vor komplexen Themen zurück. Im Gegenteil: Sie stehen bei uns im Mittelpunkt! Mit den Mitteln der Kreativität, Fantasie und Humor möchten wir das Publikum dazu ermutigen, die Welt auf ihre Art zu verstehen. So können eigene Sichtweisen wie auch Haltungen entwickelt werden.
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Julia Keren Turbahn
Julia Keren Turbahn ist Choreografin, Tänzerin und Vermittlerin und arbeitet in Berlin und im Ausland. Sie schätzt interdisziplinäre und kontinuierliche kollaborative Arbeitsprozesse und arbeitet daher seit vielen Jahren mit den Künstler*innen Tal Alperstein, Simone Gisela Weber, Rachell Bo Clark, Lea Moro, Ziv Frenkel, Sebastian Hirn und Jan Rozman zusammen. Seit 2021 legt einen Fokus auf choreografische Arbeiten, die altersoffen und inklusiv sind.
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JAN KRESs
Jan Kress ist Taub*, lebt und arbeitet seit 2008 als Schauspieler, Tänzer, Performer und Choreograf in Berlin. 2015 wurde er im Theaterfestival Clin d’Oeil (Reims/Frankreich) mit dem Preis «Bester internationaler Schauspieler für» den Kurzfilm Jenseits von Worten von Oscar Lauterbach ausgezeichnet. Er arbeitet regelmäßig mit Julia Keren Turbahn und Jan Rozman, Athena Lange, Eyk Kauly, Michaela Casper und Gabriel Garlindez Cruz zusammen.
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Jan Rozmann
Jan Rozman ist freischaffender Tänzer, Choreograf, Improvisator und Performer mit Basis in Ljubljana und Berlin. In seiner künstlerischen Praxis beschäftigt er sich mit erweiterter Verkörperung, materieller Semiotik, Texturen, Lücken, Fehlern und Verwirrungen, Ökologie, Imagination, (Science) Fiction und Humor und sucht nach relevanten performativen Artikulationen des Post-Internet/Anthropozän-Zeitalters.
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