Es gibt diesen Moment, zwischen einer Vorwärts- und einer Rückwärtsbewegung, zwischen dem Ein- und Ausatmen, dieser kleine Moment des Stillstands, diesen Wendepunkt.

Ist dort vielleicht das Nichts zu finden?

In einer Reihe von verschiedenen Annäherungen begibt sich ein Mensch auf die Suche nach dem Nichts. Er probiert es zu fassen, zu begreifen, irgendwie zu erheischen. Dabei kommt er dem Abgrund immer näher, mitten hinein in den freien Fall.

«NICHTS als ein Versuch» vereint in einer absurden Versuchsanordnung gekonnt Mittel des Bewegungs- und Objekttheaters mit eigenwilliger und überraschender Live-Musik. Zwischen augenzwinkerndem Witz und genuinen Versuchen das Nichts aus der Reserve zu locken, entsteht auf der Bühne ein ganz besonderes Etwas.

In einfachen worten

Ein Mensch auf der Bühne sucht nach dem Nichts.
Er probiert dabei viele Sachen aus.

Er fragt sich:
Was ist das Nichts?
Können wir Nichts tun?

Er bewegt sich. Er hält an.
Er atmet ein. Er atmet aus.
Dazwischen ist ein kleiner Moment.
Ist das vielleicht das Nichts?

Der Mensch spielt mit Dingen.
Er bewegt sich auf besondere Weise.
Es gibt auch Live-Musik.

Manchmal ist es ernst.
Manchmal ist es lustig.

Wird er das Nichts finden?

wichtige infos

AlterFür Erwachsene
Dauerca. 70 Minuten
SpracheHochdeutsch / Wenig Sprache
Publikum und RaumDas Publikum sitzt auf der bestuhlten Tribüne.
Besondere HinweiseEs gibt Momente kompletter Dunkelheit und plötzliche Geräusche.
PreiseRegulär CHF 29.-
AHV/IV, Kulturlegi, Studierende, Kulturschaffende/Steuerkarten CHF 23.-
Menschen mit Ausweis N, F und S erhalten freien Eintritt.
Assistenzpersonen erhalten freien Eintritt.

Zugänglichkeit

Generell ist das Theater Stadelhofen nicht komplett barrierefrei zugänglich.

Hier findest du ausführliche Informationen über weitere mögliche Barrieren und Zugänglichkeit:

Credits

Konzept und Spiel: Lukas Roth

Spiel, Live-Musik & Komposition: Jeanne Larrouturou & Andrea Kirchhofer

Ko-Regie & künstlerische Mitarbeit: Camille Hafner & Moritz Praxmarer

Lichtgestaltung & Technik: Tashi-Yves Dobler-Lopez, Andrea Ferrari

Kostümbild: Susanne Boner

Fotographie: Mina Monsef & Andrin Winteler

Grafik: Camille Hafner

Produktion: kooprteatr Lukas Roth

ÜBER DIE KÜNSTLER*INNEN

Lukas Roth – kooprteatr

Lukas Roth steht seit über 30 Jahren auf, neben und hinter der Bühne. Von Zirkus über Bewegungs- bis zum Figuren- und Objekttheater drängte ihn seine Neugier immer weiter zu neuen Formen der Bühnenästhetik. Genregrenzen versuchte er immer wieder zu überwinden. Nach all den Jahren schloss er 2024 einen Master of Arts in Theatre an der Accademia Dimitri in Verscio ab. Für seine Arbeiten und sein Engagement ist er schon mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet worden.
Webseite

Andrea Kirchhofer

Andrea Kirchhofer studierte Jazz Violine an der Hochschule der Künste in Zürich mit Masterabschluss 2014. Sie spielt in verschiedenen Formationen Musik zwischen Jazz, Volksmusik, experimentellem Rock und Pop. Sie macht Musik für Tanz und Theater und komponiert. Zurzeit ist sie Mitmusikerin in folgenden Bands und Projekten: Zugluft, Suma Covjek, Alice tanzt, Stepping Out, Ländlerorchester Tobi Zwyer, Altfrentsche Besetzung im Programm Gjätt, zu Gast bei der Landstreichmusik im Programm Landen.

Jeanne Larrouturou

Jeanne Larrouturou studierte zeitgenössische Musik in Genf und in Basel. Sie engagiert sich als Interpretin, Gestalterin oder Organisatorin in zahlreichen Projekten, die kreative Musik und multidisziplinäre Zusammenarbeiten zum Inhalt haben. Sie liebt es, die Grenzen zwischen Disziplinen und Ästhetiken zu erforschen und an Kreationen mitzuwirken, die sich durch die Begegnungen zwischen Künstler*innen und Publikum entwickeln.

Camille Hafner

Camille Hafner studierte Mediale Kunst in Zürich und arbeitet freischaffend als Illustratorin und Grafikerin. 2017 nahm sie das Regiestudium an der Theaterakademie August Everding in München auf. Ihre Arbeiten leben von ihrem freien und oft collagenartigen Umgang mit Material, seien es Texte oder Bilder. Hafner schneidet sie aus ihrem ursprünglichen Kontext heraus und setzt sie zu neuen Welten zusammen. Auf der Bühne oder auf dem Papier wachsen überraschende und bildgewaltige Neuschöpfungen.

Moritz Praxmarer

Moritz Praxmarer vertiefte sein Studium in Gestaltung am Hyperwerk Basel mit Fokus auf Performance & Prozessgestaltung. 2018 begann er ein Schauspielstudium an der École Phillippe Gaulier und anschliessend ein MA Expanded Theater an der Hochschule der Künste Bern. Ihn faszinieren die Grenzen der Genren. Er bewegt sich zwischen Theater und Video, zwischen Ausstellung und Live-Moment, als Gestalter, Spieler und Regisseur. 2023 gewann er mit seinem Kurzstück «Larry» den Grünschnabel Förderpreis am FIGURA – Internationales Figurentheaterfestival in Baden.

WIR lieben es, weil…

Weil wir uns immer freuen, wenn Lukas bei uns zu Besuch ist!

Weil wir vielleicht endlich lernen können, nichts zu tun!

Weil Zeit auch ein Ding ist!