cie corsingaudenz (CH)
Drohnen Zoo
Mirko ist Forscher. Er ist neugierig und liebt Drohnen. Eines Tages fragt er sich, was wäre, wenn Drohnen mit Menschen zusammen wohnen wie in einer WG… Und prompt eröffnet Mirko den Drohnen Zoo!
Worum geht’s
Worum geht’s
Mirko ist Forscher von Beruf. Er ist neugierig, will wissen, wie Dinge funktionieren oder anders sein können. Und er liebt Drohnen. In seinem Labor erfindet er solche, die fliegen wie Vögel, surren wie Insekten, an Wänden kleben wie Geckos oder instinktiv Gefahren erkennen. Nun hat Mirko eine neue Idee: Was wäre, wenn Drohnen mit Menschen zusammenwohnen würden, wie in einer WG? Und so eröffnet Mirko den Drohnen Zoo! Hier passiert alles gleichzeitig: Eine Drohe repariert Risse an der Wand, eine andere taucht unter Wasser, um eine verletzte Kuh zu retten, wieder eine andere leistet Mirko beim Frühstück Gesellschaft und versucht eine Kerze auszupusten. Und dann ist da noch die Musikerin, die mit Bass und Elektronik mit den Drohnen eine Bandprobe machen möchte.
Wer wohnt wo? Wer darf wann fliegen? Wie können Mensch und Maschine zusammenarbeiten, ohne sich in die Quere zu kommen? Wie nah dürfen uns Technik-Wesen kommen? Welche Räume brauchen sie – und welche wir Menschen?
In einfachen worten
In einfachen worten
Mirko ist Forscher. Er liebt Drohnen.
Drohnen sind kleine Flug-Maschinen.
Mirkos Drohnen fliegen wie Vögel.
Oder sie kleben an der Wand wie Echsen.
Jetzt hat Mirko eine Idee:
Menschen und Drohnen wohnen zusammen.
Das ist der Drohnen-Zoo.
Hier passiert alles gleichzeitig:
Eine Drohne repariert die Wand.
Eine Drohne rettet eine Kuh aus dem Wasser.
Eine Drohne frühstückt mit Mirko.
Und eine Musikerin will mit den Drohnen Musik machen.
Mirko fragt sich:
Wer wohnt wo?
Wer darf wann fliegen?
Wie nah dürfen Maschinen uns kommen?
Welche Räume brauchen Drohnen? Und welche Räume brauchen wir Menschen?
wichtige infos
wichtige infos
| Alter | Ab 6 Jahren |
| Dauer | Ca. 50 Minuten |
| Sprache | Wenig Sprache / Mundart |
| Publikum und Raum | Das Publikum sitzt mit auf der Bühne. Es gibt Stühle, Sitzkissen und Flätzflächen. Im Raum ist immer etwas Licht und die Tür zum Foyer ist geöffnet. Für weitere Infos siehe «Zugänglichkeit». |
| Sensory Note | tba |
| Content Note | tba |
| Preise | Kinder und Erwachsene CHF 19.- (Einheitspreis für alle Alter) |
| AHV/IV, Kulturlegi, Studierende, Kulturschaffende/Steuerkarten CHF 15.- | |
| Menschen mit Ausweis N, F und S erhalten freien Eintritt. | |
| Assistenzpersonen erhalten freien Eintritt. |
Zugänglichkeit
Zugänglichkeit
Übertitel für gehörlose und schwerhörige Personen bei den öffentlichen Vorstellungen
Für öffentliche Vorstellungen sind Brillen mit deutschen, deskriptiven Übertiteln in beschränkter Anzahl erhältlich. Die Brillen müssen mit dem Ticketkauf reserviert werden. Ihre Nutzung ist kostenlos.
Wenn du Fragen hast, bitte melde dich unter reservation@theater-stadelhofen.ch oder 044 261 02 07.
Relaxed Performance
Die Vorstellungen von «Drohnen Zoo» finden als Relaxed Performance statt. Diese richten sich an alle, die von einer entspannteren Atmosphäre profitieren, insbesondere an neurodivergente Menschen (z.B. Autist*innen, Menschen mit Tourette oder ADHS). Im Theater Stadelhofen heisst das konkret:
- Du kannst ab 20 Minuten vor Vorstellungsbeginn in den Theatersaal und dir einen Platz suchen.
- Es gibt alternative Sitz- und Flätzgelegenheiten. Du kannst dir einen Platz suchen, der für dich angenehm ist und ihn, wenn du möchtest, während der Vorstellung wechseln.
- Die Tür zwischen Theatersaal und Foyer ist während der Vorstellung offen. Du kannst den Saal jederzeit verlassen und wieder betreten.
- Im Foyer ist immer eine Mitarbeiter*in des Theaters da und für dich ansprechbar.
- Es gibt immer etwas Licht im Zuschauer*innenraum.
- Es gibt Stim-Toys und Gehörschutz zum Benutzen im Saal.
- Deine Geräusche oder Bewegungen stören nicht und erfahren Akzeptanz und Verständnis.
- Relaxed Performances beginnen im Theater Stadelhofen damit, dass wir alle im Saal willkommen heissen. Die Schauspieler*innen stellen sich vor und gehen kurz auf wichtige oder überraschende Elemente des Stücks ein.
- Auf Wunsch geben wir im Vorfeld detaillierte Auskunft über sensorische Reize – wie zum Beispiel Publikumsinteraktion, Lautstärke, Lichteffekte.
- Wenn du Fragen hast, bitte melde dich unter reservation@theater-stadelhofen.ch oder 044 261 02 07.
Allgemein
Das Gebäude des Theater Stadelhofen ist nicht komplett barrierefrei zugänglich.
Hier findest du ausführliche Informationen über mögliche Barrieren und Zugänglichkeit:
Credits
Credits
Konzept & Regie: Corsin Gaudenz
Performance: Giulin Stäubli
Musik und Komposition: Martina Berther
Bühne: ortreport (Katrin Murbach & Fabian Jaggi)
Dramaturgie und Vermittlung: Theresa Künz
Licht: Marek Lamprecht
Assistenz: Sarah Gailer
Mentorin Accessibility: Simone Russi
Mit Dank an Mirko Kovaç und Team, Laboratory of Sustainability Robotics, Empa Zürich.
Koproduktion: Theater Stadelhofen
Unterstützt von: Stadt Zürich Kultur
ÜBER DIE KÜNSTLER*INNEN
ÜBER DIE KÜNSTLER*INNEN
Cie corsingaudenz
Die cie corsingaudenz ist eine freie Theatergruppe mit Sitz in Zürich, die sich im Rahmen der Konzeptförderung 2026–2029 gezielt auf Arbeiten für junges Publikum konzentriert. Sie entwickelt Formate, die unterschiedliche Wahrnehmungsweisen ansprechen und ein diverses Publikum erreichen. Häufig entstehen die Projekte in Zusammenarbeit mit Künstler*innen aus anderen Disziplinen. Die cie corsingaudenz wird mit einer Subventionsvereinbarung der Stadt Zürich für den Zeitraum 2026-29 unterstützt.
Webseite
Corsin Gaudenz
Corsin Gaudenz ist Theaterschaffender mit einem Schwerpunkt für Theater für junges Publikum. Nach einer Schauspielausbildung in Zürich studierte er Tanz an der Universität der Künste Berlin (2009) und Theaterwissenschaft an der Universität Bern (2019). Seine Erfahrungen in der Konzeptentwicklung, als Autor und Regisseur erlauben ihm ein breites Tätigkeitsfeld. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2024 mit einem Preis der Internationalen Bodenseekonferenz. Das Stück «Dorf Theater» wurde 2018 zum internationalen Festival Impulse eingeladen, «Wild Things» war 2022 am Theaterspektakel Zürich zu sehen.
Giulin Stäubli
Giulin Stäubli ist Autodidakt, freischaffender Performer und Schlagzeuger. 2011 zeigte er sein erstes Tanzsolo «Komischer Mann» in einer Einfahrt der Dampfzentrale Bern, 2019 folgte «Into The Nose», 2023 «Der Ausflug» am Schlachthaus Bern. Als Performer und Musiker arbeitet er u.a. mit der Band Bonaparte, Jürg Halter (Kutti MC) und Simon Hari (King Pepe) sowie mit dem Tanzkollektiv derothfils und der Theatergruppe Vorort in Bern. Seit 2016 arbeitet er mit Corsin Gaudenz zusammen. Giulin besticht durch szenische Fantasie, feines musikalisches Gespür und vereint Tänzer, Musiker und Performer in einer Person. Giulin lebt in Bern.
Martina Berther
Martina Berther ist eine der vielseitigsten E-Bassist*innen der Schweizer Musikszene. Ihr Klang reicht von Pop über experimentelle Musik bis zu freier Improvisation. Sie ist international unterwegs mit ihren Bands Ester Poly und AUL, solo als Frida Stroom sowie mit Sophie Hunger. Sie schreibt Musik für Filme, arbeitet interdisziplinär und ist als Multiinstrumentalistin und Sessionmusikerin auf rund 23 Tonträgern zu hören. 2018 erhielt sie das Werkjahr der Stadt Zürich. 2012 schloss sie ihr Studium mit dem Master of Arts in Musikpädagogik und Performance Jazz an der HSLU ab. Sie lebt in Zürich.
Katrin Murbach
Katrin Murbach studierte Szenografie an der ZHdK und an der Estnischen Kunstakademie in Tallinn. Beim Berliner Kollektiv Raumlabor entdeckte sie ihre Leidenschaft, grosse Dinge mit einfachen Mitteln zu bauen, und bei Droog Design in Amsterdam lernte sie, genau hinzuschauen und Konzepte präzise umzusetzen. Sie hat Projekte zur Zukunft eines Dorfes in der Arktis, zur Golfkultur in Südkorea und zu Hochhäusern in Johannesburg realisiert. Katrin leitet Workshops an Kunsthochschulen, arbeitet mit freien Gruppen zu gesellschaftlich relevanten Themen und gründete gemeinsam mit Fabian Jaggi ortreport.
Fabian Jaggi
Fabian Jaggi absolvierte eine Ausbildung als Zeichner und studierte Szenografie an der ZHdK, mit einem Teilstudium an der École Boulle in Paris. Nach einem Jahr beim Berliner Kollektiv Raumlabor arbeitete er in der Schweiz bei Jaggi & Partner Architects. 2011 gründete er gemeinsam mit Katrin Murbach ortreport, spezialisiert auf standortspezifische Recherchen, Interventionen und temporäre Räume in Theatern und öffentlichen Bereichen. Fabian unterrichtet derzeit an der ZHdK.
WIR lieben es, weil…
WIR lieben es, weil…
Weil Drohnen auch nur Dinge sind.