Kennt Ihr die fürchterliche Spinne mit Namen Zoropzius Spinimantela? Sie ist die grösste ihrer Art. Herr Meyer, das Roppel und Ursi sind ihr ins Netz gegangen und müssen da schnell wieder raus!

Worum geht’s

Hermayer, das Roppel und Ursi sind der Spinne ins Netz gegangen. Grausam soll sie sein und immer hungrig. Gerade eben wurde einer abtransportiert und gesehen hat ihn danach keiner mehr. Alle Fluchtversuche misslingen und das Magenknurren der Spinne wird lauter und lauter. Zum Glück verfängt sich das Fremde im Netz. Das Fremde kann keiner verstehen. Das Fremde kennt auch keine*r – da ist es doch nicht schade, wenn es verschwindet? Soll die Spinne doch das Fremde fressen!

Im neuen Stück von Bazooka Bandi werden die urtümlichen Ängste vor dem Fremden und die Unsicherheit gegenüber dem Unbekannten aus Kinderperspektive verhandelt – frei, fantasievoll und ohne erhobenen Zeigefinger. Dem jungen Publikum wird eine abenteuerlich-wilde Geschichte geboten, in der die begegnende «Andersartigkeit» zunächst bedrohlich wirkt, sich jedoch durch die alles verändernde Kraft von Freundschaft und dem Zusammenhalt einer «Bande» in eine Chance zur Erweiterung des eigenen Horizonts verwandelt.

Ein wildes Theater-Abendteuer mit Live-Musik von der Band Blind Butcher.

In einfachen worten

Hermayer, das Roppel und Ursi hängen im Netz einer Spinne fest.

Die Spinne ist böse und hat immer Hunger.

Dann fängt sich das Fremde im Netz.

Niemand kennt das Fremde.

Soll doch die Spinne das Fremde fressen!

Das Stück ist von der Gruppe Bazooka Bandi.

Es geht um die Angst vor dem Fremden.

Zuerst macht das Fremde Angst.

Doch dann werden alle Freunde und halten zusammen.

So lernen sie etwas Neues kennen.

Ein wildes Theater-Abenteuer für Kinder mit Live-Musik.

wichtige infos

AlterAb 6 Jahren
DauerCa. 70 Minuten
SpracheViel Sprache / Hochdeutsch
Publikum und RaumDas Publikum sitzt auf der Tribüne und verfolgt frontal das Bühnengeschehen.
Sensory Notetba
Content Notetba
PreiseKinder und Erwachsene CHF 19.- (Einheitspreis für alle Alter)
AHV/IV, Kulturlegi, Studierende, Kulturschaffende/Steuerkarten CHF 15.-
Menschen mit Ausweis N, F und S erhalten freien Eintritt.
Assistenzpersonen erhalten freien Eintritt.

Zugänglichkeit

Das Gebäude des Theater Stadelhofen ist nicht komplett barrierefrei zugänglich.
Hier findest du ausführliche Informationen über mögliche Barrieren und Zugänglichkeit:

RAhmenprogramm

Handspiel

Direkt im Anschluss an die Vorstellung am Sonntag, den 18. April findet das «Handspiel» statt.

Credits

Künstlerische Leitung und Regie: Patric Gehrig

Text und Schauspiel: Julia Schmidt

Figuren, Puppen- und Schauspiel: Sebastian Ryser

Schauspiel: Jürg Plüss

Musik: Blind Butcher

Bühne, Kostüm und Figuren: Saskya Germann

Ausstattungsmitarbeit: n.N.

Lichtdesign und -technik: Martin Wigger

Produktionsmitarbeit: Daniel Tscherrig

Vermittlung: Noemi Hess

Grafik: Corinne Odermatt

Produzentin: Bureau Substrat

Produktionsleitung: Das Theaterkolleg

Koproduzentin: Kleintheater Luzern

ÜBER DIE KÜNSTLER*INNEN

Bazooka Bandi

Bazooka Bandi ist ein Luzerner Theaterkollektiv, das sich seit 2019 als feste Grösse im Freien Theater für junges Publikum etabliert hat. Gegründet von Patric Gehrig (Regie), Saskya Germann (Bühne/Figuren) und Julia Schmidt (Text/Schauspiel), versteht sich die Gruppe als kreativer «Abenteuerspielplatz», der die DIY- Philosophie (Do It Yourself) radikal auf die Bühne überträgt. Ihre Arbeitsweise ist kollektiv und prozessorientiert. Diese offene Methode sichert eine hohe Spielfreude und Authentizität. Visuell zeichnet sich das Kollektiv durch eine «anarchische» Ästhetik aus: Bühnenbilder und Kostüme werden konsequent aus recycelten Alltagsmaterialien, Fundstücken und «urbanem Strandgut» gebaut, was die Fantasie der Zuschauer*innen aktiviert. Ein weiteres Kernelement ist die live gespielte Musik (Blind Butcher), die im Geiste von Punk und Rock’n’Roll eine raue, energetische Klangwelt schafft und als gleichberechtigter dramaturgischer Partner agiert. Trotz des verspielten, oft slapstickartigen Ansatzes behandelt Bazooka Bandi gesellschaftlich relevante Themen wie Gentrifizierung, Umgang mit Resourcen oder Ausgrenzung oder Angst vor dem Fremden.
Webseite

WIR lieben es, weil…

Weil die spinnen, die Spinnen!

Weil laut, mit vielen Menschen, wahnsinnige Bühne und geile Objekte!