Für kleine und grössere Zeusler*innen: Lilis Haar ist feuerrot, heiss und lodert wild um den Kopf. Lilis Funken sprühen im Bus oder setzen Nachbars Wäsche in Brand. Der Feuerlöscher steht bereit!

Worum geht’s

Lilis Haare sind nicht nur feuerrot, sie sind auch heiss und lodern wild um ihren Kopf. Wenn Lili in deine Nähe kommt, wird es kuschlig warm – oder richtig heiss. Auf ihrem Feuer kann Papa Spiegeleier braten, es hat aber auch schon das Sofa angekohlt. Lilis Funken sprühen im Bus oder setzen Nachbars Wäsche in Brand. Wie spielen wir Fangen, wenn Lili immer die Sträucher anzündet und wir uns an ihr verbrennen?

Feuer auf einer Theaterbühne – ein echtes No-Go! Viel zu gefährlich! Die beiden Figurenspielerinnen Vivianne Mösli und Priska Praxmarer wagen es dennoch. Gerüstet mit Decke, Feuerlöscher und einer grossen Badewanne erzählen sie die Geschichte der feurigen Lili.

In einfachen worten

Das Theater-Stück erzählt die Geschichte von Lili.

Lilis Haare sind feuerrot und heiss.

Sie brennen wild um ihren Kopf.

Papa kann auf ihrem Feuer Eier braten.

Aber das Feuer hat auch schon das Sofa verbrannt.

Fangen spielen ist schwierig mit Lili.

Sie zündet die Büsche an.

Und Lilis Freundinnen verbrennen sich an ihr.

So beginnt die Geschichte.

Aber: Auf der Theater-Bühne ist Feuer eigentlich verboten.

Es ist viel zu gefährlich.

Trotzdem wagen es zwei Schauspielerinnen.

Sie heissen Vivianne Mösli und Priska Praxmarer.

Sie haben eine Decke und einen Feuerlöscher dabei.

So erzählen sie die Geschichte von der feurigen Lili.

wichtige infos

AlterAb 4 Jahren
DauerCa. 50 Minuten
SpracheWenig Sprache / Hochdeutsch
Publikum und RaumDas Publikum sitzt auf der bestuhlten Tribüne oder auf Matten am Boden davor.
Sensory NoteDas Stück beginnt in Dunkelheit mit Streichhölzern als Lichtquelle.
PreiseKinder und Erwachsene CHF 19.- (Einheitspreis für alle Alter)
AHV/IV, Kulturlegi, Studierende, Kulturschaffende/Steuerkarten CHF 15.-
Menschen mit Ausweis N, F und S erhalten freien Eintritt.
Assistenzpersonen erhalten freien Eintritt.

Zugänglichkeit

Einstimmung für Kinder und Erwachsene mit Behinderungen

Auf Anmeldung findet vor der Samstagsvorstellung um 13.45 Uhr eine Einstimmung für Kinder und Erwachsene mit Behinderungen und ihre Begleitpersonen statt. In der Einstimmung triffst du die Spieler*innen vom Theaterstück und kannst die Bühne, Objekte und Kostüme ganz aus der Nähe anschauen und ertasten. Du kannst dich im Zuschauer*innenraum orientieren und dir einen für dich guten Platz  aussuchen. Alles in Ruhe und ohne Hektik. Die Einstimmung ist kostenlos. Bitte melde dich dafür beim Ticketkauf an. 

Allgemein

Das Gebäude des Theater Stadelhofen ist nicht komplett barrierefrei zugänglich.
Hier findest du ausführliche Informationen über mögliche Barrieren und Zugänglichkeit:

RAhmenprogramm

Handspiel

Direkt im Anschluss an die Vorstellung am Sonntag, den 1. November findet das «Handspiel» statt.

Credits

Spiel: Vivianne Mösli, Priska Praxmarer

Regie: Ruth Huber

Bühne/Ausstattung: Beni Küng

Bühnenbildassistenz: Jacqueline Weiss

Musik: Christoph Scherbaum

Lichtdesign/Technik: Tonio Finkam

Technik: Edith Szabò

Puppenbau: Priska Praxmarer

Œil extérieur: Cornelia Hanselmann

Produktionsleitung: Ariane Russi

Illustration/Grafik: Madlaina Janett

Fotos: Andreas Zihler

ÜBER DIE KÜNSTLER*INNEN

Die Nachbarn und Lowtech Magic

Die beiden Aargauer Compagnien, die seit mehreren Jahren erfolgreich für ein junges Publikum produzieren, haben für diese Produktion zum ersten Mal zusammengespannt.

Im Frühjahr 2012 haben Priska Praxmarer, Dirk Vittinghoff und Vivianne Mösli die Theatergruppe Die Nachbarn ins Leben gerufen. Unter diesem Label erschufen sie die Kinder- und Familienstücke «der Gurkenkönig», «Emma und der Mondmann», «Mücke und die Nacht im Marmeladenglas» sowie «Besteste Freunde». Alle vier Stücke waren erfolgreich und mit durchschnittlich je 80 Gastspielen in der Deutschschweiz und Deutschland unterwegs. Die Nachbarn entwickeln ihre Ideen im Kollektiv, und setzen diese während der Probearbeit in Sprache und Szenen um. Ihre Stücke fokussieren sich auf die emotionalen Entwicklungen der Figuren und ihre Texte sind direkt und reduziert. Die vielseitige Verwendung vom Bühnenmaterial und Requisiten und das Spiel mit dem Licht zeichnet die Bildsprache von Die Nachbarn aus.
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Die Compagnie Lowtech Magic produziert seit 2013 bildhaft musikalische Stücke für ein junges Publikum. So zum Beispiel «Mampf», «Wolke» oder «Chüssi», welche alle mehrere Jahre mit grosser Resonanz durch die Deutschschweiz sowie das europäische Ausland tour(t)en. Das Kernteam der Gruppe bilden Cornelia Hanselmann, Ruth Huber und Christoph Scherbaum. Lowtech Magic kreiert Stücke an der Schnittstelle zwischen Tanz und Bewegungstheater und setzt dabei eigene kompositorische Schwerpunkte. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Theater für die Jüngsten und der Anspruch, Geschichten auf zugänglich und emotional erlebbaren Weise zu präsentieren, liegt der Kreationsarbeit stets zu Grunde.
Webseite

Priska Praxmarer

Priska Praxmarer ist seit über 35 Jahren als freischaffende Kulturschaffende in der freien Theaterszene tätig und setzt Theaterstücke für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in verschiedensten Zusammensetzungen um. Sie arbeitet als Schauspielerin, Figurenspielerin, Figurenbauerin, Regisseurin und Theaterpädagogin. Priska Praxmarer führt zwei eigene Truppen (Kopp/Nauer/Praxmarer/Vittinghoff KNPV; Die Nachbarn), leitet Theaterkurse und Theaterpädagogische Projekte für Kinder und Erwachsene und ist als bildende Künstlerin tätig. Sie wurde 2023 mit dem ASSITEJ Preis ausgezeichnet und erhielt 2018 den Förderbeitrag Raum und Zeit des Kulturprozent.

Vivianne Mösli

Vivianne Mösli ist in Cambridge (GB) geboren und bei Bern aufgewachsen. 2001 hat sie die Schauspielausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) abgeschlossen. 2001 erhielt sie das Yvonne Lang Stipendium, das sie an die Theaterakademie St. Petersburg führte. Seit 2002 arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin u.a. am Theater Winkelwiese Zürich, im Schlachthaus Theater Bern, Bühne Aarau, Theater Marie, Theaterhaus Gessnerallee Zürich, Stadttheater St. Gallen, den Sophiensälen Berlin, dem Luzerner Theater, dem Theater Kanton Zürich und dem Vorstadttheater Basel. Vivianne Mösli hält regelmässig Lesungen in der Stadtbibliothek Aarau. Im Jahr 2022 erhielt sie den Werk- und Förderbeitrag des Kuratoriums Aargau.

WIR lieben es, weil…

Weil special effects olé!

Weil Drache dabei ist und uns beschützt!

And it burns, burns, burns, the ring of fire, the ring of fire…