Theater Stadelhofen
Spielzeiteröffnung
Das neue Theaterjahr beginnt musikalisch: Die Band «es nervt langsam» spielt auf, wir backen Schlangenbrot über dem Feuer und bestellen Getränke in Gebärdensprache. Keine Angst, wir helfen dir dabei!
Worum geht’s
Worum geht’s
Das Theater Stadelhofen feiert Spielzeiteröffnung.
Feiern möchten wir mit euch: Mit denen, die uns gut kennen und oft besuchen. Mit denen, die uns auf unserem Weg auf vielfälltige Art und Weise unterstützen, kritisieren, antreiben. Mit denen, die uns gerade neu entdecken und hoffentlich Fans werden.
Ab 16 Uhr geht es los. Mit freudiger Unterstützung von sichtbar Gehörlose Zürich könnt ihr an der Bar Getränke in Gebärdensprache bestellen.
Um 16.30 Uhr beginnt das Konzert im Theatersaal.
Die Band «es nervt langsam» spielt Schlager für jene, die von sich behaupten, keinen Schlager zu mögen und nun froh sind, eine Ausrede gefunden zu haben. Die Band macht eine Art Schlager selbst für jene, die Schlager mögen. «es nervt langsam» haben Weltschmerz (sogenannt) und sind hoffnungslos optimistisch, hoffnungslos verliebt in diesen Ort, trotzdem, trotzdem.
Wir freuen uns auf die Deaf Interpretation des Konzerts von Kristina Janković im Co-Dolmetschteam mit Vera Winkelmann.
Im Anschluss gibt es Schlangenbrot von Feuer und ein Buffet mit Kuchen, Gemüsesticks und Popcorn.
Die Platzzahl am Konzert ist beschränkt. Der Anmeldelink ist ab dem 20. August geöffnet.
Gebärdensprache (DsGS)
Gebärdensprache (DsGS)
Video folgt
In einfachen worten
In einfachen worten
Das Theater Stadelhofen feiert den Start der neuen Spielzeit.
Wir wollen mit euch feiern.
Um 16 Uhr geht es bei uns los.
An der Bar gibt es Getränke.
Ihr könnt die Getränke in Gebärdensprache bestellen.
Dabei hilft uns der Verein «sichtbar Gehörlose Zürich».
Um 16.30 Uhr beginnt das Konzert im Theatersaal.
Die Band heisst «es nervt langsam».
Die Band spielt eine Art Schlager-Musik.
Auch Menschen, die keine Schlager mögen, werden die Musik gut finden.
Und Menschen, die Schlager mögen, finden die Musik auch gut.
Kristina Janković übersetzt das Konzert in Gebärdensprache.
Vera Winkelmann übersetzt mit ihr zusammen.
Nach dem Konzert gibt es Essen:
Schlangenbrot über dem Feuer
Kuchen
Popcorn
und mehr.
Ab dem 20. August könnt ihr euch anmelden.
Den Anmelde-Link findet ihr dann auf unserer Seite.
wichtige infos
wichtige infos
| Alter | Ab 5 Jahren |
| Dauer | Konzert: 50 Minuten, ganze Veranstaltung: bis das Schlangenbrot aufgegessen ist |
| Sprache | Mundart und DSGS |
| Publikum und Raum | Das Konzert findet im Theatersaal statt. Das Publikum steht während dem Konzert. Es gibt wenige Sitz- und Flätzgeglegenheiten. |
| Sensory Note | Laute Musik, laute Bässe, Lichteffekte (Gehörschutz für Kinder und Erwachsene vorhanden) |
| Preise | Kostenlos |
Zugänglichkeit
Zugänglichkeit
Deaf Interpretation in deutschschweizerischer Gebärdensprache (DSGS)
Das Konzert findet mit Deaf Interpretation in deutschschweizerischer Gebärdensprache (DSGS) statt. Während der ganzen Veranstaltung ist eine Gebärdensprachdolmetscherin anwesend.
Allgemein
Das Gebäude des Theater Stadelhofen ist nicht komplett barrierefrei zugänglich.
Hier findest du ausführliche Informationen über mögliche Barrieren und Zugänglichkeit:
Credits
Credits
Text und Komposition: Zo Hug, Oliver Zurkirchen
Deaf Interpretation: Kristina Janković
Co-Dolmetschen: Vera Winkelmann
Fotos: Jana Kohler und Mia Nägeli 2026
Herzlichen Dank an Migros Kulturprozent und Stiftung Denk an mich
ÜBER DIE KÜNSTLER*INNEN
ÜBER DIE KÜNSTLER*INNEN
es nervt langsam (ENL)
So sorgfältig und so selbstironisch ist selten jemand mit der eigenen Versehrtheit umgegangen: es nervt langsam sind Zo Hug und Olivier Zurkirchen (Olan!), und was ist das, Erzählpop, Hyperschlager, ein würdiges Aufleben der Berner Mundarttradition? Kein Wunder hat man die beiden schon mit den ganz Grossen des Genres verglichen, mit Chlöisu Friedli oder Endo Anaconda: hundertmal queerer und mit einem Bein im Club, aber genauso lakonisch, tieftraurig, musikalisch präzise und lustig. Wo kommen all die Tränen her? Hauptsache raus, Hauptsache dranbleiben: es nervt langsam und für immer und ewig.
Kristina JankoviC
Kristina Janković, geboren 1998 in Baden, arbeitet als Theaterübersetzerin für Deutschschweizerische Gebärdensprache (DSGS). Nach ihrer Ausbildung zur Kauffrau mit Berufsmaturität sowie zur Gebärdensprachlehrerin entwickelte sie während einer kurzen Tätigkeit beim Theaterfestival auawirleben ein starkes Interesse an inklusiver Kulturarbeit. Seit zwei Jahren übersetzt sie Theaterproduktionen in die Deutschschweizerische Gebärdensprache und arbeitet daran, wie Theater für gebärdensprachige Perspektiven zugänglich und ästhetisch eigenständig gestaltet werden kann.
Vera Winkelmann arbeitet als schulische Heilpädagogin und seit 2021 auch als Gebärdensprachdolmetscherin mit eigener Firma.
Co-Dolmetschen
Für die Theaterübersetzung in die Deutschschweizerische Gebärdensprache sind Kristina Janković und Vera Winkelmann ein eingespieltes Team. Sie arbeiten als Co-Dolmetscherinnen im Tandem:
Kristina steht auf der Bühne, gebärdet die Inhalte in muttersprachlicher Gebärdensprache und nutzt dabei alle sprachlichen Facetten, Ressourcen und kulturellen Aspekte. Währenddessen gibt Vera aus dem Publikum Inputs auf die Bühne / an Kristina. So entsteht eine Co- Verdolmetschung, welche eindeutig einen Mehrwert für das gebärdensprachkompetente Publikum darstellt.
Gemeinsam haben sie mehrere Theaterproduktionen in Gebärdensprache übersetzt, zuletzt das Konzert von Big Zis am KIN-Festival.
WIR lieben es, weil…
WIR lieben es, weil…
Weil in jedem Anfang ein Zauber liegt;)
Weil Hyper, (hyper) Schlager selbst für uns ein neues Konzept ist…
Weil wir endlich mal ein Konzert mit Deaf Interpretation bei uns zeigen!